Archiv der Kategorie: Indonesien

Komodo Trip Adventure


4 Tage / 3 Nächte mit dem Boot nach Flores

Einzigartige Erfahrungen auf dem Weg nach Komodo

Tolle Schnorchelspots, riesige Mantas, Red Beach, Komodo Village und Komodowarane hautnah!

 

Der Trip nach Komodo stand schon seit langem auf meiner To Do Liste. Es ist eine einzigartige Erfahrung, die sich wirklich lohnt! Ich liebe das Meer und die Zeit auf dem Boot war toll. Absolute Ruhe und wunderschöne Eindrücke. Was mich besonders beeindruckt hat waren die Schnorchelspots und die tollen Farben unter Wasser. Der Manta Point war ein Highlight. Und natürlich die Insel Komodo mit einem wunderschönen roten Strand, dem Komodo Village, das ich in Deutschland schon in Dokumentationen super interessant fand und natürlich die riesigen Komodowarane, die man auf Komodo und Rinca bewundern kann.

Start in Bangsal, Lombok

Gestartet sind wir in Lombok. Wir haben uns am Mittwoch um 9 Uhr im Café Lombok getroffen. Los ging es allerdings erst um 11:30 Uhr. So hat man aber genug Zeit für die Registrierung und letzte Besorgungen. Auf dem Schiff gibt es nichts zu kaufen, darum sollte man sich mit allem eindecken. Man hat zwar bei manchen Stopps die Möglichkeit Snacks und Bier zu kaufen, aber es macht Sinn schon etwas dabei zu haben. Wenn die anderen Boote schneller sind, kommt es vor, dass das Bier bereits ausverkauft ist. So war es zum Beispiel bei uns!

Schlafen auf dem Deck

Nach einem kurzen Briefing geht es zum Schiff.  Für 1.500.000 IDR schläft man mit den anderen auf dem Deck. Wir haben uns direkt den besten Platz auf dem Deck gesichert. Direkt neben dem Ausgang, damit man nicht immer über alle drüber klettern muss. Von Luxus kann hier keine Rede sein, aber es ist absolut okay für ein paar Tage. Jeder bekommt eine Matte, ein Kissen und eine Decke.

In der Nacht sollte man auf jeden Fall die Fenster hinter sich zu machen. Sonst wird es bei hohem Wellengang ungemütlich nass.

Zwar ist nach einem Tag sowieso alles feucht und klebrig, aber man muss es ja nicht provozieren 🙂

Schlafen in der Kabine

Für 2.500.000 IDR bekommt man eine kleine Kabine. Es waren zwei Familien mit Kindern mit uns auf dem Boot, die in den Kabinen geschlafen haben. Viel passt in die Kabinen nicht. Man bekommt einen Raum, in den nicht mehr als die Matratze passt und unter dem Bett hat man die Möglichkeit seine Sachen zu verstauen.

Ich war mit der Matratze auf dem Deck zufrieden und die Abende mit der Gruppe waren immer lustig. Wir hatten Glück, dass wir eine sehr ruhige Gruppe hatten. Insgesamt waren wir 25 Leute. Die Abende waren gechillt und es gab keinen Stress. Wie unser Guide Mr. D uns berichtet hat, war das aber eher ein Glücksfall und ab und zu kann ein Abend auch mal im Chaos enden.

Verpflegung auf dem Boot

Die Boote sind sehr spartanisch. Es gibt keine Dusche und kein Frischwasser. Selbst die Kaffeetassen werden mit Salzwasser gewaschen. Nach vier Tagen wünscht man sich dann schon das Salzwasser mal abwaschen zu können. Regen tut es vorübergehend aber auch 🙂

Es gibt zwei Toiletten, die die ganzen vier Tage sauber gehalten wurden. Allerdings ohne Waschbecken und Spiegel. Fürs Zähneputzen nimmt man einfach eine Flasche Wasser und das große Waschbecken 🙂

Im Preis sind drei Mahlzeiten enthalten. Die Mahlzeiten sind hauptsächlich vegetarisch. Zum Frühstück gab es Pancakes oder Toast. Zum Mittag- und Abendessen Reis mit verschiedenem Gemüse, Kohl und Tempeh. Nur an einem Abend gab es Hühnchen dazu. Wer Glück hat, fängt unterwegs einen Fisch oder einen Tintenfisch,  das war bei uns leider nicht der Fall. Man gewöhnt sich dran. Schlecht war es nicht. Aber alle hatten Heißhunger auf Burger, als wir wieder an Land waren 🙂

 

Erster Tag

Start in Lombok und Schwimmen am Sugian Bay

Am ersten Tag sind wir gegen 12 Uhr in Bangsal gestartet. Man ist den ganzen Tag mit dem Boot unterwegs, auch über Nacht. Der einzige Stopp ist Sugian Bay am Nachmittag. Dort kann man kurz vom Boot springen und sich erfrischen. Es waren zufällig einige Kinder am Strand, die uns an Land gewunken haben, um uns zu zeigen, wie man eine Kokosnuss vom Baum holt. Unser Kokosnussvorrat war damit auch erst mal gedeckt!

Zweiter Tag

Spaziergang zum Wasserfall auf Moyo Island und Schnorcheln bei Santonda Island

Nach einer spannenden Nacht auf See mit hohen Wellen und unruhigem Schlaf, sind wir, alle etwas zerknittert und müde, beim zweiten Stopp angekommen.

Moyo Island – eine fast unbewohnte Insel im Norden von Sumbawa und die letzte Möglichkeit für die Crew den Frischwasservorrat aufzufüllen oder Decken im Fluss zu waschen (der Fluss wurde von der Crew tatsächlich genutzt, um die Decken zu waschen).

Für uns war es die letzte Möglichkeit zu “duschen”, bzw. im Wasserfall zu baden. Der Wasserfall ist nach einem fünfzehn minütigen Spaziergang durch den dichten Wald erreicht und die Mutigen können auch noch ein paar Meter die Felsen hochklettern und den Natural Pool genießen.

Leider war das Wetter nicht besonders gut und es hat die ganze Zeit geregnet.

Santonda Island – ist nur ein paar Stunden von Moyo Island entfernt und liegt ebenfalls im Norden von Sumbawa. Hier hat man die Möglichkeit mit dem Speedboat auf die Insel zu gelangen, um ein paar Snacks oder Bier zu kaufen (wenn es nicht schon ausverkauft ist). In der Mitte der Insel befindet sich ein Krater mit einem Salzsee. Der See ist schnell zu erreichen, da die Insel nicht besonders groß ist. In der Bucht kann man super schnorcheln. Viele verschiedene Fische tummeln sich in den bunten Korallen und das Wasser ist sehr sauber und klar.

Dritter Tag

Trekking auf Laba Island, Schnorcheln mit Mantas am Manta Point, Relaxen am wunderschönen Red Beach und Besuch in Komodo Village

Auch in der zweiten Nacht war das Boot die ganze Zeit unterwegs. Im Gegensatz zur ersten Nacht, war die See sehr ruhig und ich konnte richtig gut schlafen.

Morgens gegen 7 Uhr erreichten wir Laba Island. Die Insel liegt weiter auf dem australischen Kontinent und das Klima und die Natur sind viel trockener als noch auf Moyo oder Santonda Island. Die Insel ist völlig unbewohnt und es gibt kein bisschen Zivilisation.

Auf dem Programm stand Trekking. Es war sehr heiß und die Sonne extrem, einige haben es nicht auf den höchsten Punkt geschafft. Nach der Rinjani Tour schreckt mich nichts mehr ab, daher waren die 1,5 Stunden Trekking in der Sonne eher Kindergarten für mich.

Die Aussicht war der Hammer!

Ich hatte mich schon auf eine Abkühlung im Wasser gefreut, aber daraus wurde nichts. Überall im Wasser waren Quallen und dann hat auch noch jemand die Klospülung betätigt. Sehr schlau, wenn das Boot gerade steht. Erste Regel: Spüle niemals ab, wenn das Boot steht. Denn wer will schon in Scheiße schwimmen?

Der zweite Stopp war dann aber mehr als eine Abkühlung.

