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Hampi – Unesco World Cultural Heritage Site

Hampi – Kultur, Tempel und die Hippie Insel

Von Bangalore nach Hampi

Wir sind von Bangalore mit dem Nachtbus nach Hampi gefahren. Die Busse sind sehr komfortabel und wenn die Straßen nicht so holprig wären, könnte man auch gut schlafen.

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Nach Hampi kommt man nur über Hospet. Hospet ist 12 km von Hampi entfernt. Der Bus von Bangalore kommt ca. gegen 6:30 Uhr in Hospet an. Ab sechs Uhr fahren Local Busse für 10 Rupees nach Hampi. Bei redbus.in kann man die Busse buchen, allerdings ist eine Zahlung mit Visa oder Mastercard nicht möglich. Man muss einen Local fragen, ob er die Zahlung online machen kann. Viele Touristen, die wir getroffen haben, wussten nicht, dass der Bus nicht direkt nach Hampi fährt, weil man bei redbus direkt Hampi als Ziel auswählen kann.

Von Hampi nach Goa

Wir sind mit dem Zug nachher von Hampi nach Kulem in Goa gefahren. In Hampi versuchen die Ticketbüros lediglich Bustickets zu verkaufen und sagen, es gibt keine Tickets mehr für den Zug oder es gibt eine Warteliste. Das stimmt nicht. Am Bahnhof kann man noch Tickets kaufen. Das einzige Problem ist, dass man von der Hippie Insel nicht so früh auf die andere Seite des Flusses kommt und die Fahrt mit dem Tuc Tuc kostet dann morgens 800 Rupees für 40 Kilometer. Wir waren ca. eine Stunde unterwegs. Die Boote fahren täglich von 8 bis 17 Uhr.

Hippie Insel in Hampi

Hampi ist unterteilt in zwei Bereiche. Auf der einen Seite sind die meisten Sehenswürdigkeiten, einige schöne Shops und man kommt gut und schnell wieder nach Hospet. Es wird gesagt, dass man dort nicht Rauchen und keinen Alkohol trinken kann, daher habe ich mich für die andere Seite des Flusses entschieden – die Hippie Insel. Dort sind viele Guesthouses und Bars und Restaurants. Es ist sehr touristisch und hat mir nicht gut gefallen. Auch wenn ich die Gelegenheit genutzt habe mal etwas westliches zur Abwechslung zum indischen Essen zu essen. Es gibt alles von westlichem Frühstück, richtigem Kaffee bis zu Pizza und Pasta. Und es schmeckt alles sehr gut. Wenn man indisch essen möchte, sollte man auf jeden Fall erwähnen, dass man richtiges indisches Essen haben möchte, da die Restaurants die Gerichte für Touristen zubereiten und die Schärfe oft komplett weglassen.

Man trifft auf viele Touristen von Israel, die nicht gerade zu meinem Lieblingstouristen gehören. Sehr alternative Atmosphäre, aber viele sind unfreundlich. Es wird bis nachts gefeiert und viele sind schon morgens stoned. Für mich war es nichts.

Wenn man in Indien einen richtigen Kaffee bekommt, weiß man, dass man am falschen Ort ist 🙂

Landschaft und Dörfer

In Hampi bietet es sich an einen Roller zu mieten und die Umgebung zu erkunden. Ein Roller kostet 250 Rupees am Tag und ein Liter Benzin 90 Rupees. Da kann man nicht meckern.

Wir haben einige Kilometer zurück gelegt und nicht nur die Tempel, sondern auch die Umgebung und die Dörfer erkundet. Es macht mir besonders Spaß zu sehen, wie die Menschen dort leben.

Sightseeing in Hampi

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Rund um Hampi gibt es etliche alte Tempel und Ruinen aus dem 12. Jahrhundert. Es ist sehr schön anzusehen, aber wenn man schon einige Tempel gesehen hat, ist es doch irgendwie immer das gleiche. Wir haben eine zweistündige Schnelldurchgang Tuc Tuc Tour gemacht. Für uns hat es gereicht.

Wir hatten Glück und sind im Lakshmi Tempel auf eine Reisegruppe von indischen Frauen getroffen, die heilige Stätten und Tempel besuchen. Wir wurden direkt in den Tanz eingebunden. Sie haben sich sehr gefreut und uns hat es Spaß gemacht.

Elefanten Tempel

Im großen Tempel lebt ein Elefant. Er ist zwar gefangen, aber macht einen recht glücklichen Eindruck und ist nicht in Ketten. Jeden morgen wird er im Fluss gebadet. Danach kann man in den Tempel gehen und sich für 10 Rupees von dem Elefanten segnen lassen. Locals zahlen nur 2 Rupees. Und das lustige ist, dass der Elefant da tatsächlich einen Unterschied macht. Wir haben versucht ihm eine Münze zu geben und er hat sie nicht angenommen.

