Träume nicht dein Leben


Warum jeder seine Träume leben sollte

… und wie es bei mir dazu kam

 

download

Wahrscheinlich haben viele von uns einen Traum oder ein Ziel und hoffen, dass er/es irgendwann Wirklichkeit wird.

Träumen ist schön, aber irgendwann wird es Zeit daran zu arbeiten, wenn man es wirklich möchte.

Ich wollte immer aus Deutschland weg und da wohnen, wo es warm ist. Am Strand. Von Menschen umgeben sein, denen einfache Dinge viel wichtiger sind. Ich wollte mir ein Leben am Strand aufbauen, wovon ich genau wusste, dass ich dort glücklicher bin.

Ich vermisse meine Familiy, meine Schwester und eine Mama, aber ich bin glücklich so. Und ich weiß, dass ich nicht aus der Welt bin.

Es hat lange gedauert, bis ich angefangen wirklich daran zu arbeiten, dass mein Traum in Erfüllung geht. Eigentlich ist es eine lustige Geschichte. Ich bin mit meiner Schwester nach Hamburg gezogen. Ich habe einen neuen Job angefangen. Alles war anfangs tip top und ich bin gerne zur Arbeit gegangen. Bis mir der Alltag auch wieder zu viel wurde und ich keine Lust mehr hatte jeden Tag um die gleiche Zeit aufzustehen und jeden Tag das gleiche zu machen.

Dann habe ich mir überlegt, ich gehe wieder zur Schule. Ich interessiere mich für Psychologie. Warum mache ich nicht einen Abendkurs in Psychotherapie? Habe ich auch gemacht. Allerdings habe ich die Schule nicht abgeschlossen. Sie hat etwas ganz anderes in mir bewirkt.

Ich bin abends in die Schule gefahren und auf dem Programm stand ein Selbstversuch:

Träume verwirklichen und Ziele erreichen

In dieser Stunde sollten wir unseren Traum, bzw. unser Ziel in klaren deutlichen Worten formulieren.

Das war für mich nicht schwer: Ich lebe dort, wo der Sand weiß, das Meer türkis und die Menschen ausgelassener sind!

Andere hatten da schon mehr Probleme ihr Ziel zu formulieren. Viele haben gar kein richtiges Ziel, glaube ich. Das liegt wahrscheinlich am zu vielen Fernsehen und der komischen Konsumgesellschaft, in der man viel zu überflutet von allem ist, statt daran zu denken, was wirklich gut für einen selbst wäre und was einen glücklich machen würde.

Formuliere dein Ziel!

Im nächsten Schritt sollten wir in einer Mindmap um unseren Traum, die Menschen aufzählen, die uns wirklich wichtig sind.

Und dann im nächsten Schritt als Hausaufgabe überlegen, wer uns davon denn jetzt abhält dieses Ziel zu erreichen. Oder was uns davon abhält dieses Ziel zu erreichen.

Ich kann euch sagen, ich habe lange darüber nachgedacht. Und am Schluss steht wahrscheinlich jeder mit der gleichen Antwort da.

Nur ich halte mich ab, dieses Ziel zu erreichen!

Kurz danach war ich vier Wochen in Thailand. Mein Wille, mein Ziel zu erreichen wurde noch stärker. Als ich wieder zurück war, habe ich angefangen mich dahinter zu klemmen und alle Möglichkeiten herauszufinden, wie ich es anstellen kann.

Ich bin sowieso eher risikofreudig und offen für Neues. Eigentlich brauche ich das sogar. Sonst wird mir schnell langweilig. Sicher sind die meisten nicht so oder wissen es nicht, weil sie sich gerne nach anderen richten oder alles sicherheitshalber so laufen lassen, weil es sich so gehört oder sich eben anbietet.

Wir haben auch einfach Angst, dass wir scheitern!

Die Frage ist nur wobei oder vor wem?

14502893_1142926785755070_97919524340924691_n

Ich habe zwar gerade erst angefangen, aber ich bin jetzt schon glücklicher, dass ich es wenigstens versucht habe, statt einfach alles so laufen zu lassen, wie es erwartet wird.

Wenn man an sich und seine Träume glaubt, dann wird die Energie den Rest schon lenken.

Und wenn nicht, dann hat man daraus gelernt und macht es beim nächsten Mal besser.

Das Leben ist zu kurz: No risk, no fun! Und was kann schon passieren?

Ich habe schon wieder alles über den Haufen geschmissen und von vorne angefangen, aber dieses Mal komplett, so wie ich es mir immer erträumt habe! Entweder es klappt oder eben nicht! WTF!

Und ich bin sicher, dass alles seine Wege geht!

Lieber scheitern, als es nicht zu probieren!

Und für mich ist diese Erfahrung doppelt gut. Alleine sein hat auch was Positives. Man lernt sich selbst zu schätzen und man lernt sich selbst kennen. Und ich kann, egal, wie es am Ende ausgeht, stolz auf das sein, was ich erlebt habe. Ich schmiede gerade neue Pläne und die Energie weiß schon Bescheid 😉

Und selbst, wenn man negatives Feedback bekommt… Es ist dein Traum! Wir alle wachsen an unsern Aufgaben.

Ich musste mir sehr oft anhören:

Ach, du schon wieder!

Machst du doch eh nicht!

Das klappt doch eh nicht!

In zwei Monaten bist du eh wieder zurück!

Was soll´s! Es ist dein Traum und macht dich glücklich. Die anderen sollen erst mal selber einen Traum haben.

In erster Linie lebe ich für mich und nicht für andere.

Im Buddhismus steht das ICH zwar nicht an erster Stelle. Allerdings sagt man auch: Wenn es einem selbst nicht gut geht, kann man auch niemand anderem helfen!

Jeder sollte ausgeglichen und zufrieden mit sich selbst sein. Nicht arrogant oder ich-bezogen, aber glücklich!

Wichtig ist, dass man sich immer selber in die Augen schauen kann. Man sollte seine eigenen Fehler sehen und sich eingestehen, sich aber selbst dabei nicht vergessen und keinem dabei schaden, wenn man seinen Traum verwirklicht.

Träume nicht dein Leben. Träume setzen Ziele und Ziele kannst du erreichen

Wir sind alle verbunden und wir sind eins. Glaubt an die positive Energie und der Rest ergibt sich von selbst.

Ich habe das und andere haben eben anderes. Viele lassen sich lenken von Gier und Eifersucht, aber das führt nicht zum Ziel.

Ich glaube an Karma. Das bedeutet “Wirken” oder “Tat”. Alles, was wir tun, hat eine Folge und kommt irgendwann auf uns zurück. Im Buddhismus glaubt man daran, dass man sich aus dem Samsara, dem ewigen Kreislauf des Leidens befreien kann. Man soll eins mit sich selbst und frei von schlechten Gedanken sein. Besitztümer und Reichtümer alleine machen nicht glücklich. Es sei denn, sie sind Bestandteil unserer Träume. Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit spielen dabei eine große Rolle.

Jeder sät die Samen für seine Zukunft!

Im Buddhismus gibt es viel Spielraum zu dem, was als richtig empfunden wird. Und die Menschen sollen nicht vergessen selber zu denken und Regeln und Vorschriften in Fragen zu stellen, Der Buddhismus hat eine kritische Haltung zum von Menschen geschriebenem Wort und zu bestehendem Glauben und Lehren.

Vielleicht fragt ihr euch, warum ich das gerade mit einbeziehe?

Ich denke am Wichtigsten ist es, sich soweit es geht, auch mal aus den Zwängen den Alltags zu befreien und wirklich das zu tun, was einen glücklich macht. Auch wenn es den anderen vielleicht in diesem Moment, aus welchen Gründen auch immer, nicht in den Kram passt.

Take it easy, feel free and enjoy!

Das Leben ist zu kurz zum Nachdenken!

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*