Manta Point! Für mich ein absolutes Highlight. Unser Guide Mr. D meinte vorher, dass die Chance einen Manta zu sehen bei 80 Prozent liegt. Versprechen kann man nichts. Wir waren alle überwältigt, dass es so viele Mantas waren. Wir waren alle beeindruckt von diesen unglaublich großen Tieren! Ich hatte beim Tauchen schon mal einen Manta gesehen, allerdings war er weit entfernt und es war nicht zu erkennen, wie groß er wirklich gewesen sein muss. Es war schon ein bisschen beängstigend als die Mantas unter einem her geschwommen sind. Manchmal waren es drei auf einmal und jeder war 5 bis 8 Meter groß. Wenn sie zu nah kamen, ist schon mal eine kleine Panik bei dem ein oder anderen ausgebrochen. Sie sind zwar nicht aggressiv oder gefährlich, aber anfassen sollte man sie nicht. Dann kann es schon mal ungemütlich werden.

Es war wirklich unglaublich! Einige hatten sogar das Glück einen kleinen Hai zu sehen!

Nach ein paar Stunden erreichten wir dann Komodo. Erster Stopp auf der Insel war der Red Beach.

Ein unglaublich schöner Strand mit kristallklarem Wasser und super feinem Sand. Perfekt zum Relaxen.

Und kaltes Bier gab es auch! Lieferung frei Boot!

An den Felsen gab es auch einiges unter Wasser zu sehen. An einigen Stellen sieht es mehr aus, wie der Elefantenfriedhof in König der Löwen.

Das Highlight des Red Beach ist natürlich der rote Sand. Rote Korallen färben den Sand leicht rot. Ich war bereits an einem Pink Beach in Lombok. Dort habe ich das Pink im Sand wirklich nicht erkennen können. Aber der Red Beach macht seinem Namen alle Ehre. Wunderschön!

Komodo Village liegt nicht weit vom Red Beach entfernt. Wir haben in der Bucht vor Komodo Village übernachtet und hatten so die Möglichkeit vor dem Abendessen das Dorf anzuschauen. Ich habe schon mehrere Reportagen und Dokus über Komodo und das Dorf gesehen und habe mich riesig gefreut, dass wir mit dem Wassertaxi rüber fahren konnten.

Das Dorf ist sehr arm, die Leute haben viele Kinder und leben ausschließlich von Fischerei. Männer sieht man wenige, da sie alle auf See sind, um Geld zu verdienen.

Das Dorf ist das einzige auf Komodo. Die Häuser sind alle auf Stelzen gebaut. Zum Schutz vor Wasser und vor allem zum Schutz vor den Komodo Waranen, die ab und zu das Dorf besuchen. Vor allem nachts. Das letzte Kind, das gestorben ist und von einem Komodo Waran gefressen wurde, ist auf dem Weg zur Schule vom Weg runter in den Busch, um auf Toilette zu gehen. Die Vorfälle sind mittlerweile aber selten. Ich glaube, das war 2010.

Das Menschen im Dorf leben sehr traditionell und sind Moslems. Wenn die Frauen keine Söhne bekommen, werden sie irgendwann aus dem Dorf verbannt. Denn nur Männer können Geld verdienen und wichtige Aufgaben übernehmen.

Das Dorf liegt sehr abgelegen von der restlichen Zivilisation und das Leben dort ist nicht einfach. Die Partnerwahl ist also auch eher eingeschränkt und man kann vermuten, dass das ganze Dorf miteinander verwandt ist.

Sobald man das Dorf über den Steg betritt, kommen Kinder auf einen zu gestürmt,  die nach einigen Minuten nach Geld fragen. Wir haben beschlossen uns von einem kleinen Mädchen rumführen zu lassen und ihr dann dafür ein wenig Geld zu geben. Wir hatten eigentlich auch vor einzukaufen und Snacks mit aufs Boot zu nehmen. Nach unserem Einkauf konnten wir nicht anders, als alle unsere Süßigkeiten unter den Kindern zu verteilen.

Vierter Tag

Komodo Nationalpark, Rinca Island und Ankunft in Labuan Bajo

Wir haben in der letzten Nacht auf dem Boot in der Bucht vor Komodo übernachtet. Da Komodowarane schwimmen können, haben sich die meisten die Abkühlung im Wasser gespart.

Morgens sind wir dann zum Komodo National Park gefahren. Es war ein mulmiges Gefühl auf der Insel zu sein. Bevor man die Insel betritt wird man gefragt, ob man seine Tage hat. Das müssen die Ranger wissen, denn die Komodowarane riechen das Blut Kilometerweit.

Alle waren etwas angespannt und haben die ganze Zeit um sich geguckt.  Als wir die Ranger erreicht haben, gab es ein kurzes Briefing und Schauergeschichten und wir sind los in den Wald. Tatsächlich sieht man im Wald kaum Warane. Man muss schon sehr Glück haben einen der 1300 Komodowarane  im Wald zu Gesicht zu bekommen. Sie sind sehr gut getarnt und haben wahrscheinlich auch die Schnauze voll von Touristen.

Wir hatten aber Glück! Auf dem Hügel haben wir dann einen Komodowaran gesehen, der sich gesonnt hat. Zuerst dachten wir die Ranger machen Spaß. Der Komodowaran sah im ersten Augenblick aus, als wäre er aus Holz. Er hat sich nicht bewegt. Aber dann haben wir realisiert, dass wir besser Abstand halten.

Wo man immer Komodowarane sehen kann…. ist, wie nicht anders erwartet: Die Küche der Insel. Auch die Komodowarane sind mittlerweile nicht mehr ganz so wild. Sie wissen, wo es was zu Essen gibt! Als einer aus unserer Gruppe etwas in seiner Tasche gesucht hat, wurde einer der Warane ganz nervös und dachte, es gibt was zu essen.

Im Anschluss an den aufregenden Spaziergang auf der Insel, gab es noch ein zweites Frühstück und dann ging es direkt weiter nach Rinca Island.

Rinca Island gehört ebenfalls zum Komodo Nationalpark. Die Insel ist super schön und vom Hügel hat man eine tolle Aussicht.

Auf dem Weg vom Boot zum Park, geht man vorbei an Mangroven, in denen Salzwasserkrokodile leben. Die Krokodile bekommt man nicht zu Gesicht, aber man sieht viele Affen und manchmal auch Wasserbüffel.

Wie auch auf Komodo, tummeln sich die sichtbaren Exemplare der Komowarane in der Nähe der Küche. Auf Rinca Island haben wir keinen Komodowaran auf  unserem Weg durch den Wald gesehen.

Bevor das Boot den Zielhafen in Labuan Bajo auf Flores ansteuerte, konnten wir uns alle noch mal beim Schwimmen und Schnorcheln in Kelor Island erfrischen. Kelor Island liegt eine Stunde mit dem Boot von Labuan Bajo entfernt. Die erste Dusche nach vier Tagen war also nicht mehr weit.

Nach vier Tagen gemeinsam auf dem Boot, konnte man schon eine leicht genervte Stimmung in der Gruppe spüren und alle waren froh, als Labuan Bajo in Sicht war. Ich hatte keine sauberen oder trockenen Klamotten mehr und alles war klebrig!

Dusche und Burger essen!

Am Abend haben wir uns alle zum Fisch essen in einem Warung getroffen und haben den Abend in der Reggae Bar Paradise mit Live Musik ausklingen lassen.

Labuan Bajo ist nicht besonders groß und es gibt nicht allzu viel sehen. Was mir direkt aufgefallen ist, ist, dass es neben dem Gesang der Moschee auch christlichen Gesang aus den Kirchen gibt. Flores ist zu 90 Prozent katholisch, aufgrund des Einflusses der Portugiesen.

Zurück nach Lombok ging es am nächsten Morgen mit dem Flugzeug von Labuan Bajo über Bali. Die Airlines haben immer Verspätung, wir haben unser letztes Boot zurück auf die Gilis in Lombok natürlich verpasst und haben eine Nacht in Senggigi übernachtet.

Alles in allem war es ein absolutes Erlebnis und eine coole Erfahrung. Wir haben in den vier Tagen sehr viel erlebt und viel Spaß gehabt. Wer nicht unbedingt Luxus braucht, sollte diese Tour auf jeden Fall mit in seinen Indonesien Urlaub einplanen! 

