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In den Dörfern von Lombok


Mein Wochenende in den Dörfern von Lombok

… fernab von Strand, Tourismus und easy life

von dem Gefühl der erste Tourist im Dorf zu sein bis zur traditionellen Hochzeitsfeier war alles dabei

Ich habe mich überwunden und meine Lieblingsinsel Gili Meno mal für ein paar Tage verlassen. Ich wurde von einem Freund aus Lombok, den ich auf der Rinjani Trekking Tour kennengelernt habe, in die Dörfer von Lombok eingeladen. Mir hat die Ruhe auf Gili Meno auf jeden Fall ein bisschen gefehlt, aber ich habe viel gesehen und tolle Erfahrungen gemacht.

Wir haben uns in Senggigi getroffen und wollten dann abends in die Mitte von Lombok fahren und uns vorher einen Wasserfall angucken. Aus dem Plan wurde wie immer nichts, denn es fing an zu regnen. Nach einem kurzen Abstecher bei seiner Mutter, sind wir dann direkt durch zu einer Beschneidungsfeier in einem Dorf mitten im Nirgendwo gefahren. Ich war, wie immer, perfekt vorbereitet. Nicht! Da saß ich dann in Hotpans und durchsichtigem Oberteil auf einer muslimischen Feier in einem Dorf, das noch nie ein Tourist betreten hat! Ich kam mir vor wie von einem anderen Stern. Die Frauen und Kinder hatten wirklich noch nie einen Tourist gesehen und alle wollten Händeschütteln. Ich weiß nicht, wie viele Fotos ich an diesem Wochenende machen musste.  Ich war die Attraktion!

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Als wir ankamen, gab es erst mal “Kaffee und Kuchen”. Beziehungsweise alle möglichen Variationen aus süßem Reis 🙂 Hat ganz gut geschmeckt.

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Nach der Feier sind wir mit zu einem Bekannten und wollten eigentlich dort schlafen.

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Schon, als die Leute mich auf dem Roller im vorbei fahren gesehen haben, haben sie gerufen: Tourist! Und jeder hat gewunken und Hello gerufen. Die Mädels finden dann alle an zu kichern, wenn ich zurück gewunken habe. Sehr strange! Aber war auf jeden Fall lustig. Der erste Tourist im Dorf zu sein, kann ich jetzt auch schon mal von meiner Liste streichen.

Erst mal gab es eine luxuriöse Dusche ohne Licht, mit Taschenlampe. Das macht mir mittlerweile gar nichts mehr. Nur die Toiletten sind immer noch eine Herausforderung und manchmal erspare ich mir den ein oder anderen Toilettengang.

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Danach gab es erst mal großes Fotoshooting mit den Dorfkindern. Sehr süß!

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Wir haben uns dann irgendwie umentschieden und sind zu der Schwester von dem Bekannten gefahren. Dort habe ich dann mit der Schwester und ihrem Sohn in einem Zimmer geschlafen. Sie haben mir die Matratze überlassen und haben zusammen auf dem Boden geschlafen. Super lieb, aber irgendwie war es mir doch ein bisschen unangenehm. Ich habe super gut geschlafen. Das Haus ist umgeben von Reisfeldern und in der Nähe ist ein Fluss. Die Geräusche der Natur waren super zum entspannen!

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Am nächsten Tag musste ich mir erst mal festtaugliche Klamotten besorgen, da wir auf eine Hochzeitszeremonie eingeladen waren und da ich nicht schon wieder halb nackt auf einer muslimischen Feier auftauchen wollte. Also ab zum Markt und ein langärmliges Top und eine lange Hose besorgt.

Geopark Rinjani

Wir hatten noch was Zeit und sind dann zu den Wasserfällen im Geopark Rinjani

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Die Wasserfälle sind schön, aber nicht so schön, wie die Wasserfälle in Senaru. Eine gute Abkühlung für zwischendurch, allerdings ist der ständige Regen dort schon Abkühlung genug. Der Eintritt kostet bis zum zweiten Wasserfall 125.000 rp. Für Locals ist der Eintritt frei. Und es waren viele Locals dort. Es war fast schon überfüllt. Ich hab es lieber, wenn nicht so viele Menschen auf einmal da sind.

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Landschaft

Die Landschaft ist super schön. Überall sind Reisfelder und kleine einfache Dörfchen. Allerdings regnet es sehr oft.

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Man sollte sich auf jeden Fall eine Jacke oder ein Regencape einpacken, wenn man dort unterwegs ist. Auf dem Roller kann es dann schon mal kalt werden.

Hochzeitszeremonie in den Dörfern von Lombok

Danach sind wir dann direkt zur Hochzeitsfeier weiter gefahren.

In den Dörfern ist es Brauch vor der Hochzeit zum Haus der Braut zu laufen. Die Strecke war ungefähr einen Kilometer lang. Es ähnelt einer Parade und wirklich jeder aus der Umgebung läuft mit. Die meisten tragen ein traditionelles Outfit und es wird traditionelle Musik aus einem Wagen gespielt, getrommelt und getanzt.

