Archiv der Kategorie: Trekking

Komodo Trip Adventure


4 Tage / 3 Nächte mit dem Boot nach Flores

Einzigartige Erfahrungen auf dem Weg nach Komodo

Tolle Schnorchelspots, riesige Mantas, Red Beach, Komodo Village und Komodowarane hautnah!

 

Der Trip nach Komodo stand schon seit langem auf meiner To Do Liste. Es ist eine einzigartige Erfahrung, die sich wirklich lohnt! Ich liebe das Meer und die Zeit auf dem Boot war toll. Absolute Ruhe und wunderschöne Eindrücke. Was mich besonders beeindruckt hat waren die Schnorchelspots und die tollen Farben unter Wasser. Der Manta Point war ein Highlight. Und natürlich die Insel Komodo mit einem wunderschönen roten Strand, dem Komodo Village, das ich in Deutschland schon in Dokumentationen super interessant fand und natürlich die riesigen Komodowarane, die man auf Komodo und Rinca bewundern kann.

Start in Bangsal, Lombok

Gestartet sind wir in Lombok. Wir haben uns am Mittwoch um 9 Uhr im Café Lombok getroffen. Los ging es allerdings erst um 11:30 Uhr. So hat man aber genug Zeit für die Registrierung und letzte Besorgungen. Auf dem Schiff gibt es nichts zu kaufen, darum sollte man sich mit allem eindecken. Man hat zwar bei manchen Stopps die Möglichkeit Snacks und Bier zu kaufen, aber es macht Sinn schon etwas dabei zu haben. Wenn die anderen Boote schneller sind, kommt es vor, dass das Bier bereits ausverkauft ist. So war es zum Beispiel bei uns!

Schlafen auf dem Deck

Nach einem kurzen Briefing geht es zum Schiff.  Für 1.500.000 IDR schläft man mit den anderen auf dem Deck. Wir haben uns direkt den besten Platz auf dem Deck gesichert. Direkt neben dem Ausgang, damit man nicht immer über alle drüber klettern muss. Von Luxus kann hier keine Rede sein, aber es ist absolut okay für ein paar Tage. Jeder bekommt eine Matte, ein Kissen und eine Decke.

In der Nacht sollte man auf jeden Fall die Fenster hinter sich zu machen. Sonst wird es bei hohem Wellengang ungemütlich nass.

Zwar ist nach einem Tag sowieso alles feucht und klebrig, aber man muss es ja nicht provozieren 🙂

Schlafen in der Kabine

Für 2.500.000 IDR bekommt man eine kleine Kabine. Es waren zwei Familien mit Kindern mit uns auf dem Boot, die in den Kabinen geschlafen haben. Viel passt in die Kabinen nicht. Man bekommt einen Raum, in den nicht mehr als die Matratze passt und unter dem Bett hat man die Möglichkeit seine Sachen zu verstauen.

Ich war mit der Matratze auf dem Deck zufrieden und die Abende mit der Gruppe waren immer lustig. Wir hatten Glück, dass wir eine sehr ruhige Gruppe hatten. Insgesamt waren wir 25 Leute. Die Abende waren gechillt und es gab keinen Stress. Wie unser Guide Mr. D uns berichtet hat, war das aber eher ein Glücksfall und ab und zu kann ein Abend auch mal im Chaos enden.

Verpflegung auf dem Boot

Die Boote sind sehr spartanisch. Es gibt keine Dusche und kein Frischwasser. Selbst die Kaffeetassen werden mit Salzwasser gewaschen. Nach vier Tagen wünscht man sich dann schon das Salzwasser mal abwaschen zu können. Regen tut es vorübergehend aber auch 🙂

Es gibt zwei Toiletten, die die ganzen vier Tage sauber gehalten wurden. Allerdings ohne Waschbecken und Spiegel. Fürs Zähneputzen nimmt man einfach eine Flasche Wasser und das große Waschbecken 🙂

Im Preis sind drei Mahlzeiten enthalten. Die Mahlzeiten sind hauptsächlich vegetarisch. Zum Frühstück gab es Pancakes oder Toast. Zum Mittag- und Abendessen Reis mit verschiedenem Gemüse, Kohl und Tempeh. Nur an einem Abend gab es Hühnchen dazu. Wer Glück hat, fängt unterwegs einen Fisch oder einen Tintenfisch,  das war bei uns leider nicht der Fall. Man gewöhnt sich dran. Schlecht war es nicht. Aber alle hatten Heißhunger auf Burger, als wir wieder an Land waren 🙂

 

Erster Tag

Start in Lombok und Schwimmen am Sugian Bay

Am ersten Tag sind wir gegen 12 Uhr in Bangsal gestartet. Man ist den ganzen Tag mit dem Boot unterwegs, auch über Nacht. Der einzige Stopp ist Sugian Bay am Nachmittag. Dort kann man kurz vom Boot springen und sich erfrischen. Es waren zufällig einige Kinder am Strand, die uns an Land gewunken haben, um uns zu zeigen, wie man eine Kokosnuss vom Baum holt. Unser Kokosnussvorrat war damit auch erst mal gedeckt!

Zweiter Tag

Spaziergang zum Wasserfall auf Moyo Island und Schnorcheln bei Santonda Island

Nach einer spannenden Nacht auf See mit hohen Wellen und unruhigem Schlaf, sind wir, alle etwas zerknittert und müde, beim zweiten Stopp angekommen.