 

 

In den Dörfern von Lombok


Mein Wochenende in den Dörfern von Lombok

… fernab von Strand, Tourismus und easy life

von dem Gefühl der erste Tourist im Dorf zu sein bis zur traditionellen Hochzeitsfeier war alles dabei

Ich habe mich überwunden und meine Lieblingsinsel Gili Meno mal für ein paar Tage verlassen. Ich wurde von einem Freund aus Lombok, den ich auf der Rinjani Trekking Tour kennengelernt habe, in die Dörfer von Lombok eingeladen. Mir hat die Ruhe auf Gili Meno auf jeden Fall ein bisschen gefehlt, aber ich habe viel gesehen und tolle Erfahrungen gemacht.

Wir haben uns in Senggigi getroffen und wollten dann abends in die Mitte von Lombok fahren und uns vorher einen Wasserfall angucken. Aus dem Plan wurde wie immer nichts, denn es fing an zu regnen. Nach einem kurzen Abstecher bei seiner Mutter, sind wir dann direkt durch zu einer Beschneidungsfeier in einem Dorf mitten im Nirgendwo gefahren. Ich war, wie immer, perfekt vorbereitet. Nicht! Da saß ich dann in Hotpans und durchsichtigem Oberteil auf einer muslimischen Feier in einem Dorf, das noch nie ein Tourist betreten hat! Ich kam mir vor wie von einem anderen Stern. Die Frauen und Kinder hatten wirklich noch nie einen Tourist gesehen und alle wollten Händeschütteln. Ich weiß nicht, wie viele Fotos ich an diesem Wochenende machen musste.  Ich war die Attraktion!

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Als wir ankamen, gab es erst mal “Kaffee und Kuchen”. Beziehungsweise alle möglichen Variationen aus süßem Reis 🙂 Hat ganz gut geschmeckt.

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Nach der Feier sind wir mit zu einem Bekannten und wollten eigentlich dort schlafen.

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Schon, als die Leute mich auf dem Roller im vorbei fahren gesehen haben, haben sie gerufen: Tourist! Und jeder hat gewunken und Hello gerufen. Die Mädels finden dann alle an zu kichern, wenn ich zurück gewunken habe. Sehr strange! Aber war auf jeden Fall lustig. Der erste Tourist im Dorf zu sein, kann ich jetzt auch schon mal von meiner Liste streichen.

Erst mal gab es eine luxuriöse Dusche ohne Licht, mit Taschenlampe. Das macht mir mittlerweile gar nichts mehr. Nur die Toiletten sind immer noch eine Herausforderung und manchmal erspare ich mir den ein oder anderen Toilettengang.

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Danach gab es erst mal großes Fotoshooting mit den Dorfkindern. Sehr süß!

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Wir haben uns dann irgendwie umentschieden und sind zu der Schwester von dem Bekannten gefahren. Dort habe ich dann mit der Schwester und ihrem Sohn in einem Zimmer geschlafen. Sie haben mir die Matratze überlassen und haben zusammen auf dem Boden geschlafen. Super lieb, aber irgendwie war es mir doch ein bisschen unangenehm. Ich habe super gut geschlafen. Das Haus ist umgeben von Reisfeldern und in der Nähe ist ein Fluss. Die Geräusche der Natur waren super zum entspannen!

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Am nächsten Tag musste ich mir erst mal festtaugliche Klamotten besorgen, da wir auf eine Hochzeitszeremonie eingeladen waren und da ich nicht schon wieder halb nackt auf einer muslimischen Feier auftauchen wollte. Also ab zum Markt und ein langärmliges Top und eine lange Hose besorgt.

Geopark Rinjani

Wir hatten noch was Zeit und sind dann zu den Wasserfällen im Geopark Rinjani

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Die Wasserfälle sind schön, aber nicht so schön, wie die Wasserfälle in Senaru. Eine gute Abkühlung für zwischendurch, allerdings ist der ständige Regen dort schon Abkühlung genug. Der Eintritt kostet bis zum zweiten Wasserfall 125.000 rp. Für Locals ist der Eintritt frei. Und es waren viele Locals dort. Es war fast schon überfüllt. Ich hab es lieber, wenn nicht so viele Menschen auf einmal da sind.

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Landschaft

Die Landschaft ist super schön. Überall sind Reisfelder und kleine einfache Dörfchen. Allerdings regnet es sehr oft.

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Man sollte sich auf jeden Fall eine Jacke oder ein Regencape einpacken, wenn man dort unterwegs ist. Auf dem Roller kann es dann schon mal kalt werden.

Hochzeitszeremonie in den Dörfern von Lombok

Danach sind wir dann direkt zur Hochzeitsfeier weiter gefahren.

In den Dörfern ist es Brauch vor der Hochzeit zum Haus der Braut zu laufen. Die Strecke war ungefähr einen Kilometer lang. Es ähnelt einer Parade und wirklich jeder aus der Umgebung läuft mit. Die meisten tragen ein traditionelles Outfit und es wird traditionelle Musik aus einem Wagen gespielt, getrommelt und getanzt.

Wir waren natürlich zu spät dran. Ich musste mich schnell in mein neues Outfit zwängen, das mir aufgrund der asiatischen Größe “leicht” zu klein war. Und zu allem Übel war die Zeit zu knapp, dass mein Bikini trocknen konnte und ich hatte nichts zum Wechseln dabei. Sah sehr toll aus mit einem nassen Bikini Abdruck auf dem neuen türkisen Oberteil. Ich werde mir auf jeden Fall jetzt immer Notfallklamotten in meinen Rucksack packen, wenn ich unterwegs bin. Kommt ja doch schon mal öfter vor, dass sich der Plan ändert und ich nicht im Hotel schlafe.

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Es war auf jeden Fall interessant anzusehen. Allerdings war ich froh, als ich wieder in Senggigi war und Ruhe hatte. Überall eine Attraktion zu sein, ist für mich zu anstrengend 🙂  Zwischendurch kam ich mir vor, wie ein Tier im Zoo. Und ich habe schon Muskelkater im Rücken vom ganzen auf dem Boden sitzen. Das bin ich absolut nicht gewohnt.

Es war ein schönes Wochenende und es ist immer wieder schön zu sehen, wie gastfreundlich die Menschen hier sind. Die Landschaft hat mir sehr gut gefallen. Eine Rollertour fernab der Touristengebiete lohnt sich auf jeden Fall.

 

Menschen in Indonesien


Verschiedene Kulturen und Religionen machen die Menschen in Indonesien so besonders

Indonesien besteht aus vielen tausend verschiedenen Inseln. Die Kultur ist nicht einheitlich und jede Insel hat seine eigene Geschichte.

Die Menschen in Indonesien sind anders als in Europa und vielen asiatischen Ländern

Ich habe hier viele sehr interessante und herzliche Menschen getroffen. Man wird überall gut aufgenommen. Auf der Straße wird man auch von fremden mit einem Lächeln begrüßt und oft gefragt, wie es einem geht. Die Menschen in Indonesien plaudern sehr gerne und stellen viele Fragen. Dabei geht es meist um persönliche Dinge oder die Familie. Über Politik oder Arbeit wird selten gesprochen.

Laut gestritten, wie man das aus Europa kennt, wird hier nicht. Das gehört sich nicht. So wahrt man sein Gesicht, auch im Streit.

Religionen

Da es hier so viele verschiedene Religionen gibt, sind die Menschen sehr tolerant und respektieren einander. Die meisten gehören dem Islam an, aber sie leben gemeinsam mit Hindus, Christen, Buddhisten und anderen Religionen ohne große Schwierigkeiten.

Mich interessieren besonders die Zeremonien und Rituale der Hindus, die sehr dem Buddhismus ähneln und naturbezogen sind. Diese trifft man besonders häufig auf Bali oder Lombok.

Sprachen

Vor allem die jungen Menschen sind sehr weltoffen. Fast jeder spricht Englisch, was die Kommunikation sehr einfach macht.

Trotzdem freuen sich die Menschen in Indonesien, wenn man ein paar Worte indonesisch spricht und auf “Apa kabar” antworten kann.

In Indonesien gibt es hunderte verschiedene Sprachen und Dialekte. Die Hauptsprache ist Indonesisch. Sie wird überall gesprochen, auf Bali und Lombok sprechen die meisten aber Balinesisch.