Wir waren natürlich zu spät dran. Ich musste mich schnell in mein neues Outfit zwängen, das mir aufgrund der asiatischen Größe “leicht” zu klein war. Und zu allem Übel war die Zeit zu knapp, dass mein Bikini trocknen konnte und ich hatte nichts zum Wechseln dabei. Sah sehr toll aus mit einem nassen Bikini Abdruck auf dem neuen türkisen Oberteil. Ich werde mir auf jeden Fall jetzt immer Notfallklamotten in meinen Rucksack packen, wenn ich unterwegs bin. Kommt ja doch schon mal öfter vor, dass sich der Plan ändert und ich nicht im Hotel schlafe.

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Es war auf jeden Fall interessant anzusehen. Allerdings war ich froh, als ich wieder in Senggigi war und Ruhe hatte. Überall eine Attraktion zu sein, ist für mich zu anstrengend 🙂  Zwischendurch kam ich mir vor, wie ein Tier im Zoo. Und ich habe schon Muskelkater im Rücken vom ganzen auf dem Boden sitzen. Das bin ich absolut nicht gewohnt.

Es war ein schönes Wochenende und es ist immer wieder schön zu sehen, wie gastfreundlich die Menschen hier sind. Die Landschaft hat mir sehr gut gefallen. Eine Rollertour fernab der Touristengebiete lohnt sich auf jeden Fall.

 

Menschen in Indonesien


Verschiedene Kulturen und Religionen machen die Menschen in Indonesien so besonders

Indonesien besteht aus vielen tausend verschiedenen Inseln. Die Kultur ist nicht einheitlich und jede Insel hat seine eigene Geschichte.

Die Menschen in Indonesien sind anders als in Europa und vielen asiatischen Ländern

Ich habe hier viele sehr interessante und herzliche Menschen getroffen. Man wird überall gut aufgenommen. Auf der Straße wird man auch von fremden mit einem Lächeln begrüßt und oft gefragt, wie es einem geht. Die Menschen in Indonesien plaudern sehr gerne und stellen viele Fragen. Dabei geht es meist um persönliche Dinge oder die Familie. Über Politik oder Arbeit wird selten gesprochen.

Laut gestritten, wie man das aus Europa kennt, wird hier nicht. Das gehört sich nicht. So wahrt man sein Gesicht, auch im Streit.

Religionen

Da es hier so viele verschiedene Religionen gibt, sind die Menschen sehr tolerant und respektieren einander. Die meisten gehören dem Islam an, aber sie leben gemeinsam mit Hindus, Christen, Buddhisten und anderen Religionen ohne große Schwierigkeiten.

Mich interessieren besonders die Zeremonien und Rituale der Hindus, die sehr dem Buddhismus ähneln und naturbezogen sind. Diese trifft man besonders häufig auf Bali oder Lombok.

Sprachen

Vor allem die jungen Menschen sind sehr weltoffen. Fast jeder spricht Englisch, was die Kommunikation sehr einfach macht.

Trotzdem freuen sich die Menschen in Indonesien, wenn man ein paar Worte indonesisch spricht und auf “Apa kabar” antworten kann.

In Indonesien gibt es hunderte verschiedene Sprachen und Dialekte. Die Hauptsprache ist Indonesisch. Sie wird überall gesprochen, auf Bali und Lombok sprechen die meisten aber Balinesisch.

Lebensstil

Die meisten Menschen in Indonesien leben einfach und bescheiden. Für viele Europäer bedeutet das sicher Überwindung. Vor allem in abgelegenen Regionen gibt es keine westlichen Toiletten, geschweige denn Toilettenpapier oder eine normale Dusche. Dort wird aus einem Schöpfbad “Mandi” geduscht. Man schöpft mit einer das Kelle das Wasser aus dem Bad und gießt es über sich… neben dem Bad natürlich!

Wenn man ein Haus betritt, gilt: Schuhe ausziehen!

Die Menschen in Indonesien achten sehr auf ihre Kleidung. Vor allem zu festlichen oder religiösen Anlässen oder bei Behördengängen.

Der Bikini gehört an den Strand und oben ohne zu baden ist in ganz Indonesien verboten!

Die Familie steht an allererster Stelle. Wenn jemand Probleme hat, wird geholfen. In den Dörfern leben die Menschen in Indonesien in kleinen Gemeinschaften und teilen sich alles. Wenn eine Familie kein Geld hat das Kind in die Schule zu schicken, wird ausgeholfen, wenn es möglich ist. Geld spielt hier keine große Rolle und es wird nicht drüber gesprochen.

Meine Erfahrungen

Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht und bin begeistert von der Kultur und den Menschen.