Moyo Island – eine fast unbewohnte Insel im Norden von Sumbawa und die letzte Möglichkeit für die Crew den Frischwasservorrat aufzufüllen oder Decken im Fluss zu waschen (der Fluss wurde von der Crew tatsächlich genutzt, um die Decken zu waschen).

Für uns war es die letzte Möglichkeit zu “duschen”, bzw. im Wasserfall zu baden. Der Wasserfall ist nach einem fünfzehn minütigen Spaziergang durch den dichten Wald erreicht und die Mutigen können auch noch ein paar Meter die Felsen hochklettern und den Natural Pool genießen.

Leider war das Wetter nicht besonders gut und es hat die ganze Zeit geregnet.

Santonda Island – ist nur ein paar Stunden von Moyo Island entfernt und liegt ebenfalls im Norden von Sumbawa. Hier hat man die Möglichkeit mit dem Speedboat auf die Insel zu gelangen, um ein paar Snacks oder Bier zu kaufen (wenn es nicht schon ausverkauft ist). In der Mitte der Insel befindet sich ein Krater mit einem Salzsee. Der See ist schnell zu erreichen, da die Insel nicht besonders groß ist. In der Bucht kann man super schnorcheln. Viele verschiedene Fische tummeln sich in den bunten Korallen und das Wasser ist sehr sauber und klar.

Dritter Tag

Trekking auf Laba Island, Schnorcheln mit Mantas am Manta Point, Relaxen am wunderschönen Red Beach und Besuch in Komodo Village

Auch in der zweiten Nacht war das Boot die ganze Zeit unterwegs. Im Gegensatz zur ersten Nacht, war die See sehr ruhig und ich konnte richtig gut schlafen.

Morgens gegen 7 Uhr erreichten wir Laba Island. Die Insel liegt weiter auf dem australischen Kontinent und das Klima und die Natur sind viel trockener als noch auf Moyo oder Santonda Island. Die Insel ist völlig unbewohnt und es gibt kein bisschen Zivilisation.

Auf dem Programm stand Trekking. Es war sehr heiß und die Sonne extrem, einige haben es nicht auf den höchsten Punkt geschafft. Nach der Rinjani Tour schreckt mich nichts mehr ab, daher waren die 1,5 Stunden Trekking in der Sonne eher Kindergarten für mich.

Die Aussicht war der Hammer!

Ich hatte mich schon auf eine Abkühlung im Wasser gefreut, aber daraus wurde nichts. Überall im Wasser waren Quallen und dann hat auch noch jemand die Klospülung betätigt. Sehr schlau, wenn das Boot gerade steht. Erste Regel: Spüle niemals ab, wenn das Boot steht. Denn wer will schon in Scheiße schwimmen?

Der zweite Stopp war dann aber mehr als eine Abkühlung.

Manta Point! Für mich ein absolutes Highlight. Unser Guide Mr. D meinte vorher, dass die Chance einen Manta zu sehen bei 80 Prozent liegt. Versprechen kann man nichts. Wir waren alle überwältigt, dass es so viele Mantas waren. Wir waren alle beeindruckt von diesen unglaublich großen Tieren! Ich hatte beim Tauchen schon mal einen Manta gesehen, allerdings war er weit entfernt und es war nicht zu erkennen, wie groß er wirklich gewesen sein muss. Es war schon ein bisschen beängstigend als die Mantas unter einem her geschwommen sind. Manchmal waren es drei auf einmal und jeder war 5 bis 8 Meter groß. Wenn sie zu nah kamen, ist schon mal eine kleine Panik bei dem ein oder anderen ausgebrochen. Sie sind zwar nicht aggressiv oder gefährlich, aber anfassen sollte man sie nicht. Dann kann es schon mal ungemütlich werden.

Es war wirklich unglaublich! Einige hatten sogar das Glück einen kleinen Hai zu sehen!

Nach ein paar Stunden erreichten wir dann Komodo. Erster Stopp auf der Insel war der Red Beach.

Ein unglaublich schöner Strand mit kristallklarem Wasser und super feinem Sand. Perfekt zum Relaxen.

Und kaltes Bier gab es auch! Lieferung frei Boot!

An den Felsen gab es auch einiges unter Wasser zu sehen. An einigen Stellen sieht es mehr aus, wie der Elefantenfriedhof in König der Löwen.

Das Highlight des Red Beach ist natürlich der rote Sand. Rote Korallen färben den Sand leicht rot. Ich war bereits an einem Pink Beach in Lombok. Dort habe ich das Pink im Sand wirklich nicht erkennen können. Aber der Red Beach macht seinem Namen alle Ehre. Wunderschön!

Komodo Village liegt nicht weit vom Red Beach entfernt. Wir haben in der Bucht vor Komodo Village übernachtet und hatten so die Möglichkeit vor dem Abendessen das Dorf anzuschauen. Ich habe schon mehrere Reportagen und Dokus über Komodo und das Dorf gesehen und habe mich riesig gefreut, dass wir mit dem Wassertaxi rüber fahren konnten.

Das Dorf ist sehr arm, die Leute haben viele Kinder und leben ausschließlich von Fischerei. Männer sieht man wenige, da sie alle auf See sind, um Geld zu verdienen.

Das Dorf ist das einzige auf Komodo. Die Häuser sind alle auf Stelzen gebaut. Zum Schutz vor Wasser und vor allem zum Schutz vor den Komodo Waranen, die ab und zu das Dorf besuchen. Vor allem nachts. Das letzte Kind, das gestorben ist und von einem Komodo Waran gefressen wurde, ist auf dem Weg zur Schule vom Weg runter in den Busch, um auf Toilette zu gehen. Die Vorfälle sind mittlerweile aber selten. Ich glaube, das war 2010.