Lebensstil

Die meisten Menschen in Indonesien leben einfach und bescheiden. Für viele Europäer bedeutet das sicher Überwindung. Vor allem in abgelegenen Regionen gibt es keine westlichen Toiletten, geschweige denn Toilettenpapier oder eine normale Dusche. Dort wird aus einem Schöpfbad “Mandi” geduscht. Man schöpft mit einer das Kelle das Wasser aus dem Bad und gießt es über sich… neben dem Bad natürlich!

Wenn man ein Haus betritt, gilt: Schuhe ausziehen!

Die Menschen in Indonesien achten sehr auf ihre Kleidung. Vor allem zu festlichen oder religiösen Anlässen oder bei Behördengängen.

Der Bikini gehört an den Strand und oben ohne zu baden ist in ganz Indonesien verboten!

Die Familie steht an allererster Stelle. Wenn jemand Probleme hat, wird geholfen. In den Dörfern leben die Menschen in Indonesien in kleinen Gemeinschaften und teilen sich alles. Wenn eine Familie kein Geld hat das Kind in die Schule zu schicken, wird ausgeholfen, wenn es möglich ist. Geld spielt hier keine große Rolle und es wird nicht drüber gesprochen.

Meine Erfahrungen

Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht und bin begeistert von der Kultur und den Menschen.

Ich habe viele nette Menschen kennengelernt, die mich mit in ihr Dorf zu ihrer Familie oder auf Feste mitgenommen haben. Sie freuen sich, wenn man sich für ihr Leben interessiert und geben einem gerne einen Einblick.

Ich habe schon bei einer Familie im Wohnzimmer geschlafen, war mit auf einem Cockfight im Dschungel und habe in einem kleinen Dorf in Bangsal übernachtet. Abends sitzen die Menschen zusammen und trinken Reiswein, hören Musik und quatschen. Ich wurde überall super aufgenommen und fand es toll.

Ich weiß nicht, wie viele Einladungen ich schon bekommen habe, die noch nicht angenommen habe.  Ich habe auf jeden Fall noch einiges vor 🙂

In Bali habe ich am ersten Abend einen Jungen aus Java kennengelernt. Am nächsten Tag haben gemeinsam mit dem Roller die Insel erkundet, was auch für ihn spannend war. Es war ein super Tag und ich habe viel erfahren. Im Oktober werde ich in kleines Dörfchen in Java fahren und ein paar Tage mit seiner Familie verbringen. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet.

Ich bin eigentlich nie alleine und wenn ich etwas erledigen muss, steht mir immer jemand zur Seite. Man muss nicht mal fragen. Ich musste zum Beispiel nicht alleine nach Mataram zur Visa Verlängerung und habe direkt noch die ganze Insel gezeigt bekommen.

Hier auf Meno wohne ich seit ein paar Wochen in einem Bungalow. Die Bungalows werden von Mutter und Tochter geführt. Ich fühle mich hier sehr wohl und sie sind sehr herzlich. Ich kann alles fragen und sie helfen mir immer. Als ich einige Tage in Lombok war und nicht nach Hause gekommen bin, haben sie sich richtig Sorgen gemacht. Sie wissen ja, dass ich alleine unterwegs bin. Seitdem sage ich immer Bescheid, wenn ich über Nacht nicht zurück komme 🙂

Ich werde auf jeden Fall noch mal 60 Tage in Indonesien dran hängen, wenn mein Visum im Oktober abgelaufen ist und hoffentlich noch viele Freunde finden und eine coole Zeit haben!

In der kurzen Zeit, die ich hier bin, habe ich schon viele Freunde gefunden und hatte eine ganz tolle Zeit mit unvergesslichen Erfahrungen!

 

 

Kosten in Indonesien


Übersicht zu den Kosten in Indonesien

Ich dachte heute mache ich mal Übersicht zu den Kosten, die man in Indonesien so hat.

Eigentlich ist alles recht günstig. Essen kann man in den Warungs schon für einen Euro. Allerdings kann ich keinen Reis mehr sehen und bevorzuge momentan Western Food, was ein bisschen mehr ins Portmonee schlägt.

Wechselkurs

Der Wechselkurs liegt ca. bei 14.600 rp.

Diese Umrechnerei war anfangs extrem nervig, aber man bekommt schnell ein Händchen dafür.

Und man braucht ein großes Portmonee oder zwei, weil das ganze Geld in deutschen Portmonees keinen Platz hat. 😀

Handeln

Ich finde die Preise recht günstig. Natürlich zahlt man als Tourist immer einen Touristenaufschlag. Wenn man kann, nimmt man sich bei größeren Ausgaben, besser einen Local mit, der das ganze übernimmt. Hilft auch schon bei kleinen Beträgen.

Ich bin nicht gut im Handeln und kann es auch nicht leiden. Wenn ich merke, dass ich übers Ohr gehauen werde, spreche ich es an oder kaufe woanders. Ich habe ein westliches Gehalt, natürlich muss ich ein bisschen auf das Geld achten, aber ich es übertreibe es nicht und sehe es lieber im Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Leute müssen ja auch von etwas leben. Ich mache mir nichts aus den paar Cent.

Letztens habe ich zwei Australierinnen gesehen, die wegen 2.000 rp zum Parken einen Aufstand gemacht haben. Ich muss immer noch lachen und habe mich so geschämt, dass ich dem Mann 4.000 rp für den schönen Ausblick zum Sonnenuntergang bezahlt habe.

Banknoten

Im Umlauf sind Scheine im Wert von 1.000, 2.000 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000 rp.

Es gibt auch Münzen. Ich sammle gerade Münzen im Wert von 1.000, 500 und 100  rp, weil ich keine Ahnung hab, wo ich die ausgeben soll und diese Zählerei beim Bezahlen schon genug nervt.

Geld abheben

Das Geld abheben hier ist eher lästig. Manche Automaten haben ein Limit von 1.500.000 rp oder 2.500.000 rp. Da man für das Abheben bezahlt, versuche ich immer einen Automaten mit hohem Limit zu erwischen und wenn man zum Beispiel die Unterkunft für ein paar Wochen bezahlen muss, muss man schon mal öfter zum Automaten oder eben mit zwei verschiedenen Kreditkarten Geld abheben. Mit Karte zahlen ist teurer und nicht überall möglich. Vor allem nicht hier auf Gili Meno, wo es nur zwei Geldautomaten gibt, von denen einer eigentlich immer kaputt ist.

Manche Automaten geben auch nur 50.000 rp aus. Dafür braucht man ein besonders großes Portmonee.

Vorsicht vor Kreditkarten Betrug

Ich habe schon öfter gehört, dass Kreditkarten in den Automaten kopiert werden.

Also Vorsicht!

Ich nutze nur Prepaidkarten, damit der Schaden nicht so groß ist, wenn es mir mal passiert!

Kosten in Indonesien

Im Gegensatz zu Europa sind die Kosten hier in Indonesien sehr gering.

Flug

Für den Flug bis Singapur habe ich 370 Euro gezahlt. Und 600 Euro zurück bekommen. Lucky!

Ich bevorzuge Gabelflüge mit Stopps. Das ist günstiger und wenn ein Flug ausfällt oder Verspätung hat, bekommt man auf Kosten der Airline noch den Aufenthalt in dem Land bezahlt.

Außerdem kann man so zwischendurch mal was laufen und sich eine rauchen. 🙂

Von Singapur bis Bali habe ich 50 Euro bezahlt.

Das teure daran war, dass ich  einen Rückflug gebucht hatte und umbuchen musste.

Ich würde beim nächsten Mal, wenn ich nicht weiß, wie lange ich bleiben möchte keinen Rückflug buchen. Das Rückflugticket brauchte ich nur bei der Verlängerung des Visums zu zeigen.

Inlandsflüge

Inlandsflüge bekommt man schon ab 20 Euro. Je nachdem, wann man bucht. Diesen Luxus kann man sich also auch gut leisten, wenn man längere Strecken zurück legt.

Visa on arrival

Das Visa on Arrival kostet 35 Euro. Die Verlängerung 350.000 rp. Hinzu kommen die Transportkosten zum nächsten Immigration Office.

Und man muss sich vorher schlau machen, an welchem Flughafen es möglich ist ein Visa on Arrival zu bekommen.