Ich habe viele nette Menschen kennengelernt, die mich mit in ihr Dorf zu ihrer Familie oder auf Feste mitgenommen haben. Sie freuen sich, wenn man sich für ihr Leben interessiert und geben einem gerne einen Einblick.

Ich habe schon bei einer Familie im Wohnzimmer geschlafen, war mit auf einem Cockfight im Dschungel und habe in einem kleinen Dorf in Bangsal übernachtet. Abends sitzen die Menschen zusammen und trinken Reiswein, hören Musik und quatschen. Ich wurde überall super aufgenommen und fand es toll.

Ich weiß nicht, wie viele Einladungen ich schon bekommen habe, die noch nicht angenommen habe.  Ich habe auf jeden Fall noch einiges vor 🙂

In Bali habe ich am ersten Abend einen Jungen aus Java kennengelernt. Am nächsten Tag haben gemeinsam mit dem Roller die Insel erkundet, was auch für ihn spannend war. Es war ein super Tag und ich habe viel erfahren. Im Oktober werde ich in kleines Dörfchen in Java fahren und ein paar Tage mit seiner Familie verbringen. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet.

Ich bin eigentlich nie alleine und wenn ich etwas erledigen muss, steht mir immer jemand zur Seite. Man muss nicht mal fragen. Ich musste zum Beispiel nicht alleine nach Mataram zur Visa Verlängerung und habe direkt noch die ganze Insel gezeigt bekommen.

Hier auf Meno wohne ich seit ein paar Wochen in einem Bungalow. Die Bungalows werden von Mutter und Tochter geführt. Ich fühle mich hier sehr wohl und sie sind sehr herzlich. Ich kann alles fragen und sie helfen mir immer. Als ich einige Tage in Lombok war und nicht nach Hause gekommen bin, haben sie sich richtig Sorgen gemacht. Sie wissen ja, dass ich alleine unterwegs bin. Seitdem sage ich immer Bescheid, wenn ich über Nacht nicht zurück komme 🙂

Ich werde auf jeden Fall noch mal 60 Tage in Indonesien dran hängen, wenn mein Visum im Oktober abgelaufen ist und hoffentlich noch viele Freunde finden und eine coole Zeit haben!

In der kurzen Zeit, die ich hier bin, habe ich schon viele Freunde gefunden und hatte eine ganz tolle Zeit mit unvergesslichen Erfahrungen!

 

 

Lombok mit dem Roller


Wer Lombok mit dem Roller erkundigt, gelangt an viele schöne Ecken

Als ich mein Visum in Mataram verlängern musste, hat es sich angeboten eine Nacht in Lombok zu bleiben und einen Teil der Insel Lombok mit dem Roller zu erkunden.

Ich bin gerade die erfahrenste Rollerfahrerin, daher war ich froh, dass ein Freund mir angeboten hat, mich nach Mataram zu bringen und mir die Insel zu zeigen.

Monkey Forest

Auf dem Weg nach Mataram fährt man durch den Monkey Forest. Überall an der Straßen sitzen die Affen und beobachten die vorbeifahrenden Autos.

Es gibt schöne Aussichtspunkte und auf jeden Fall vorher auf dem Weg Erdnüsse kaufen!!!

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Mataram

Die Stadt Mataram war für mich ein Kulurschock. Von Gili Meno in die Autohölle. Es ist sehr viel los. Mit dem Roller wäre ich bei dem Verkehr alleine verloren gewesen. Zum Shoppen gibt es zwei große Einkaufszentren.

In der Mataram Mall gibt es viel Auswahl und draußen einen kleinen Outletstore für Markenklamotten.

Wenn man etwas braucht, ist Mataram sehr praktisch, ansonsten würde ich es nicht empfehlen!

Strände

Wenn man von Mataram Richtung Senggigi fährt, kommt man an vielen schönen Stellen vorbei. An der Straße gibt es viele Aussichtspunkte, von denen man den tollen Sonnenuntergang sehen kann.

Das Parken kostet an diesen Stellen 2.000 IDR, was ja nicht gerade viel ist. Und trotzdem musste ich mich für ein australisches fremdschämen, die es nicht zahlen wollten, weil sie kein Schild gesehen haben, auf dem es drauf steht 😀 Peinlich!

Ich zahle gerne die paar Cent, damit sich jemand darum kümmert, dass der Müll nachher entfernt ist. Hier sieht man so viele Stellen, an denen alles liegen bleibt. Einfach schade!

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Also einfach die 2.000 IDR zahlen und den wunderschönen Sonnenuntergang und den Blick auf die Gili Islands genießen!

Tandjung

Tandjung liegt in der Nähe von Bangsal. Es ist ein etwas größerer Ort mit vielen kleinen Geschäften.

Auf dem Weg von Bangsal nach Tandjung kommt man einigen schönen Stränden vorbei, die im Gegensatz zu Senggigi absolut menschenleer sind!