Das Menschen im Dorf leben sehr traditionell und sind Moslems. Wenn die Frauen keine Söhne bekommen, werden sie irgendwann aus dem Dorf verbannt. Denn nur Männer können Geld verdienen und wichtige Aufgaben übernehmen.

Das Dorf liegt sehr abgelegen von der restlichen Zivilisation und das Leben dort ist nicht einfach. Die Partnerwahl ist also auch eher eingeschränkt und man kann vermuten, dass das ganze Dorf miteinander verwandt ist.

Sobald man das Dorf über den Steg betritt, kommen Kinder auf einen zu gestürmt,  die nach einigen Minuten nach Geld fragen. Wir haben beschlossen uns von einem kleinen Mädchen rumführen zu lassen und ihr dann dafür ein wenig Geld zu geben. Wir hatten eigentlich auch vor einzukaufen und Snacks mit aufs Boot zu nehmen. Nach unserem Einkauf konnten wir nicht anders, als alle unsere Süßigkeiten unter den Kindern zu verteilen.

Vierter Tag

Komodo Nationalpark, Rinca Island und Ankunft in Labuan Bajo

Wir haben in der letzten Nacht auf dem Boot in der Bucht vor Komodo übernachtet. Da Komodowarane schwimmen können, haben sich die meisten die Abkühlung im Wasser gespart.

Morgens sind wir dann zum Komodo National Park gefahren. Es war ein mulmiges Gefühl auf der Insel zu sein. Bevor man die Insel betritt wird man gefragt, ob man seine Tage hat. Das müssen die Ranger wissen, denn die Komodowarane riechen das Blut Kilometerweit.

Alle waren etwas angespannt und haben die ganze Zeit um sich geguckt.  Als wir die Ranger erreicht haben, gab es ein kurzes Briefing und Schauergeschichten und wir sind los in den Wald. Tatsächlich sieht man im Wald kaum Warane. Man muss schon sehr Glück haben einen der 1300 Komodowarane  im Wald zu Gesicht zu bekommen. Sie sind sehr gut getarnt und haben wahrscheinlich auch die Schnauze voll von Touristen.

Wir hatten aber Glück! Auf dem Hügel haben wir dann einen Komodowaran gesehen, der sich gesonnt hat. Zuerst dachten wir die Ranger machen Spaß. Der Komodowaran sah im ersten Augenblick aus, als wäre er aus Holz. Er hat sich nicht bewegt. Aber dann haben wir realisiert, dass wir besser Abstand halten.

Wo man immer Komodowarane sehen kann…. ist, wie nicht anders erwartet: Die Küche der Insel. Auch die Komodowarane sind mittlerweile nicht mehr ganz so wild. Sie wissen, wo es was zu Essen gibt! Als einer aus unserer Gruppe etwas in seiner Tasche gesucht hat, wurde einer der Warane ganz nervös und dachte, es gibt was zu essen.

Im Anschluss an den aufregenden Spaziergang auf der Insel, gab es noch ein zweites Frühstück und dann ging es direkt weiter nach Rinca Island.

Rinca Island gehört ebenfalls zum Komodo Nationalpark. Die Insel ist super schön und vom Hügel hat man eine tolle Aussicht.

Auf dem Weg vom Boot zum Park, geht man vorbei an Mangroven, in denen Salzwasserkrokodile leben. Die Krokodile bekommt man nicht zu Gesicht, aber man sieht viele Affen und manchmal auch Wasserbüffel.

Wie auch auf Komodo, tummeln sich die sichtbaren Exemplare der Komowarane in der Nähe der Küche. Auf Rinca Island haben wir keinen Komodowaran auf  unserem Weg durch den Wald gesehen.

Bevor das Boot den Zielhafen in Labuan Bajo auf Flores ansteuerte, konnten wir uns alle noch mal beim Schwimmen und Schnorcheln in Kelor Island erfrischen. Kelor Island liegt eine Stunde mit dem Boot von Labuan Bajo entfernt. Die erste Dusche nach vier Tagen war also nicht mehr weit.

Nach vier Tagen gemeinsam auf dem Boot, konnte man schon eine leicht genervte Stimmung in der Gruppe spüren und alle waren froh, als Labuan Bajo in Sicht war. Ich hatte keine sauberen oder trockenen Klamotten mehr und alles war klebrig!

Dusche und Burger essen!

Am Abend haben wir uns alle zum Fisch essen in einem Warung getroffen und haben den Abend in der Reggae Bar Paradise mit Live Musik ausklingen lassen.

Labuan Bajo ist nicht besonders groß und es gibt nicht allzu viel sehen. Was mir direkt aufgefallen ist, ist, dass es neben dem Gesang der Moschee auch christlichen Gesang aus den Kirchen gibt. Flores ist zu 90 Prozent katholisch, aufgrund des Einflusses der Portugiesen.

Zurück nach Lombok ging es am nächsten Morgen mit dem Flugzeug von Labuan Bajo über Bali. Die Airlines haben immer Verspätung, wir haben unser letztes Boot zurück auf die Gilis in Lombok natürlich verpasst und haben eine Nacht in Senggigi übernachtet.