Mehr dazu hier

Unterkunft

Da kommt es natürlich darauf an, worauf man wert legt. Ein bisschen Luxus brauche ich schon. Daher buche ich Bungalows oder Zimmer mit gewissen Standart und immer mit Wifi, weil ich arbeiten muss.

Einen Unterschied macht es natürlich, ob man Aircondition braucht oder nur einen Ventilator.

Ich komme auch gut ohne Aircondition aus. Momentan habe ich einen Bungalow ohne Fenster und auf Gili Meno ist es sehr warm. Darum bin ich froh über die Klimaanlage. Zum Arbeiten ist das manchmal ganz schön. Obwohl ich mich schon erkältet habe 🙂

Ich zahle hier auf Gili Meno, wo alles etwas teurer ist, 225.000 rp die Nacht.

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Vorher immer so um die 150.000 bis 180.000 rp die Nacht.

Hostel kommen für mich nicht in Frage. Ich brauche mein eigenes Reich und mir reichen ein paar Kakerlaken im Badezimmer. Ich habe schon öfter von Bettwanzen gehört. Muss ich nicht haben! Einmal hatte ich auch schon Pech mit dem Zimmer und bin ganz schnell umgezogen.

Für diese Fälle habe ich meine Schlafsack Inlays, die ich als Decke benutze.

Super Sache, günstig und nimmt nicht viel Platz weg!

Ich buche immer über Booking.com

Warum? Infos hier!

Essen

In den Warungs bekommt man ein Essen schon manchmal ab 10.000 rp. Zum Beispiel Gado Gado oder Nasi Goreng mit Reis.

Wer auf das Locakl steht, kommt hier sehr günstig über die Runden.

Western Food kostet etwas mehr. Für einen Burger, eine Pizza oder Nudeln zahlt man zwischen 40.000 und 60.000 rp.

Für ein Barbecue können es auch schon mal 80.000 oder 100.000 sein.

Für ein gutes Frühstück, wenn es nicht inklusive ist, zahlt man ab 35.000 rp.

Zum Frühstück gibt es meist Omlett, Toast oder Pancakes.

Getränke

Eine 1,5 Liter Flasche Wassser kostet zwischen 7.000 und 10.000 rp. Auf den kleineren Inseln ist es immer teurer.

Für einen Saft zwischen 10.000 und 30.000 rp, je nachdem, wo man ihn kauft.

Cola und co. bekommt man auch schon ab 10.000 rp.

Bier ist relativ teuer. Ein kleines Bintang gibt es für Touristen ab 25.000 und ein großes ab 35.000 rp. Hier auf Gili Meno zahle ich meist 45.000 oder manchmal auch 50.000 rp.

Ein Cocktail kostet in der Happy Hour 40.000 und sonst ab 60.000 aufwärts.

Zigaretten

Eine Packung Marlboro kostet 25.000 rp. Als Tourist zahlt man auch schon mal mehr.

Die lokalen Zigaretten sind günstiger, schmecken aber nach Gewürzen und Nelken. Gar nicht mein Geschmack!

Wäsche waschen

Ein Kilo Wäsche kostet hier auf Meno 25.000 rp und man hat die Wäsche noch am gleichen Abend oder am nächsten Tag.

Transport

Roller

Einen Roller kann man sich für einen Tag schon ab 50.000 rp mieten. Benzin kostet fast nichts.

Auto mit Fahrer

Von Bangsal bis Mataram habe ich 200.000 rp bezahlt. Da kommt es auch aufs Handeln an. Für längere Touren eignen sich eher Roller. Da steckt man auch nicht im Verkehr fest.

Taxi

Für ein Taxi von Mataram bis Bangsal habe ich 110.000 rp bezahlt. Also immer versuchen ein normales Taxi zu bekommen, wenn man sich den Auto-Luxus gönnt.

Boote

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Public Boat

Die günstigste Variante von Insel zu Insel ist das Public Boat. Von Gli Meno bis Lombok zahlt man gerade mal 14.000. Man muss sich allerdings nach den Zeiten richten. Und man fährt mit einem vollen Boot voller Gemüse, Früchte und lebenden Hühnern.

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Fast Boat

Die Fast Boats kosten mehr, aber sie fahren öfter. Die Preise sind unterschiedlich.

Private Boat

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Ein private Boat von Trawangan bis Meno kostet für zwei Personen 200.000.

Bis Lombok um die 350.000 rp. Je nachdem, wie gut man handelt.

Ich glaube ich bevorzuge ab sofort die Public Variante. Gerade letzte Woche ist ein Speedboat auf dem Weg von Bali nach Trawangan explodiert. Es gab viele Verletzte und Tote. Aber das muss jeder selber entscheiden. Risiko gibt es überall.

Ausflüge

Bei den Ausflügen gibt es große Unterschiede. Auch hier kann man Handeln.

Ein Schnorchelausflug kostet 150.000 rp.

Horse Riding 400.000 rp.

Der Besuch im Monkey Forest in Ubud 40.000 rp.

Auch bei der Rinjani Tour variieren die Preise von 80 bis 150 Euro.

Die viertägige Komodo-Tour mit dem Boot wird meist mit 2.000.000 rp angeboten.

Tauchen und Surfen ist auch immer unterschiedlich. Das steht als nächstes auf meiner Liste.

 

Die Kosten halten sich also für die meisten Dinge in Grenzen.

Das war die erste Zusammenfassung. Der Rest wird ergänzt 😉

Wenn ihr noch Infos habt zu den Kosten in Indonesien, gerne in den Kommentaren ergänzen!

 

Was am alleine Reisen wirklich nervt


Probleme, die einem wirklich begegnen, wenn man alleine reist

… über Sonnenbrand auf dem Rücken, Selfie-Stellung auf Fotos und keinen zu haben, der einen bemitleidet

In meinem Artikel Alleine Reisen, habe ich schon über die Vorteile geschrieben.

Es gibt viele Vorurteile, die die Leute davon abhalten alleine zu reisen. Ich habe schon vieles gehört:

  1. Es ist viel zu gefährlich
  2. Ich bin einsam
  3. Ich weiß nicht, was ich machen soll
  4. Ich komm alleine doch gar nicht klar
  5. Ich habe keinen zum Reden
  6. Andere denken, ich habe keine Freunde
  7. etc.

Wenn man einmal alleine unterwegs ist, hat man all diese Vorurteile nach zwei Tagen vergessen.

Denn alleine sein ist schön!

Schweigen wird völlig unterschätzt!

Und richtig gefährlich ist es wahrscheinlich nur in bestimmten Teilen der Welt. Ich denke, jedes Risiko kann man, mit ein bisschen Menschenkenntnis, abschätzen.

Hier in Indonesien fragen einen die Leute oft: Are you alone? Sie gucken bei der Antwort immer ein wenig mitleidig.  Schnell legt man sich dafür Standardantworten zurecht.

Hier steht die Familie über allem. In meinem Alter ist man für gewöhnlich schon verheiratet und hat Kinder. Wenn man in meinem Alter noch single ist, gilt man als unvermittelbar. Irgendwas muss mit der nicht stimmen!

Dass ich alleine unterwegs bin, ist für viele unverständlich und ein Grund Mitleid zu haben.

Andere sehen darin auch wiederum die Chance!

Sie muss also auf Männersuche sein!

Unzählige Angebote zum Spazieren im Sonnenuntergang oder für die beliebte Massage, die wohl besonders gut ziehen muss, habe ich schon bekommen. Oft mit einer Schulterkostprobe, die ich schnell und direkt ablehne.

Where are you staying? …. Ähhhm, somewhere close to….

Bloß nicht direkt antworten 😀

Aber ein Risiko besteht darin nicht. Wenn man seinen Standpunkt klar macht, wird man auch wieder alleine gelassen.

Was aber wirklich am alleine reisen nervt!

Ich habe keinen, der mir den Rücken mit Sonnencreme eincremt und momentan hat mein Rücken die Farbe eines Lobsters!

Ich bin immer alleine auf Fotos und immer in Selfie-Stellung. Dass ich mal zum Selfie-Profi mutiere und mit einem Selfie-Stick rumlaufe, hätte ich auch nicht gedacht. Diese Modeerscheinung fand ich immer schrecklich. Damit muss man sich, wenn man alleine reist, abfinden! Jetzt bin ich froh über diese Technik 😉 Ab und zu findet man natürlich auch jemanden, der gerne bereit ist, ein Foto zu machen.