Und man kann beim Schnorcheln die roten und blauen Seesterne bewundern! Leider hat meine Gopro den Geist aufgegeben 🙁

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Wälder und Wasserfälle

Lombok hat einiges zu bieten und gefällt mir persönlich besser als Bali. Es ist ruhiger und es sind nicht so viele Touristen auf der Insel.

Man kann sich in Ruhe die Natur und die Wälder in den Bergen ansehen. Und es gibt viele Stellen, wo man auf niemanden trifft.

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Für tapfere Trekkingbegeisterte kann ich die Rinjani Tour empfehlen, die ich nie wieder machen würde! Es war aber ein tolles Erlebnis.

http://wayward-gypsy.com/3-days-2-nights-rinjani-trekking-lombok/

Senaru

Auch der kleine Ort Senaru in der Nähe vom Mount Rinjani lohnt sich für einen Besuch. Die Aussicht ist super schön und es gibt drei Wasserfälle im Dschungel, von denen zwei schnell zu erreichen sind.

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Eine schöne Abkühlung!

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Wer Lombok mit dem Roller erkundet, landet automatisch an schönen Ecken.

In Lombok ist für jeden etwas dabei!

Ich habe noch lange nicht alles gesehen. Als nächstes plane ich Surfen in Kuta!

Ich wünsche Euch viel Spaß auf Eurer Reise!

 

Traditional Bamboo Tattoo Lombok / Gili Meno


Traditional Bamboo Tattoo -außergewöhnliches Andenken

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Viele Urlauber entscheiden sich in asiatischen Ländern für ein Traditonal Bamboo Tattoo als Andenken

In Thailand habe ich das erste Mal von dieser Art des Tätowierens gehört und bin nach Wat Bang Phra in der Nähe von Bangkok gefahren, um mich von den Mönchen tätowieren zu lassen.  Die Mönche tätowieren zwar auch mit Bamboo, trotzdem unterscheidet sich diese Art von der traditionellen Bamboo Art. Die Mönche nutzen Metallstäbe, was das Stechen um einiges schmerzhafter macht.

http://wayward-gypsy.com/der-heilige-stich-sak-yant/

Hier auf Gili Meno habe ich mich spontan wieder zu einem Bamboo Tattoo entschieden. Einen Gecco auf dem Fuß.

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Die Insel Meno ist sehr klein und obwohl hier überall Schilder hängen, war ich mir nicht sicher, ob ich tatsächlich einen Tätowierer finde.

Sonteng – Jumping Stone Tattoo Studio Gili Meno

Abends wurde ich dann von Freunden zum Jumping Stone Tattoo Studio gebracht. Ich habe mich direkt wohl gefühlt. Das Haus und das Grundstück sind außergewöhnlich. Sonteng hat Jahrzehntelange Erfahrung und war schon einige Male in Frankfurt.

Ich war absolut begeistert und habe nicht lange überlegt.

Tolle Atmosphäre, coole Leute und jeder geht zufrieden nach Hause!

Zwei Tage später habe ich mich dazu entschieden, auch meinen großen Tattoo-Plan von Sonteng machen zu lassen. Allerdings mit Maschine und nicht mit Bamboo, da es schneller geht. Ich denke schon seit vier Jahren über dieses Tattoo nach, habe aber in Deutschland keinen Tätowierer gefunden, der ohne Anzahlung auch nur etwas auf Papier vorzeichnet und habe es daher gelassen. Bei Sonteng war ich mir sicher, dass es super schön wird. Es ist absolut toll geworden. Ich liebe es!

Kunst unter der Haut

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Wer sich also für ein traditional Bamboo Tattoo als Andenken entscheidet, ist bei Sonteng in Lombok oder Gili Meno bestens aufgehoben. Gili Meno ist nicht nur dafür eine Reise wert und sowohl von Lombok als auch den beiden anderen Gili Inseln Trawangan und Air in wenigen Minuten erreichbar.

Ich bin absolut begeistert! Danke Sonteng, Doctor of Pain 🙂

Ich habe zwar fürs Erste genug, aber es wird bestimmt nicht lange dauern, bis mir etwas Neues einfällt!

Traditioneller Cockfight in Lombok


Cockfight im Dschungel in Lombok

Illegaler Cockfight im Dschungel in Lombok 

Als ich mich in Gili Meno tätowiert habe, habe ich sehr coole Leute getroffen. Ich hatte vorher schon mal von den illegalen Hahnenkämpfen gehört, aber bis dahin wusste ich nicht viel darüber.

Als ich die Erzählungen gehört habe, fand ich es dann aber doch interessant. Wie in allen Religionen ist auch bei den Hindus Wetten verboten und die Hahnenkämpfe werden auch von der Polizei verfolgt. Trotzdem finden in Lombok jeden Tag Cockfights statt. Man kann fast sagen, es ist eine Zeremonie und gehört zur Kultur. Da die Cockfights illegal sind, finden sie in Tempeln mitten im Dschungel statt.