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Im Tempel leben viele Affen. Ich liebe Affen, aber man schon ein bisschen vorsichtig sein. Die Affen in Hampi sind aggressiv und klauen sehr gerne, vor allem Wasserflaschen.

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Munnar, Kerala

Munnar – ein ruhiger Ort in den Bergen von Kerala

Wunderschöne Aussicht, Natur, Wälder, milde Temperaturen und wilde Elefanten – perfekt zum Entspannen

 

Munnar ist bekannt durch die Munnar Hillstation der Engländer. Die Engländer haben ihre Hillstation damals hier errichtet, um den heißen Temperaturen zu entkommen. Verglichen mit den Temperaturen an der Küste von Kerala ist es hier relativ kalt und feucht. Es regnet so gut wie jeden Tag. Aber die Aussicht und die Natur sind traumhaft. Viele Locals haben hier in Munnar ihre Ferienhäuser. Aus dem gleichen Grund. Die Sonne kommt momentan nur selten raus. Meist am Morgen. Es ist sehr bewölkt und in manchen Regionen sehr nebelig. Langsam verliere ich meine Farbe und habe das Gefühl, ich muss dringend mal wieder an den Strand.

Hier kann man perfekt entspannen, wandern oder eine Jeeptour machen. Hier würde es sich auch anbieten ein Motorrad zu leihen.

Man ist umgeben von Gewürz- und Teeplantagen und Wäldern. Die perfekte Zeit hierherzukommen soll wohl die Regenzeit im Juni sein. Es regnet aktuell täglich, das muss in der Regenzeit dann wohl noch viel mehr sein. Für mich ist das eher nichts. Mir reicht, dass es jeden Tag ein bisschen regnet und die Sonne nicht immer nicht rauskommt. Lange und wärmere Klamotten sollte man auf jeden Fall mitnehmen. Abends oder wenn man nass wird, ist es recht frisch.

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Wenn man Glück hat kann man sogar wilde Elefanten und Tiger sehen. Um Tiger zu sehen, muss man aber wirklich Glück haben… oder Pech, je nachdem, wie man es sieht. Dafür muss man tief in den Wald und die Erlaubnis bekommen selbst die Anwohner nur sehr selten. Ich werde auf jeden Fall zurück hierherkommen und beim nächsten Mal diese Tour machen. Das klingt wirklich spannend.

Wir wohnen in einem Cottage 10 km außerhalb der Stadt. Mit dem Tuc Tuc braucht man etwas bis in die Stadt zu kommen. Die Straßen liegen logischerweise in den Bergen und sind nicht die besten. Wir nutzen die Zeit hier zum Entspannen und genießen die Landschaft, die Natur und die Dschungel-Sounds 🙂

Das Dorf Munnar

In der Stadt ist es wie in jeder indischen Stadt, auch wenn Munnar relativ klein und eher ein Dorf ist. Es ist laut, es sind viele Menschen und in jedem Shop gibt es das gleiche. Hier in Munnar sind es Gewürze, Tee und hausgemachte Schokolade.

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Die Menschen hier sind, wie in ganz Kerala, absolut toll. Viele sind katholisch und man sieht neben Tempeln auch viele Kirchen.

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Jeep Tour

Heute haben uns unsere Freunde mit dem Jeep die Umgebung gezeigt. Wirklich wunderschön!

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Wilde Elefanten

Die ganze Zeit war mein Wunsch wilde Elefanten zu sehen. Man braucht ein wenig Glück. Und wir hatten richtig Glück. Wir haben eine ganze Elefantenfamilie gesehen. Mit drei Babyelefanten. Unglaublich toll! Nicht zu vergleichen mit den traurigen Elefanten in Gefangenschaft. Das bringt mich eher zum Heulen, wenn ich diese traurigen Riesen sehe. Allerdings hat man auch gemerkt, dass man richtig aufpassen muss. Wenn die Elefanten in einer Gruppe sind, sind sie eigentlich gechillt, außer sie haben Babys. Wir waren richtig nah dran. Als sie näherkamen, haben wir aber schon mal den Jeep in Fluchtrichtung um geparkt, um schnell weg zu kommen.

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Es hat richtig Spaß gemacht den spielenden Babies zuzusehen:

 

Und plötzlich mussten wir die Flucht ergreifen:

 

Es war ein super schöner Tag! Ich habe mich riesig gefreut, dass wir die Elefanten sehen konnten. Ich hätte sie noch stundenlang beobachten können, wenn es nicht so gefährlich gewesen wäre.

This is my elephant face 😀

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