Ich habe keinen, der mir mit den unerwünschten Tieren und Insekten, wie Kakerlaken, Riesenspinnen, Käfern oder Skorpionen hilft… Außer meine Geccos.

Ich muss abends im Dunkeln ganz alleine durch den dunklen Wald nach Hause laufen. Und hatte schon öfter Schockmomente mit Waranen oder Angst, dass ich einer Cobra begegne. Was heute übrigens das Erste Mal der Fall war. Gut, dass ich immer nur mit Licht laufe, wenn es Dunkel ist!

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Ich habe keinen, der mit mir zu Abend isst oder mit mir den Sonnenuntergang ansieht. Mich stört es eigentlich nicht besonders. Aber wenn einem dann spaßeshalber ein romantischer Tisch im Restaurant angeboten wird, wenn man alleine kommt, muss man schon mal schmunzeln oder denkt wenigstens einen kleinen Moment darüber nach, dass es doch schön wäre, jetzt nicht alleine zu sein.

Und ich habe keinen, der mich bei meinem Gejammere über die unzähligen Moskitostiche bemitleidet.

Und niemanden, den ich für die Trekkingtour zum Rinjani verantwortlich machen konnte 😀 Wenn man alleine reist, ist man eben für alles selbst verantwortlich!

Dazu kommt, dass ich meinen schweren Rucksack immer selber tragen muss und keinen habe, der ihn mir abnimmt oder mit mir tauscht 😀

Das sind alles Probleme!!

Was ich damit sagen möchte, alleine reisen ist super und mit diesen kleinen Problemchen kommt man schnell zurecht.

Man sollte aufhören zu viel über das Risiko nachzudenken, was man überall hat.

Und was ist schon ein Sonnenbrand auf dem Rücken gegen die geilste Zeit, die man je hatte???

 

Alleine reisen


Alleine reisen – und doch nie allein

– was mir am alleine Reisen gefällt, worauf man achten sollte

…. und warum jeder mal alleine Reisen sollte

 

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Als ich mich dazu entschieden habe, in Deutschland vorerst alles aufzugeben und meinen Traum von der Weltreise zu verwirklichen, war die erste Frage von Freunden und Bekannten immer: Ganz alleine?

Ja, ganz alleine. Tatsächlich war es auch für mich meine erste Reise, die ich ganz alleine gestartet habe, aber jetzt weiß ich:

Alleine reisen – alles halb so wild

Was viele davon abhält sind wahrscheinlich Horrorgeschichten, wie im Film Hostel oder die Tatsache, dass man eben ganz alleine ist und Angst hat, keine Freunde zu finden.

Natürlich sollte man, wenn man alleine reist, besonders vorsichtig sein. Hier in Indonesien, habe ich noch keine schlechte Erfahrung gemacht. Die Leute sind sehr hilfsbereit, super freundlich und Freunde findet man schnell. Ob Backpacker, Touristen, Weltreisende oder Locals. Alleine ist man nie, wenn man es nicht möchte.

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Ich persönlich, habe schnell Gefallen am alleine sein gefunden. Am Anfang war es etwas ungewohnt, aber jetzt weiß ich es zu schätzen. Ich liebe die Ruhe, die jetzt habe. Besonders hier auf Gili Meno, wo man richtig entspannen kann. Die Möglichkeiten sind begrenzt und es ist wenig los. Perfekt! Auch zum Arbeiten.

Was für mich die Vorteile am Alleine reisen sind:

  • Ich bin absolut flexibel und frei
  • Ich komme auch ohne wirklichen Plan, immer ans Ziel
  • Ich muss mich nach niemandem richten und plane jeden Tag spontan, wie ich möchte
  • Ich habe gelernt, die Stille zu Genießen
  • Ich habe viel über mich gelernt
  • Ich lerne viel leichter und schneller Menschen kennen

Das waren jetzt ganz schön viele “Ichs”, aber beim Thema alleine Reisen gar nicht so verkehrt. 😉

Man trifft sehr schnell auf Menschen und ist eigentlich nie alleine. Oft muss man nicht mal den ersten Schritt machen, aber wenn man ein paar Tage hinter sich hat, ist auch diese Schüchternheit oder Zurückhaltung vergessen.

Man kommt sehr schnell ins Gespräch, dazu braucht nicht mehr als ein “Hi, how are you?” oder “Where are you from?”

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Man hat ja nichts zu verlieren.

Schnell hat man sich ein paar Brocken der Landessprache angeeignet und kommt auch mit den Locals ins Gespräch. Es kommt immer gut an, wenn man sich bemüht und den Einheimischen damit sein Interesse und seine Freundschaft signalisiert.

Heutzutage gibt es so viele Netzwerke oder Gruppen auf Facebook, dass man gar nicht alleine sein muss. Man muss nicht mehr altmodisch abends in eine Disco oder eine Bar gehen. Man kann man im Hostel schlafen, sich über ein Couchsurfing einen Schlafplatz suchen oder sich in den vielen Gruppen auf Facebook verabreden.

Mit ein bisschen Menschenkenntnis kommt relativ gefahrlos über die Runden. Natürlich besteht immer ein bisschen Risiko, aber das hat man überall und auch, wenn man zu mehreren unterwegs ist.

Ich buche zum Beispiel meine Unterkunft nie länger als zwei Tage im Voraus. Ich schaue mir die Räume oder Bungalows an, finde heraus, ob ich mich wohl fühle und ob das Personal nett ist.

Wenn ich mich wohl fühle, verlängere ich meinen Aufenthalt oder suche mir vor Ort ein Zimmer, was mir besser gefällt.

Anfangs hatte ich Probleme mit Insekten oder sonstigen Kriechtieren, die öfter mal im Badezimmer anzutreffen sind, aber das überwindet man schnell.

Hier auf Gili Meno empfiehlt es sich auf jeden Fall eine Taschenlampe dabei zu haben. Denn hier gibt es nicht nur keine Autos oder feste Straßen, sondern auch nur sehr wenig Straßenlaternen. Ich habe mich schon öfter mal gewundert, dass einige Straßen tatsächlich in Google Maps verzeichnet sind. Da es hier schnell dunkel wird, und ich es vermeiden möchte auf einen Waran oder eine Schlange zu treffen, habe ich immer eine Taschenlampe dabei.

Ich sage nie am Anfang des Gesprächs, dass ich alleine unterwegs bin. So hat man immer die Möglichkeit aus unangenehmen Situationen zu entkommen.

Was ein bisschen nervt ist, dass ich jetzt langsam auch zum Selfie Profi werde und immer mit einem Selfie Stick rumrenne 🙂

Für mich war der Schritt alleine loszuziehen die richtige Entscheidung. Ich glaube, ich werde noch viel lernen. Es ist schön, auf ich alleine gestellt zu sein.

Ich habe in der kurzen Zeit schon so viel gesehen und erlebt. Begonnen habe ich einen Tag später, da der Pilot in Frankfurt nicht starten konnte, weil er zu betrunken war, in Singapur wurde ich festgenommen, wegen Pfefferspray und ich habe den Vulkan Rinjani bestiegen. Alles habe ich alleine gemacht und es wirklich ein tolles Gefühl.

Ich kann jedem nur empfehlen, das alleine Reisen mal auszuprobieren!

Sich im Vorfeld abzusichern und ein paar Dinge zu überlegen, die einem unterwegs hilfreich sind, macht auf jeden Fall Sinn. Man sollte sich auf gar keinen Fall zu sehr verrückt machen und jede Gefahr, die einem in einem Gespräch erzählt wird, zu ernst nehmen. Es ist viel schöner sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen, offen zu sein für alles, was kommt und die Zeit zu genießen!

Alleine reisen entspannt und man findet sehr schnell zu sich selbst!

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Horse Riding – Gili Meno


Insel-Tour zum Sonnenuntergang

Horse Riding – Gili Meno

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Auf der Insel kann man sich entweder ein Fahrrad mieten, mit der Kutsche die Insel umrunden oder eben auf einem Pferd.