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Einmal im Jahr gibt es einen legalen Kampf. An diesem Wochenende treffen Hähne aus ganz Indonesien und den Philippinen aufeinander.

Die Hähne haben bevor sie in den Ring steigen, ein sehr gutes Leben. Sie bekommen das beste Futter, Massagen und werden trainiert. Es gibt sogar Doping für Hähne. Die Champions, die mehrere Kämpfe überleben, leben nachher noch wie Könige. Wenn ich mir die Tierhaltung in Deutschland angucke, haben diese Tiere es auf jeden Fall besser. Andere Länder, andere Sitten.

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Das beliebteste Argument hier vor Ort ist, dass die Tiere das in der Natur auch machen – ohne Messer an den Füßen natürlich. Aber so geht es schneller. Danach werden die Hähne dem Tempel gespendet oder zu Hause gegessen.

Ich war das ganze Wochenende bei einer Familie in Bangsal und habe im Wohnzimmer geschlafen. Morgens vor dem Kampf war eine große Hindu Zeremonie. Schon am Tag vorher wurde viel vorbereitet. Mittags gab es Suppe mit dem Cockfight-Fleisch. Der Unterschied zu normalem Hähnchen ist unglaublich. Die Hähne sind so gut trainiert, dass das Fleisch richtig fest ist und es schmeckt anders als normales Hähnchen.

Vor dem Kampf sitzen die Männer mit den Hähnen im Kreis und gucken, welche Hähne miteinander kämpfen. Danach werden die Messer an den Füßen befestigt. Im Ring lassen zwei Männer dann die Hähne aufeinander los. Die Kämpfe sind schnell vorbei.

Es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.  Verrückte Männer, die ihr Geld im Dschungel verwetten. Ein richtig durchorganisiertes Event mit Bier und Palmwine im Tempel. Sie hatten sogar ein extra designtes T-Shirt mit Logo. Es war wirklich lustig diese ganzen aufgebrachten, schreienden Männer zu beobachten. Ich habe nichts verstanden. Es gibt so viele Arten zu wetten, dass ich es erst gar nicht versucht habe.

Vor den Kämpfen wird auch mal den balinesischen Kalender geguckt, um herauszufinden, welche Farbe an dem Tag besonders stark ist oder welche Himmelsrichtung. Mir wurde gesagt, das funktioniert auch für Fußball. An bestimmten Tagen ist die Energie stärker, wenn man aus einer bestimmten Richtung startet.

Mir wurde der Ganze schnell zu viel und schön anzusehen war es auch nicht. Oben auf der Wiese vor dem Tempel konnte man sich gemütlich ein Bier mit den Locals trinken und quatschen.

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Wer also mal einen traditionellen Cockfight sehen möchte, kann das in Lombok. Es gibt jeden Tag kleine Kämpfe. Dafür fragt man am besten die Locals vor Ort.

Die besten Unterkünfte in Lombok: kostenlos stornierbar, Zahlung vor Ort, ohne Kreditkarte



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Visa on Arrival (VoA) Extension in Lombok Mataram


Wie ich mein Visa on Arrival (VoA) in Lombok verlängere

Visa on Arrival am Flughafen für 35 Dollar

Ich habe bei der Einreise nach Indonesien am Flughafen in Bali 35 Dollar für das Visa on Arrival bezahlt. Dazu geht man an einen extra Schalter und bekommt einen Aufkleber in den Pass. Nach 30 Tagen ist das Visum abgelaufen und man braucht eine Verlängerung des Visa on Arrival.

Es geht nicht an jedem Flughafen. Ich habe gehört, dass es in Jakarta wohl nicht geht. Vorher am besten erkundigen, wo es möglich ist.

Immigration Office Mataram

Da ich in momentan in Gili Meno bin, war für mich das Immigration Office (Imigrasi) in Mataram schnell zu erreichen.

Von Gili Meno nach Bangsal

Von Gili Meno bin ich morgens um 08:00 Uhr mit dem ersten Public Boat für 14.000 IDR nach Bangsal gefahren. Das dauert ca. eine halbe Stunde.

Von Bangsal nach Mataram

Bis Mataram braucht man mit dem Auto ungefähr eine Stunde.

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Von Bangsal kann man entweder den Shuttle Bus nehmen oder mit dem Auto fahren. Günstiger ist es, wenn man ein normales Taxi findet. Für ein Auto zahlt man 200.000 IDR, auf der Rückfahrt von Mataram nach Bangsal habe ich für das Taxi nur 110.000 IDR bezahlt. Ich wollte nicht mit dem Shuttle Bus fahren, weil der Bus nicht direkt am Immigration Office hält, sondern nur im Zentrum von Mataram.

Immigration Office (Imigrasi) Mataram

Mit dem Auto wird man direkt vor dem Office abgesetzt.

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Ich musste vorher noch eine Kopie von meinem Pass machen. Das ist auf dem Weg dort hin gar kein Problem. Copy Shops findet man an jeder Ecke. Der Aufkleber im Pass muss mit kopiert werden.