Alles in allem war es ein absolutes Erlebnis und eine coole Erfahrung. Wir haben in den vier Tagen sehr viel erlebt und viel Spaß gehabt. Wer nicht unbedingt Luxus braucht, sollte diese Tour auf jeden Fall mit in seinen Indonesien Urlaub einplanen! 

 

 

In den Dörfern von Lombok


Mein Wochenende in den Dörfern von Lombok

… fernab von Strand, Tourismus und easy life

von dem Gefühl der erste Tourist im Dorf zu sein bis zur traditionellen Hochzeitsfeier war alles dabei

Ich habe mich überwunden und meine Lieblingsinsel Gili Meno mal für ein paar Tage verlassen. Ich wurde von einem Freund aus Lombok, den ich auf der Rinjani Trekking Tour kennengelernt habe, in die Dörfer von Lombok eingeladen. Mir hat die Ruhe auf Gili Meno auf jeden Fall ein bisschen gefehlt, aber ich habe viel gesehen und tolle Erfahrungen gemacht.

Wir haben uns in Senggigi getroffen und wollten dann abends in die Mitte von Lombok fahren und uns vorher einen Wasserfall angucken. Aus dem Plan wurde wie immer nichts, denn es fing an zu regnen. Nach einem kurzen Abstecher bei seiner Mutter, sind wir dann direkt durch zu einer Beschneidungsfeier in einem Dorf mitten im Nirgendwo gefahren. Ich war, wie immer, perfekt vorbereitet. Nicht! Da saß ich dann in Hotpans und durchsichtigem Oberteil auf einer muslimischen Feier in einem Dorf, das noch nie ein Tourist betreten hat! Ich kam mir vor wie von einem anderen Stern. Die Frauen und Kinder hatten wirklich noch nie einen Tourist gesehen und alle wollten Händeschütteln. Ich weiß nicht, wie viele Fotos ich an diesem Wochenende machen musste.  Ich war die Attraktion!

14555908_1654976594793462_833816449_n

Als wir ankamen, gab es erst mal “Kaffee und Kuchen”. Beziehungsweise alle möglichen Variationen aus süßem Reis 🙂 Hat ganz gut geschmeckt.

14479668_1145888282125587_979758772692359227_n

Nach der Feier sind wir mit zu einem Bekannten und wollten eigentlich dort schlafen.

14590434_1145888368792245_3339564208022863297_n

14440921_1145888345458914_6053133736568820539_n

Schon, als die Leute mich auf dem Roller im vorbei fahren gesehen haben, haben sie gerufen: Tourist! Und jeder hat gewunken und Hello gerufen. Die Mädels finden dann alle an zu kichern, wenn ich zurück gewunken habe. Sehr strange! Aber war auf jeden Fall lustig. Der erste Tourist im Dorf zu sein, kann ich jetzt auch schon mal von meiner Liste streichen.

Erst mal gab es eine luxuriöse Dusche ohne Licht, mit Taschenlampe. Das macht mir mittlerweile gar nichts mehr. Nur die Toiletten sind immer noch eine Herausforderung und manchmal erspare ich mir den ein oder anderen Toilettengang.

14457560_1145904908790591_6872359552231432533_n 14502811_1145904885457260_1994812693853619650_n 14494627_1145904845457264_7860592086236408369_n

Danach gab es erst mal großes Fotoshooting mit den Dorfkindern. Sehr süß!

14445990_1145888302125585_8778149041491808406_n

Wir haben uns dann irgendwie umentschieden und sind zu der Schwester von dem Bekannten gefahren. Dort habe ich dann mit der Schwester und ihrem Sohn in einem Zimmer geschlafen. Sie haben mir die Matratze überlassen und haben zusammen auf dem Boden geschlafen. Super lieb, aber irgendwie war es mir doch ein bisschen unangenehm. Ich habe super gut geschlafen. Das Haus ist umgeben von Reisfeldern und in der Nähe ist ein Fluss. Die Geräusche der Natur waren super zum entspannen!

14523122_1145875048793577_9053487041851602290_n

14462861_1145875018793580_2812107333219683035_n

14573021_1145874995460249_4306842267598412375_n 14462713_1145888402125575_2068266705298418383_n

Am nächsten Tag musste ich mir erst mal festtaugliche Klamotten besorgen, da wir auf eine Hochzeitszeremonie eingeladen waren und da ich nicht schon wieder halb nackt auf einer muslimischen Feier auftauchen wollte. Also ab zum Markt und ein langärmliges Top und eine lange Hose besorgt.

Geopark Rinjani

Wir hatten noch was Zeit und sind dann zu den Wasserfällen im Geopark Rinjani

14448789_1145874685460280_869416934332061146_n

Die Wasserfälle sind schön, aber nicht so schön, wie die Wasserfälle in Senaru. Eine gute Abkühlung für zwischendurch, allerdings ist der ständige Regen dort schon Abkühlung genug. Der Eintritt kostet bis zum zweiten Wasserfall 125.000 rp. Für Locals ist der Eintritt frei. Und es waren viele Locals dort. Es war fast schon überfüllt. Ich hab es lieber, wenn nicht so viele Menschen auf einmal da sind.

14591772_1145874628793619_3821298266290165704_n

14517571_1145874605460288_9132863918364688395_n

14567342_1145873735460375_2487539709786857708_o

14542313_1145873692127046_7792484400734183995_o 14500282_1145873648793717_820578547208531604_o

Landschaft

Die Landschaft ist super schön. Überall sind Reisfelder und kleine einfache Dörfchen. Allerdings regnet es sehr oft.