Gili Meno hat es mir echt angetan. Ich liebe diese Stille. Es sind vergleichbar wenige Touristen hier und man kann richtig gut entspannen. Ich wollte eigentlich nur ein paar Tage hier bleiben, habe meinen Aufenthalt hier in den Island Lake Bungalows aber schon drei Mal verlängert. Ich muss jetzt langsam mal einen Special-Preis aushandeln für einen längeren Aufenthalt 🙂

Fahrradfahren ist nicht wirklich mein Ding und ich gehe lieber zu Fuß. Darum dachte ich mir, es muss auch einen anderen Weg geben, wie man die Insel umrunden kann.

Reiten im Sonnenuntergang

Es war eine sehr schöne Tour. Ich habe seit Ewigkeiten nicht mehr auf einem Pferd gesessen, aber zum Glück verlernt man das nicht so schnell. Ich hatte das Glück alleine mit dem Besitzer die Tour machen zu können. So konnte man auch mal ein Stück über den Strand galoppieren.

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Eine Tour zum Sonnenaufgang ist dazu noch besser geeignet, weil die Strände dann noch leer sind. Das hatte ich auch eigentlich so geplant. Allerdings hab ich es nicht so mit dem Planen und spontan am Vorabend entschieden mir ein Tattoo stechen zu lassen und danach noch mit “einem” Bier anzustoßen. Habe natürlich verschlafen und die Tour dann zum Sonnenuntergang nachgeholt.

Eine Inselumrundung kostet 400.000. Beim zweiten Mal bekommt man einen Rabatt. Vielleicht schaue ich mir den Sonnenaufgang auch noch mal an 🙂

 

Kleiner Exkurs in die traditionelle indonesische Baukunst


Bauen auf indonesisch

Da wird einem der Unterschied zu Europa extrem deutlich

Ich habe mich über die indonesische Art zu Arbeiten und vor allem zu Bauen schon so beömmelt seit ich angekommen bin.

In der Zeit, in der hier eine Hütte aus Holz gebaut wird, wird in Deutschland wahrscheinlich ein ganzes Neubauprojekt für ein Mehrfamilienhaus fertiggestellt.

Das erste Mal, dass ich so richtig lachen musste, war als ich dieses Bild gesehen habe.

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Häusertransport auf indonesisch

Ich musste so lachen, dass die armen Transporteure auch lachen und erst mal absetzen mussten.

Seit ein paar Tagen beobachte ich die Baustelle vor meinem Bungalow.

Traditionelle indonesische Zaunbaukunst

… würde ich das mal nennen.

Bild vorher

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Seit einer Woche wird hier hoch motiviert gewerkelt.

Die Stelle, um den Beton zu mischen befindet sich hier

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Alles wird auf den Boden gekippt und gemischt.

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Ich glaube, es wurde sogar extra vorher ein Loch ausgehoben, das als Brunnen dient.

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Ziemlich clever! Spart man sich die Lauferei. Gut, dass wir auf einer Insel sind und der See nur 15 Meter weiter entfernt liegt.

Fertig gemischt und in Eimer gefüllt, kommt es dann in diese traditionelle Zaunbauvorrichtung.

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Anfangs hatte ich Probleme zu erkennen, was das Ziel ist, aber jetzt ist es doch schon erkennbar 🙂

Warenanlieferung auf einer Insel

Biernachschub ist gesichert 🙂

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Lange reicht das wohl nicht!

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Vom Boot auf die Kutschen. Danach müssen die Bambusrohre erst mal in einer extra Werkstatt zugeschnitten und bearbeitet werden.

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Zufälligerweise wird gerade nebenan ein Haus gebaut. Man achte auf die Details 🙂

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Anbauen auf indonesich

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Indonesische Schiffswerft

Quizzfrage für heute:

Wie bekommen sie wohl das Schiff ins Wasser???

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Um das herauszufinden reicht wohl meine Zeit hier auf der Insel nicht 🙂

Ich finde den Unterschied zu Europa immer wieder erstaunlich. Das ein oder andere Grinsen kann ich mir nicht verkneifen.

Ich bleibe dran! 😀

Gili Islands – Gili Meno


Gili Meno

Paradiesische kleine Insel

Keine Scooter, keine Autos – perfekt zum Entspannen

Nach den Strapazen der Rinjani Tour, habe ich mich auf die Entspannung auf den Gilis gefreut. Die Gili Islands liegen direkt neben Lombok und sind mit dem Boot innerhalb einer halben Stunde erreichbar.

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Gili Trawangan haben die meisten angesteuert. Es ist die meist besuchte von den drei Inseln und eher für Partygänger geeignet, die die Nacht durchmachen wollen. Die Musik von Trawangan kann ich nachts bis hier hören!

Gili Meno ist die ruhigste Insel. Hier gibt es keine Autos und keine Scooter, nur Fahrräder und Kutschen. Die Insel ist nur einen Kilometer groß, also war auch für mich alles zu Fuß gut zu erreichen. Ich hatte es mit dem Laufen in den ersten Tagen nach der Trekking Tour schon schwer genug 🙂

Glasklares Wasser,  weiße Strände und Schildkröten!

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Das einzige, was man hier hört sind Tiere und Natur. Außer wenn man Richtung Trawangan schläft… dann auch die extrem laute Musik der Partyinsel.

Hier ist alles etwas teurer, aber verglichen mit westlichen Standards immer noch günstig. Typische Honeymoon Insel.

Natürlich ist alles auf Tourismus ausgerichtet, aber man merkt schon, dass es ein anderes Leben ist auf einer kleinen Insel. Es gibt nicht viel Auswahl an Shops, die Möglichkeiten sind begrenzt und es fällt öfter mal der Strom aus.

Der Transport wird hier grundsätzlich etwas anders gehandhabt 🙂

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Restaurants gibt es genug und man kann sehr gut essen. Auch Western Food, wenn man, wie ich keinen Reis, Eier oder Banana Pancakes mehr sehen kann. Rinjani geschädigt 😛 Die Leute essen hier zu allem Ei. Keine Ahnung warum. Aber selbst auf einen Beefburger wird ein Spiegelei gepackt.

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Bei meinem ersten Hotel hatte ich richtig Pech. Es war nicht sauber und ich habe mein Zimmer mit vielen kleinen Kriechtieren, Spinnen und Kakerlaken geteilt. Ich bin nicht empfindlich, aber das war schon übertrieben. Ich buche immer nur zwei Tage im Voraus, also konnte ich in Ruhe etwas Neues finden.

Ich habe mich für die Island Lake Bungalows entschieden. Sehr sauber und ordentlich, nur wenig unliebsame Mitbewohner und das Personal super lieb. Frühstück gibt es auf der Terrasse vor dem Bungalow. Super Service!

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Die Leute hier auf der Insel sind sehr freundlich. Fast jeder, der einem begegnet, fragt, wie es einem geht. Die Locals sind absolut nicht aufdringlich. Hier kann man richtig die Ruhe genießen.

In Hafennähe – wenn man das Hafen nennen kann 🙂 eher die Stelle, wo man ankommt –  gibt es einen schönen langen weißen Strand zum Baden.

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Auf der anderen Seite ist es ruhiger. Hier gibt es tolle Plätze zum Schnorcheln und ein sehr schönes, gemütliches neues Café.

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Die Stelle ist wunderschön und für den Sonnenuntergang abends perfekt. Seit meiner Ankunft bin ich jeden Abend dort. Der Besitzer ist ein Franzose, der Manager kommt aus Holland. Die Bungalows werden in diesem Jahr noch fertig gestellt. Das Essen ist top! Auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Location überzeugt einfach jeden!

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Und mit ein bisschen Glück kann man am frühen Morgen ein paar Schildkröten beim Schnorcheln erwischen 😉

Vom Café aus kann man super ins Wasser laufen und die Unterwasserwelt bestaunen. Es gibt viele verschiedene bunte Fische dort. Auch, wenn man keine Turtles erwischt, lohnt es sich!

Wenn man ganz alleine sein möchte, dann gibt es noch einen sehr schönen See auf der Insel. Vor allem zum Sonnenuntergang die perfekte Stelle zum Meditieren. Vielleicht trifft man ein paar Locals, die angeln. Sonst ist man ganz allein und kann die Stille genießen und die Vögel beobachten.

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Woran man sich gewöhnen muss, sind Stromausfälle. Viel gibt es hier nicht. Auch die Tierchen überall sind anfangs gewöhnungsbedürftig. Kakerlaken, Spinnen, auch kleine Schlangen und Skorpione wurden schon in Badezimmern gesichtet. Über einen großen Lizzard habe ich mich besonders gefreut.