Auch hinter dem Immigration Office ist ein Copy Shop, allerdings etwas teurer. Dort kann man auch vom Computer drucken.

Da der Transport nicht günstig ist, sollte man darauf achten, dass man alles direkt dabei hat.

Ich habe morgens noch mit Air Asia telefoniert, um mein Rückflugticket umzubuchen. Leider haben sie mir die E-Mail nicht geschickt und ich musste, als ich beim Immigration Office war, noch mal mit Air Asia telefonieren. Ohne Rückflugticket bekommt man die Verlängerung nicht. Das Ticket konnte ich in dem Gebäude hinter dem Immigration Office ohne Probleme ausdrucken.

Mir ist mal wieder aufgefallen, dass ein bisschen mehr Planung vielleicht manchmal nicht schadet. Die Zeit hier in Indonesien ist so schnell vorbei geflogen, dass ich fast zu wenig Zeit hatte noch das Visum zu verlängern.

Kleiderordnung einhalten!

Mataram ist sehr muslimisch und gegenüber vom Immigration Office ist direkt eine riesige Moschee. Mir wurde vorher gesagt, dass ich auf jeden Fall eine lange Hose und ein normales T-Shirt anziehen muss, wenn ich nach Mataram fahre, um mein Visum zu verlängern. Auch Flipflops werden nicht so gerne gesehen, aber ich hatte, wie die meisten Touristen, auch Flipflops an.

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Unterlagen und Kopien für die Verlängerung – Visa on Arrival

  • gültiger Reisepass
  • Kopie vom Reisepass und dem Visa on Arrival
  • Rückflugticket

Im Immigration Office geht man direkt rechts die Treppe nach oben in den ersten Stock. Rechts ist ein Schalter (Counter 2). Dort bekommt man alle Unterlagen, die auszufüllen sind.

In der Mitte des Raumes sind auch ein Beispiele, wenn man sich nicht sicher ist und es ist auch jemand da, der einem bei Fragen hilft.

Zwei Formulare müssen ausgefüllt werden und der Deckel der roten Mappe, die man bekommt.

Nachdem man die Unterlagen abgegeben hat, bekommt man eine Wartenummer und muss sich kurz gedulden, bis man einen Beleg bekommt.

Seinen Reisepass kann man dann nach zwei Tagen, bzw. am letzten Tag seines aktuellen Visums wieder abholen. Besser ist es, wenn man sich ein bisschen früher darum kümmert.

Abholung des Reisepasses

Am zweiten Tag muss man vor zwölf wieder zum Immigration Office. Ich würde nicht vor 11 Uhr hinfahren, weil man eh um 15 Uhr noch mal wieder kommen muss, um den Pass abzuholen.

Morgens werden Fotos gemacht, man muss Fingerabdrücke abgeben und 355.000 IDR zahlen.

Ich war in der Zwischenzeit in der Mataram Mall zum Shoppen und etwas essen. Um 14:30 Uhr war ich wieder beim Immigration Office und musste dann noch mal bis kurz vor 16:00 Uhr auf meinen Reisepass und das Visa on Arrival warten.

Mataram war mir viel zu stressig. Eher ein Kulturschock, wenn man von Gili Meno kommt. In Lombok gibt es aber viele schöne Plätze und Strände. Mataram würde ich nur zum Shoppen empfehlen. Die Auswahl ist groß und die Preise günstig.

 

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Kleiner Exkurs in die traditionelle indonesische Baukunst


Bauen auf indonesisch

Da wird einem der Unterschied zu Europa extrem deutlich

Ich habe mich über die indonesische Art zu Arbeiten und vor allem zu Bauen schon so beömmelt seit ich angekommen bin.

In der Zeit, in der hier eine Hütte aus Holz gebaut wird, wird in Deutschland wahrscheinlich ein ganzes Neubauprojekt für ein Mehrfamilienhaus fertiggestellt.

Das erste Mal, dass ich so richtig lachen musste, war als ich dieses Bild gesehen habe.

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Häusertransport auf indonesisch

Ich musste so lachen, dass die armen Transporteure auch lachen und erst mal absetzen mussten.

Seit ein paar Tagen beobachte ich die Baustelle vor meinem Bungalow.

Traditionelle indonesische Zaunbaukunst

… würde ich das mal nennen.

Bild vorher

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Seit einer Woche wird hier hoch motiviert gewerkelt.

Die Stelle, um den Beton zu mischen befindet sich hier

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Alles wird auf den Boden gekippt und gemischt.

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Ich glaube, es wurde sogar extra vorher ein Loch ausgehoben, das als Brunnen dient.

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Ziemlich clever! Spart man sich die Lauferei. Gut, dass wir auf einer Insel sind und der See nur 15 Meter weiter entfernt liegt.

Fertig gemischt und in Eimer gefüllt, kommt es dann in diese traditionelle Zaunbauvorrichtung.

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Anfangs hatte ich Probleme zu erkennen, was das Ziel ist, aber jetzt ist es doch schon erkennbar 🙂

Warenanlieferung auf einer Insel

Biernachschub ist gesichert 🙂

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Lange reicht das wohl nicht!

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Vom Boot auf die Kutschen. Danach müssen die Bambusrohre erst mal in einer extra Werkstatt zugeschnitten und bearbeitet werden.

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Zufälligerweise wird gerade nebenan ein Haus gebaut. Man achte auf die Details 🙂

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Anbauen auf indonesich

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Indonesische Schiffswerft

Quizzfrage für heute:

Wie bekommen sie wohl das Schiff ins Wasser???

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Um das herauszufinden reicht wohl meine Zeit hier auf der Insel nicht 🙂

Ich finde den Unterschied zu Europa immer wieder erstaunlich. Das ein oder andere Grinsen kann ich mir nicht verkneifen.

Ich bleibe dran! 😀

3 days 2 nights Rinjani Trekking Lombok


3 days, 3000 m, 24 hours of walking, 53 km, pain !!!

Nichts für schwache Nerven

Mein Facebook Post, als wir endlich den letzten Punkt in Senaru erreicht hatten:

3 days, 3000 m, 24 hours of walking, 53 km, pain !!! no shower, no beer!!! walking walking.. ?Das Wandern ist nicht der Finkes Lust.. ? slowly slowly!!!  On the 2nd day I was called Mountanja ???? In the end: Victory!!!

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Als ich in Padangbai am White Sand Beach lag, hatte ich eigentlich den Plan direkt weiter zu den Gili Islands zu fahren, um am Strand zu relaxen und zu arbeiten. Daraus wurde ein dreitägiger Trip, der alles andere als relaxt war.

Als ich im Guesthouse ankam, wollte ich die Fähre nach Gili buchen. Im Hotel ist es günstiger als am Hafen. Dann erzählte mir der Hotelbesitzer, dass morgen zufällig eine Trekking Tour zum Mountain Rinjani startet. 3 Tage, zwei Nächte… alles total easy… braucht man nicht fit für sein. Und anschließend ist die Fähre nach Gili Meno im Preis mit drin. Also noch Geld gespart!

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Ich dachte mir nichts dabei. Coole Idee. Machen wir mal! Man gönnt sich ja sonst nichts. Hab schon lange nicht mehr gezeltet ?

Am nächsten Tag ging es dann los von Padangbai nach Lombok. Am Hafen wurde ich dann mit dem Auto abgeholt und es ging weiter nach Senaru, ein kleines Dörfchen am Berg. Die Zimmer waren erst mal ein Schock. Aber für eine Nacht hat es gereicht. Die Aussicht ist top! Es gibt drei Wasserfälle, von denen man zwei schnell erreicht. Super Abkühlung! Da wir Sonntags da waren, konnten wir noch das traditionelle Stickfighting bestaunen. Ursprünglich kämpften dabei zwei Männer um die Tochter des Königs und dann wurde es zum traditionellen Sport auf der Insel.

Die Leute in Senaru sind super lieb. Viel gibt es dort nicht. Der nächste Bankautomat ist 5 km entfernt.
Ich war, wie immer bestens vorbereitet 🙂 Nicht! Dass ich erst mal mit dem Roller dorthin fahren musste. Ich habe an dem Abend am Wasserfall und im Restaurant so viel Spaß mit den Locals gehabt, dass ich erst mal das Briefing für den nächsten Tag verpasst hab. Vielleicht war es besser so ?

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Ich bin absolut unvorbereitet losgestartet. Hätte ich gewusst, dass dieser Trip so krass wird, hätte ich es mir wohl anders überlegt… Eine bessere Ausrüstung wäre auf jeden Fall von Vorteil gewesen.

Zelt, Schlafsack, Wasser und Essen sind inklusive. Trekkingschuhe, Lampe und Jacke musste ich mir vor Ort leihen. Das Ende vom Lied war: Die Nächte waren kalt, ich habe mir dicke Blasen gelaufen und ein paar Trekkingstöcke hätte ich dem dicken Holzstock, der mich die ganze Tour begleitet hat, auch vorgezogen. Handschuhe und ein Schal wären auch nicht schlecht gewesen. Und ein paar mehr Klamotten zum Wechseln. Der Weg war so staubig, ich sah nachher aus! Unglaublich! Keine Dusche! Sehnsüchtig haben wir auf die Ankunft am See und den Hotsprings am zweiten Tag gewartet.

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Tag 1: 7 Uhr Banana Pancakes zum Frühstück und alles Wichtige in einen kleinen Rucksack gepackt. Los geht’s! Eine Stunde mit dem Auto zum Startpunkt. Total bequem hinten auf die Ladefläche gequetscht versteht sich! Dann ging es erstmal 4 Stunden durch die pralle Sonne. Bis wir am Berg ankamen. Das Stück war schon zu viel für mich. Die Sonne hat mich fertig gemacht und schonen  da hab ich beschlossen das Schlusslicht der Gruppe zu werden.

Aber! Das war noch gar nichts. Dann ging es drei Stunden einen steilen Abhang aus Staub hoch. Ein Gekracksel mit etlichen Pausen und stöhnenden Leidensgenossen! Ich weiß nicht, wie oft ich mich gefragt hab, wann das wohl ein Ende hat. Die Wolken auf gleicher Höhe! So weit kann es ja nicht sein… Denkste!

Als wir im Camp ankamen, bot sich ein genialer Ausblick!

Ich glaube es war so so gegen 18 Uhr. Ich hab kurz das Gemüse Curry verschlungen und bin eingeschlafen.

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Tag 2: Extrem langer Tag! 1 Uhr nachts aufstehen. Biscuits und Tea zum Aufwärmen. Um 2 Uhr ging es los zum Gipfel. Heftige Zeit und heftiger Weg! Stirnlampe auf und dick angezogen und die Strapazen nahmen seinen Lauf. Ich kann es schon nicht leiden am Strand durch den Sand zu laufen. Aber das ganze bergauf und das 4 Stunden ?? Ich war drauf und dran aufzugeben. Sobald ich Pause gemacht habe.. und das war oft! Hab ich so übelst gefroren. Das letzte Stück war der Horror. Es hat sich angefühlt als wär ich keinen Millimeter vorwärts gekommen. Wenn unser Guide Gandhi mir nicht Gesellschaft geleistet und mich angeschoben hätte, wär ich niemals oben angekommen!  Und mein Stock war goldwert. Nachher hatte ich zwei!!Im Nachhinein war ich froh, dass es dunkel war. Als ich den Weg im Hellen gesehen hab und die Abhänge, die es an den Seiten runter ging, wurd mir so schwindelig, dass ich dachte, da komm ich nie wieder runter! Ich konnte ja nicht mal jemanden für den Trip verantwortlich machen! ? Blöd, wenn man alleine unterwegs ist!!?

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Der Ausblick hat sich gelohnt! Es war unglaublich!

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Runter ging es easy… Surfing! Eine spaßige und staubige Rutschpartie!

Im Camp gab es Banana Pancakes und Tee, ich bin im Zelt gerade eingeschlafen und schon ging es los zum Lake und den Hotsprings. Nur 3 Stunden  Berg runter! Aber wie!!! Gar nicht entspannt. Meine Beine konnten da schon nicht mehr. Aber wieder war es der Ausblick, der alles wieder gut gemacht hat. Alle waren fertig und absolut dreckig als wir unten ankamen.

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Baden in den Hotsprings! Einmalig!

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Kurz gegessen und weiter ging´s. Das war gefühlt der anstrengendste Part für mich. Durch den Wald hoch zum Camp. Gut, dass alle fertig waren. Einige Stellen waren echt eine Herausforderung. Aber alles kein Problem. Spätestens da hat sich jeder kurz gefragt, was passiert eigentlich, wenn sich jemand ein Bein bricht? Nachher habe ich unseren Guide gefragt. Die Antwort war: I don´t know.

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Gut, dass ich das nachher erst gefragt habe!

Wenn man sich unterwegs die Porter angeguckt hat, die die ganze Ausrüstung für uns diesen Weg schleppen, kam man sich eh vor, wie ein westlicher Waschlappen.

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Die zweite Nacht im Nacht im Camp nach 18 Stunden auf den Beinen war arschkalt und ich gab kaum geschlafen.

Tag 3: Zum Glück erst um 6 Uhr aufstehen! ? Der letzte Teil war verhältnismäßig easy. Schön im Schatten durch den Tropenwald. Tolle Natur, Affen und außergewöhnliche Bäume. Obwohl uns allen alles weh tat, das Ende war in Sicht und wir konnten Stolz sein! Die Zeit zusammen in der Gruppe hat viel Spaß gemacht. Teamspirit! One Team, one Body!

Angekommen in Senaru, brauchte ich erst mal ein large Bintang!

Jetzt heißt es chillen in Gili Meno am Strand!

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Das war ein kurzer harter Umweg auf die paradiesische kleine Insel. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Adventure pur! Ich weiß nicht, ob ich es in nächster Zeit noch mal machen würde. Geht auch nicht, weil ich momentan so Muskelkater habe, dass jede Treppe anstrengend ist, aber mit besserer Ausrüstung ist das Ganze bestimmt leichter und die Strapazen waren es wert! Geiles Gefühl!
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Alles richtig gemacht! Nach der Balinese Massage auf Meno alles halb so wild!

Ein bisschen positiver Stress im Paradies!

War geil!

Victory! ✌

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Hier könnt ihr den Trip buchen! Super Service und leckeres Essen!

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