14522967_1145873892127026_9006374280856575834_n

14457552_1145873928793689_4069551325096944965_n

14469429_1145874268793655_3895041961093593655_n

14522893_1145874285460320_4274249788451118187_n

14502704_1145874298793652_2409382636652026213_n

14581518_1145874355460313_3579966219211591607_n

14572211_1145874395460309_7458822106742788059_n

14492342_1145874432126972_1447990216736117441_n

14462857_1145874445460304_7985182287764828925_n

14581493_1145874482126967_7387553088569376865_n

14522925_1145874522126963_930422367198904930_n

14523257_1145874775460271_979252269049524090_n

14523174_1145874795460269_4503188359251400909_n

14523224_1145874928793589_6234117042420891704_n

14522868_1145874952126920_6262696672110567345_n

14449011_1145874662126949_6995693119887319508_n

14484866_1145873755460373_5865703049248531600_n

14462967_1145873795460369_4662352852458546216_n

14484722_1145873842127031_2474730040927819625_n

14492340_1145873852127030_3346184712754661164_n

14448988_1145873875460361_3164968979633730626_n

Man sollte sich auf jeden Fall eine Jacke oder ein Regencape einpacken, wenn man dort unterwegs ist. Auf dem Roller kann es dann schon mal kalt werden.

Hochzeitszeremonie in den Dörfern von Lombok

Danach sind wir dann direkt zur Hochzeitsfeier weiter gefahren.

In den Dörfern ist es Brauch vor der Hochzeit zum Haus der Braut zu laufen. Die Strecke war ungefähr einen Kilometer lang. Es ähnelt einer Parade und wirklich jeder aus der Umgebung läuft mit. Die meisten tragen ein traditionelles Outfit und es wird traditionelle Musik aus einem Wagen gespielt, getrommelt und getanzt.

Wir waren natürlich zu spät dran. Ich musste mich schnell in mein neues Outfit zwängen, das mir aufgrund der asiatischen Größe “leicht” zu klein war. Und zu allem Übel war die Zeit zu knapp, dass mein Bikini trocknen konnte und ich hatte nichts zum Wechseln dabei. Sah sehr toll aus mit einem nassen Bikini Abdruck auf dem neuen türkisen Oberteil. Ich werde mir auf jeden Fall jetzt immer Notfallklamotten in meinen Rucksack packen, wenn ich unterwegs bin. Kommt ja doch schon mal öfter vor, dass sich der Plan ändert und ich nicht im Hotel schlafe.

14517562_1145873952127020_6580843194639423549_n

14494784_1145873982127017_4813161357839899162_n

14463245_1145874088793673_7829755491210857185_n

14448780_1145874102127005_8677006461411062270_n

14470670_1145874195460329_4624449165734972267_n

Es war auf jeden Fall interessant anzusehen. Allerdings war ich froh, als ich wieder in Senggigi war und Ruhe hatte. Überall eine Attraktion zu sein, ist für mich zu anstrengend 🙂  Zwischendurch kam ich mir vor, wie ein Tier im Zoo. Und ich habe schon Muskelkater im Rücken vom ganzen auf dem Boden sitzen. Das bin ich absolut nicht gewohnt.

Es war ein schönes Wochenende und es ist immer wieder schön zu sehen, wie gastfreundlich die Menschen hier sind. Die Landschaft hat mir sehr gut gefallen. Eine Rollertour fernab der Touristengebiete lohnt sich auf jeden Fall.

 

Lombok mit dem Roller


Wer Lombok mit dem Roller erkundigt, gelangt an viele schöne Ecken

Als ich mein Visum in Mataram verlängern musste, hat es sich angeboten eine Nacht in Lombok zu bleiben und einen Teil der Insel Lombok mit dem Roller zu erkunden.

Ich bin gerade die erfahrenste Rollerfahrerin, daher war ich froh, dass ein Freund mir angeboten hat, mich nach Mataram zu bringen und mir die Insel zu zeigen.

Monkey Forest

Auf dem Weg nach Mataram fährt man durch den Monkey Forest. Überall an der Straßen sitzen die Affen und beobachten die vorbeifahrenden Autos.

Es gibt schöne Aussichtspunkte und auf jeden Fall vorher auf dem Weg Erdnüsse kaufen!!!

14344715_1133066480074434_3111207068731174151_n

14370115_1133066576741091_3792873698969402990_n

14369953_1133066436741105_8428789009637987460_n

Mataram

Die Stadt Mataram war für mich ein Kulurschock. Von Gili Meno in die Autohölle. Es ist sehr viel los. Mit dem Roller wäre ich bei dem Verkehr alleine verloren gewesen. Zum Shoppen gibt es zwei große Einkaufszentren.

In der Mataram Mall gibt es viel Auswahl und draußen einen kleinen Outletstore für Markenklamotten.

Wenn man etwas braucht, ist Mataram sehr praktisch, ansonsten würde ich es nicht empfehlen!

Strände

Wenn man von Mataram Richtung Senggigi fährt, kommt man an vielen schönen Stellen vorbei. An der Straße gibt es viele Aussichtspunkte, von denen man den tollen Sonnenuntergang sehen kann.

Das Parken kostet an diesen Stellen 2.000 IDR, was ja nicht gerade viel ist. Und trotzdem musste ich mich für ein australisches fremdschämen, die es nicht zahlen wollten, weil sie kein Schild gesehen haben, auf dem es drauf steht 😀 Peinlich!

Ich zahle gerne die paar Cent, damit sich jemand darum kümmert, dass der Müll nachher entfernt ist. Hier sieht man so viele Stellen, an denen alles liegen bleibt. Einfach schade!

14329959_1133066326741116_7566765095947861026_n

14440712_1133066260074456_6193931680039411776_n

14449792_1133066220074460_7887922985749384344_n

14322475_1133066190074463_2115896465172299731_n

14370387_1133066163407799_717427976158943899_n

14355006_1133066110074471_3052537940959786192_n

14441025_1133066100074472_941191712677679921_n

14370236_1133066033407812_3436749038923559010_n

14344276_1133065986741150_7608886117087577042_n

14370310_1133065916741157_5758466197188384247_n

14355100_1133065866741162_7460531858994769549_n

14344829_1133065776741171_3174948790593652150_n

13245211_1133065750074507_5831182956331787202_n

14440674_1133065716741177_2092891822708047879_n

Also einfach die 2.000 IDR zahlen und den wunderschönen Sonnenuntergang und den Blick auf die Gili Islands genießen!

Tandjung

Tandjung liegt in der Nähe von Bangsal. Es ist ein etwas größerer Ort mit vielen kleinen Geschäften.

Auf dem Weg von Bangsal nach Tandjung kommt man einigen schönen Stränden vorbei, die im Gegensatz zu Senggigi absolut menschenleer sind!

Und man kann beim Schnorcheln die roten und blauen Seesterne bewundern! Leider hat meine Gopro den Geist aufgegeben 🙁

14359096_1133823009998781_5269229644153595706_n

14370171_1133822973332118_3756695716554755997_n

14457457_1133822939998788_1304847659246681936_n

Wälder und Wasserfälle

Lombok hat einiges zu bieten und gefällt mir persönlich besser als Bali. Es ist ruhiger und es sind nicht so viele Touristen auf der Insel.

Man kann sich in Ruhe die Natur und die Wälder in den Bergen ansehen. Und es gibt viele Stellen, wo man auf niemanden trifft.

14359096_1133822839998798_545606040634924959_n

14291642_1133822873332128_4174340680241906415_n

14370342_1133822926665456_6304277439696774725_n

Für tapfere Trekkingbegeisterte kann ich die Rinjani Tour empfehlen, die ich nie wieder machen würde! Es war aber ein tolles Erlebnis.

http://wayward-gypsy.com/3-days-2-nights-rinjani-trekking-lombok/

Senaru

Auch der kleine Ort Senaru in der Nähe vom Mount Rinjani lohnt sich für einen Besuch. Die Aussicht ist super schön und es gibt drei Wasserfälle im Dschungel, von denen zwei schnell zu erreichen sind.

14183771_1099816210066128_1174481267760036637_n

14183891_1099816243399458_4430158057663487994_n

14068220_1099816273399455_8070319713881492511_n

14088641_1099816330066116_6288839343597009820_n

Eine schöne Abkühlung!

14088515_1099910616723354_6148951709231802635_n 14064192_1099910656723350_2012748507517712069_n

14089080_1099911100056639_5407182670373868462_n 14184345_1099911526723263_7686433107268986915_n

14054127_1099911376723278_2982834224951549783_n 14054197_1099911316723284_2330475369945800105_n

14141548_1099910960056653_9051285738994155982_n

Wer Lombok mit dem Roller erkundet, landet automatisch an schönen Ecken.

In Lombok ist für jeden etwas dabei!

Ich habe noch lange nicht alles gesehen. Als nächstes plane ich Surfen in Kuta!

Ich wünsche Euch viel Spaß auf Eurer Reise!

 

3 days 2 nights Rinjani Trekking Lombok


3 days, 3000 m, 24 hours of walking, 53 km, pain !!!

Nichts für schwache Nerven

Mein Facebook Post, als wir endlich den letzten Punkt in Senaru erreicht hatten:

3 days, 3000 m, 24 hours of walking, 53 km, pain !!! no shower, no beer!!! walking walking.. ?Das Wandern ist nicht der Finkes Lust.. ? slowly slowly!!!  On the 2nd day I was called Mountanja ???? In the end: Victory!!!

Booking here!!! http://www.lomboknature.com/

Als ich in Padangbai am White Sand Beach lag, hatte ich eigentlich den Plan direkt weiter zu den Gili Islands zu fahren, um am Strand zu relaxen und zu arbeiten. Daraus wurde ein dreitägiger Trip, der alles andere als relaxt war.

Als ich im Guesthouse ankam, wollte ich die Fähre nach Gili buchen. Im Hotel ist es günstiger als am Hafen. Dann erzählte mir der Hotelbesitzer, dass morgen zufällig eine Trekking Tour zum Mountain Rinjani startet. 3 Tage, zwei Nächte… alles total easy… braucht man nicht fit für sein. Und anschließend ist die Fähre nach Gili Meno im Preis mit drin. Also noch Geld gespart!

14054147_1098939220153827_3251625710812345550_n (1) 14102289_1098939256820490_6283854139547226711_n (1)

14100432_1098939326820483_7368693903875799358_n 14054141_1098939283487154_2387395862865953546_n

Ich dachte mir nichts dabei. Coole Idee. Machen wir mal! Man gönnt sich ja sonst nichts. Hab schon lange nicht mehr gezeltet ?

Am nächsten Tag ging es dann los von Padangbai nach Lombok. Am Hafen wurde ich dann mit dem Auto abgeholt und es ging weiter nach Senaru, ein kleines Dörfchen am Berg. Die Zimmer waren erst mal ein Schock. Aber für eine Nacht hat es gereicht. Die Aussicht ist top! Es gibt drei Wasserfälle, von denen man zwei schnell erreicht. Super Abkühlung! Da wir Sonntags da waren, konnten wir noch das traditionelle Stickfighting bestaunen. Ursprünglich kämpften dabei zwei Männer um die Tochter des Königs und dann wurde es zum traditionellen Sport auf der Insel.

Die Leute in Senaru sind super lieb. Viel gibt es dort nicht. Der nächste Bankautomat ist 5 km entfernt.
Ich war, wie immer bestens vorbereitet 🙂 Nicht! Dass ich erst mal mit dem Roller dorthin fahren musste. Ich habe an dem Abend am Wasserfall und im Restaurant so viel Spaß mit den Locals gehabt, dass ich erst mal das Briefing für den nächsten Tag verpasst hab. Vielleicht war es besser so ?

14102478_1100010253380057_8475328027798619483_n

Ich bin absolut unvorbereitet losgestartet. Hätte ich gewusst, dass dieser Trip so krass wird, hätte ich es mir wohl anders überlegt… Eine bessere Ausrüstung wäre auf jeden Fall von Vorteil gewesen.

Zelt, Schlafsack, Wasser und Essen sind inklusive. Trekkingschuhe, Lampe und Jacke musste ich mir vor Ort leihen. Das Ende vom Lied war: Die Nächte waren kalt, ich habe mir dicke Blasen gelaufen und ein paar Trekkingstöcke hätte ich dem dicken Holzstock, der mich die ganze Tour begleitet hat, auch vorgezogen. Handschuhe und ein Schal wären auch nicht schlecht gewesen. Und ein paar mehr Klamotten zum Wechseln. Der Weg war so staubig, ich sah nachher aus! Unglaublich! Keine Dusche! Sehnsüchtig haben wir auf die Ankunft am See und den Hotsprings am zweiten Tag gewartet.

14202593_1104332966281119_1237552874363726166_n14163685_1104404062940676_422257799_o 14215357_1104404386273977_64011775_o 14233549_1104404256273990_1455065119_o

Tag 1: 7 Uhr Banana Pancakes zum Frühstück und alles Wichtige in einen kleinen Rucksack gepackt. Los geht’s! Eine Stunde mit dem Auto zum Startpunkt. Total bequem hinten auf die Ladefläche gequetscht versteht sich! Dann ging es erstmal 4 Stunden durch die pralle Sonne. Bis wir am Berg ankamen. Das Stück war schon zu viel für mich. Die Sonne hat mich fertig gemacht und schonen  da hab ich beschlossen das Schlusslicht der Gruppe zu werden.

Aber! Das war noch gar nichts. Dann ging es drei Stunden einen steilen Abhang aus Staub hoch. Ein Gekracksel mit etlichen Pausen und stöhnenden Leidensgenossen! Ich weiß nicht, wie oft ich mich gefragt hab, wann das wohl ein Ende hat. Die Wolken auf gleicher Höhe! So weit kann es ja nicht sein… Denkste!

Als wir im Camp ankamen, bot sich ein genialer Ausblick!

Ich glaube es war so so gegen 18 Uhr. Ich hab kurz das Gemüse Curry verschlungen und bin eingeschlafen.

14212112_1102895179758231_6128944938913961281_n 14183701_1102895243091558_5309189076747208427_n14222086_1104332869614462_6654509059836233677_n 14100459_1104332912947791_8298224585305902102_n 14184471_1104333009614448_4822270838128064186_n

Tag 2: Extrem langer Tag! 1 Uhr nachts aufstehen. Biscuits und Tea zum Aufwärmen. Um 2 Uhr ging es los zum Gipfel. Heftige Zeit und heftiger Weg! Stirnlampe auf und dick angezogen und die Strapazen nahmen seinen Lauf. Ich kann es schon nicht leiden am Strand durch den Sand zu laufen. Aber das ganze bergauf und das 4 Stunden ?? Ich war drauf und dran aufzugeben. Sobald ich Pause gemacht habe.. und das war oft! Hab ich so übelst gefroren. Das letzte Stück war der Horror. Es hat sich angefühlt als wär ich keinen Millimeter vorwärts gekommen. Wenn unser Guide Gandhi mir nicht Gesellschaft geleistet und mich angeschoben hätte, wär ich niemals oben angekommen!  Und mein Stock war goldwert. Nachher hatte ich zwei!!Im Nachhinein war ich froh, dass es dunkel war. Als ich den Weg im Hellen gesehen hab und die Abhänge, die es an den Seiten runter ging, wurd mir so schwindelig, dass ich dachte, da komm ich nie wieder runter! Ich konnte ja nicht mal jemanden für den Trip verantwortlich machen! ? Blöd, wenn man alleine unterwegs ist!!?

14212167_1102894953091587_3412123182437596673_n 14212154_1102894839758265_5161225859401001947_n 14088597_1102898573091225_4713380180425221519_n 14212189_1102898606424555_8628131483046989619_n 14095746_1102898729757876_4220075182440359982_n

Der Ausblick hat sich gelohnt! Es war unglaublich!