Für den Schutz gegen die Insekten habe ich jetzt meine kleine Gecco-Familie 😛

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Ansonsten findet man hier alles, von Pferden, über frei laufende Ziegen bis hin zu Kühen, die im Garten grasen 😀

Die Insel ist sehr muslimisch, mehrmals am Tag ertönen hier die Gebete. Ich habe gehört, dass Buddhisten und Hindus nicht länger als drei Monate hier geduldet sind. Bei der Frage “warum”, kam nur “it´s better”. Ich kann nicht sagen, wie es hier gehandhabt wird, aber es macht schon den Anschein, dass es hier eher Vetternwirtschaft ist.

Auch bei den Preisen muss man aufpassen. Die ändern sich wohl ständig. Wenn man von Anfang an drauf achtet, wird man nicht übers Ohr gehauen. Sonst geht man eben einen Shop weiter.

Für mich war Gili Meno auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Wer mehr Trubel und Party braucht, sollte sich für Trawangan entscheiden. Gili Air ist eine Mischung aus beiden Inseln.

<3 I love Gili Meno <3

Ich wollte nur zwei Tage auf Gili Meno bleiben, daraus sind schon zwei Wochen geworden und ich habe gestern meinen Aufenthalt noch mal um zwei Wochen verlängert. Diese Insel macht es mir sehr schwer meine Reise fortzusetzen… Aber ich habe ja Zeit!

Die besten Unterkünfte in Gili Meno: kostenlos stornierbar, Zahlung vor Ort, ohne Kreditkarte



Booking.com

3 days 2 nights Rinjani Trekking Lombok


3 days, 3000 m, 24 hours of walking, 53 km, pain !!!

Nichts für schwache Nerven

Mein Facebook Post, als wir endlich den letzten Punkt in Senaru erreicht hatten:

3 days, 3000 m, 24 hours of walking, 53 km, pain !!! no shower, no beer!!! walking walking.. ?Das Wandern ist nicht der Finkes Lust.. ? slowly slowly!!!  On the 2nd day I was called Mountanja ???? In the end: Victory!!!

Booking here!!! http://www.lomboknature.com/

Als ich in Padangbai am White Sand Beach lag, hatte ich eigentlich den Plan direkt weiter zu den Gili Islands zu fahren, um am Strand zu relaxen und zu arbeiten. Daraus wurde ein dreitägiger Trip, der alles andere als relaxt war.

Als ich im Guesthouse ankam, wollte ich die Fähre nach Gili buchen. Im Hotel ist es günstiger als am Hafen. Dann erzählte mir der Hotelbesitzer, dass morgen zufällig eine Trekking Tour zum Mountain Rinjani startet. 3 Tage, zwei Nächte… alles total easy… braucht man nicht fit für sein. Und anschließend ist die Fähre nach Gili Meno im Preis mit drin. Also noch Geld gespart!

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Ich dachte mir nichts dabei. Coole Idee. Machen wir mal! Man gönnt sich ja sonst nichts. Hab schon lange nicht mehr gezeltet ?

Am nächsten Tag ging es dann los von Padangbai nach Lombok. Am Hafen wurde ich dann mit dem Auto abgeholt und es ging weiter nach Senaru, ein kleines Dörfchen am Berg. Die Zimmer waren erst mal ein Schock. Aber für eine Nacht hat es gereicht. Die Aussicht ist top! Es gibt drei Wasserfälle, von denen man zwei schnell erreicht. Super Abkühlung! Da wir Sonntags da waren, konnten wir noch das traditionelle Stickfighting bestaunen. Ursprünglich kämpften dabei zwei Männer um die Tochter des Königs und dann wurde es zum traditionellen Sport auf der Insel.

Die Leute in Senaru sind super lieb. Viel gibt es dort nicht. Der nächste Bankautomat ist 5 km entfernt.
Ich war, wie immer bestens vorbereitet 🙂 Nicht! Dass ich erst mal mit dem Roller dorthin fahren musste. Ich habe an dem Abend am Wasserfall und im Restaurant so viel Spaß mit den Locals gehabt, dass ich erst mal das Briefing für den nächsten Tag verpasst hab. Vielleicht war es besser so ?

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Ich bin absolut unvorbereitet losgestartet. Hätte ich gewusst, dass dieser Trip so krass wird, hätte ich es mir wohl anders überlegt… Eine bessere Ausrüstung wäre auf jeden Fall von Vorteil gewesen.

Zelt, Schlafsack, Wasser und Essen sind inklusive. Trekkingschuhe, Lampe und Jacke musste ich mir vor Ort leihen. Das Ende vom Lied war: Die Nächte waren kalt, ich habe mir dicke Blasen gelaufen und ein paar Trekkingstöcke hätte ich dem dicken Holzstock, der mich die ganze Tour begleitet hat, auch vorgezogen. Handschuhe und ein Schal wären auch nicht schlecht gewesen. Und ein paar mehr Klamotten zum Wechseln. Der Weg war so staubig, ich sah nachher aus! Unglaublich! Keine Dusche! Sehnsüchtig haben wir auf die Ankunft am See und den Hotsprings am zweiten Tag gewartet.

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Tag 1: 7 Uhr Banana Pancakes zum Frühstück und alles Wichtige in einen kleinen Rucksack gepackt. Los geht’s! Eine Stunde mit dem Auto zum Startpunkt. Total bequem hinten auf die Ladefläche gequetscht versteht sich! Dann ging es erstmal 4 Stunden durch die pralle Sonne. Bis wir am Berg ankamen. Das Stück war schon zu viel für mich. Die Sonne hat mich fertig gemacht und schonen  da hab ich beschlossen das Schlusslicht der Gruppe zu werden.

Aber! Das war noch gar nichts. Dann ging es drei Stunden einen steilen Abhang aus Staub hoch. Ein Gekracksel mit etlichen Pausen und stöhnenden Leidensgenossen! Ich weiß nicht, wie oft ich mich gefragt hab, wann das wohl ein Ende hat. Die Wolken auf gleicher Höhe! So weit kann es ja nicht sein… Denkste!

Als wir im Camp ankamen, bot sich ein genialer Ausblick!

Ich glaube es war so so gegen 18 Uhr. Ich hab kurz das Gemüse Curry verschlungen und bin eingeschlafen.

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Tag 2: Extrem langer Tag! 1 Uhr nachts aufstehen. Biscuits und Tea zum Aufwärmen. Um 2 Uhr ging es los zum Gipfel. Heftige Zeit und heftiger Weg! Stirnlampe auf und dick angezogen und die Strapazen nahmen seinen Lauf. Ich kann es schon nicht leiden am Strand durch den Sand zu laufen. Aber das ganze bergauf und das 4 Stunden ?? Ich war drauf und dran aufzugeben. Sobald ich Pause gemacht habe.. und das war oft! Hab ich so übelst gefroren. Das letzte Stück war der Horror. Es hat sich angefühlt als wär ich keinen Millimeter vorwärts gekommen. Wenn unser Guide Gandhi mir nicht Gesellschaft geleistet und mich angeschoben hätte, wär ich niemals oben angekommen!  Und mein Stock war goldwert. Nachher hatte ich zwei!!Im Nachhinein war ich froh, dass es dunkel war. Als ich den Weg im Hellen gesehen hab und die Abhänge, die es an den Seiten runter ging, wurd mir so schwindelig, dass ich dachte, da komm ich nie wieder runter! Ich konnte ja nicht mal jemanden für den Trip verantwortlich machen! ? Blöd, wenn man alleine unterwegs ist!!?

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Der Ausblick hat sich gelohnt! Es war unglaublich!

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Runter ging es easy… Surfing! Eine spaßige und staubige Rutschpartie!

Im Camp gab es Banana Pancakes und Tee, ich bin im Zelt gerade eingeschlafen und schon ging es los zum Lake und den Hotsprings. Nur 3 Stunden  Berg runter! Aber wie!!! Gar nicht entspannt. Meine Beine konnten da schon nicht mehr. Aber wieder war es der Ausblick, der alles wieder gut gemacht hat. Alle waren fertig und absolut dreckig als wir unten ankamen.

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Baden in den Hotsprings! Einmalig!

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Kurz gegessen und weiter ging´s. