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Public Transport in Indien

Ob Zug oder Bus – Public Transport in Indien ist immer ein Spaß

Um in Indien günstig von einem Ort zum anderen zu kommen, nutzt man am besten den Public Transport. Bus und Zug fahren kostet, je nach Entfernung, oft nur ein paar Cent oder Euro. Luxus bekommt dafür natürlich nicht. Höchsten Air Condition…

Zug fahren in Indien

Zumindest in der General Class ist es richtig günstig… das heißt dann aber auch manchmal Stunden warten, bis ein Platz frei wird oder man klettert auf die Gepäckablage, sofern da noch ein freier Platz ist.

Je nach dem, wie lange man fährt, kann man auch ruhig mal die General Class wählen. Es macht wirklich viel Spaß und man trifft auf viele verschiedene Leute und Familien. Die Fahrt nach Bangalore fand ich furchtbar. Wir sind nachts spontan nach Bangalore gefahren und hatten kein Bett. sondern mussten irgendwie im Sitzen und zusammen gequetscht in der General Class versuchen ein bisschen Schlaf zu bekommen. Ich hatte so Nackenschmerzen als wir angekommen sind.

Je nachdem, von wo nach wo man in Indien fährt, kann der Zug auch mal über 50 Stunden brauchen. Das würde ich wirklich nicht empfehlen. Meine längste Fahrt war von Goa nach Cochin, ca. 15 Stunden in der Sleeper Class  und ich war nicht einmal auf Toilette 🙂 Ich bin in Goa auch erst mal in den falschen Zug eingestiegen und hatte bis zum nächsten passenden Bahnhof, um umzusteigen, eigentlich gar kein Bett. Zum Glück trifft man immer auf nette Leute und die haben mir dann ein Bett abgegeben. #Mitleid mit der Weißen ohne Plan 🙂 Es war aber auch alles verwirrend alleine an diesem Bahnhof und die Durchsagen waren, wie immer, nicht zu verstehen.

Auch wenn man die Sleeper Class bucht, hat man nicht immer die Möglichkeit auch in seinem Bett zu liegen. Denn wenn den anderen Leute gerade nicht nach schlafen ist, werden die Betten nicht ausgeklappt und man muss ausharren. Wenn man seine Ruhe will, sollte man das obere Bett wählen.

Am besten ist es immer noch einen Platz an der Tür zu ergattern und seine Füße während der Fahrt aus dem Zug baumeln zu lassen. Ich hatte anfangs zwar Angst, aber man muss nur an den Bahnhöfen mit den Füßen aufpassen. Richtig entspannend. Und der Wind,  der einem um die Ohren bläst, macht das Ganze erträglicher. Man fühlt sich, wie im Film 😉

Zufahren in Indien ist wirklich eine Erfahrung. Im Zug gibt es eine sehr vertrauenerweckende Küche und Essen für die Langstreckenfahrer.

Und am Bahnhof rennen auch die Biryani-Reis-Verkäufer auf und ab, sobald ein Zug hält. Auch wenn man das Essen im Zug nicht kauft, ist man am Ende der Reise brainwashed und hat das Gefühl man braucht jetzt dringend eine Portion Biryani-Reis oder Tomatosoup 🙂

Wir hatten in Bangalore richtig Spaß!

Mattias hatte noch Cookies über (die leckeren Chili-Masala Cookies :-P) und ist erst mal mit gerannt und hat die Cookies verteilt! Die Leute im Zug haben sich mega gefreut: “You are like an Indian!”

An einem Morgen musste ich mir dann doch was zu Essen kaufen: Käsebrot und Omelett. War nicht so appetitlich 🙂

Bus fahren in Indien

Die Busse sind nicht besonders modern, wie zu erwarten. Die Straßen sind schlecht und man kommt sich vor, wie auf einer Achterbahnfahrt. Die meisten Busfahrer fahren wie Gestörte. Und die Busse sind natürlich voll. Aber es gibt extra Frauensitze!

Manche Busse ähneln auch eher Partybussen. Es läuft immer ein Bollywood Kanal 🙂

 

 

Der Nachtbus war recht komfortabel muss ich sagen. Man konnte zwar mit dem Geruckel auch nicht besonders gut schlafen, aber besser als die Züge und man hat wirklich seine Ruhe. Ist aber auch etwas teurer…. aber trotzdem nicht teuer.

 

Wer in Indien unterwegs ist, sollte auf jeden Fall den Public Transport nutzen.. Dabei statt mittendrin! Man sieht zwar keine Züge, an denen die Leute von außen hängen, aber es ist trotzdem eine coole Erfahrung <3