14117714_1102899109757838_7432988829838538998_n 14212154_1102894839758265_5161225859401001947_n (1)  14102475_1102894909758258_284533504114763687_n 14199677_1102894936424922_9153025809730253922_n  14202521_1102894986424917_3139355127763900173_n 14117708_1102895033091579_2673202811411482875_n14202671_1104332826281133_2899022360224329156_n 14141525_1104333052947777_2690018043488305773_n 14233179_1104332726281143_2218276903906665128_n

Runter ging es easy… Surfing! Eine spaßige und staubige Rutschpartie!

Im Camp gab es Banana Pancakes und Tee, ich bin im Zelt gerade eingeschlafen und schon ging es los zum Lake und den Hotsprings. Nur 3 Stunden  Berg runter! Aber wie!!! Gar nicht entspannt. Meine Beine konnten da schon nicht mehr. Aber wieder war es der Ausblick, der alles wieder gut gemacht hat. Alle waren fertig und absolut dreckig als wir unten ankamen.

14203156_1102898453091237_7213939592710917465_n 14089145_1102898139757935_109236708400139214_n14202527_1102895373091545_5726195142669956579_n 14102566_1102895213091561_4807559176771243498_n 14100372_1102895293091553_113109365056388801_n

Baden in den Hotsprings! Einmalig!

14089111_1102896836424732_5071290182717100094_n  14183950_1104332682947814_5421023061767249844_n

Kurz gegessen und weiter ging´s. Das war gefühlt der anstrengendste Part für mich. Durch den Wald hoch zum Camp. Gut, dass alle fertig waren. Einige Stellen waren echt eine Herausforderung. Aber alles kein Problem. Spätestens da hat sich jeder kurz gefragt, was passiert eigentlich, wenn sich jemand ein Bein bricht? Nachher habe ich unseren Guide gefragt. Die Antwort war: I don´t know.

14089277_1102895446424871_7724910207488929818_n 14141896_1102898513091231_6538453071782554495_n

Gut, dass ich das nachher erst gefragt habe!

Wenn man sich unterwegs die Porter angeguckt hat, die die ganze Ausrüstung für uns diesen Weg schleppen, kam man sich eh vor, wie ein westlicher Waschlappen.

14117884_1102895139758235_804353022129787816_n 14102526_1102895109758238_1478695098281177414_n

Die zweite Nacht im Nacht im Camp nach 18 Stunden auf den Beinen war arschkalt und ich gab kaum geschlafen.

Tag 3: Zum Glück erst um 6 Uhr aufstehen! ? Der letzte Teil war verhältnismäßig easy. Schön im Schatten durch den Tropenwald. Tolle Natur, Affen und außergewöhnliche Bäume. Obwohl uns allen alles weh tat, das Ende war in Sicht und wir konnten Stolz sein! Die Zeit zusammen in der Gruppe hat viel Spaß gemacht. Teamspirit! One Team, one Body!

Angekommen in Senaru, brauchte ich erst mal ein large Bintang!

Jetzt heißt es chillen in Gili Meno am Strand!

14199403_1103902119657537_336480950915618057_n 14203179_1103902146324201_6200645363263306477_n

Das war ein kurzer harter Umweg auf die paradiesische kleine Insel. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Adventure pur! Ich weiß nicht, ob ich es in nächster Zeit noch mal machen würde. Geht auch nicht, weil ich momentan so Muskelkater habe, dass jede Treppe anstrengend ist, aber mit besserer Ausrüstung ist das Ganze bestimmt leichter und die Strapazen waren es wert! Geiles Gefühl!
14089060_1102895069758242_6399723293822039935_n
Alles richtig gemacht! Nach der Balinese Massage auf Meno alles halb so wild!

Ein bisschen positiver Stress im Paradies!

War geil!

Victory! ✌

14183787_1102894869758262_5752416688204405148_nDownload (1)

Hier könnt ihr den Trip buchen! Super Service und leckeres Essen!

http://www.lomboknature.com/

Tegalalang – rice terrace


Die Reisterassen von Tegalalang – absolut super!

Wir haben ein bisschen mehr als eine halbe Stunde vom Monkey Forest in Ubud bis zu den Tegalalang Reisterassen gebraucht.

Die Fahrt dorthin ähnelt schon ein bisschen mehr den Eat Pray Love Style. Die Aussicht ist super. Man fährt vorbei an vielen Künstlerläden und Reisfeldern.

Als wir angekommen sind, haben wir die Aussicht erst mal aus einem der Cafés betrachtet. Super schön!

14141644_1096649680382781_5328880622463804374_n

Auch für Locals, die noch nicht da waren ein schönes Erlebnis!

Danach haben wir die große Trekking Runde gemacht. Dauert zwar einige Zeit, aber von jeder Stelle bietet sich ein neuer großartiger Ausblick.

14102714_1096651227049293_1622348825677080016_n 14102436_1096691583711924_66693950424129975_n 14089206_1096691173711965_7586312567057287308_n 14079984_1096691623711920_7213710991264385065_n 14051671_1096691300378619_2524489522921028526_n 14034990_1096649600382789_2639190967179250341_n 14021710_1096649740382775_2387731752449829703_n

Manche Stelen waren nicht so leicht zu leicht zu wandern, aber der Weg hat eine Menge Spaß gemacht.. Vorbei an Schweinen und Kühen der Locals  und arbeitenden Reisbauern!

Am Ende waren wir doch beide leicht fertig!

14068065_1096691217045294_2508221094496120028_n 14034979_1096691537045262_4261757823466443157_n 14095771_1096691477045268_3668917038919411632_n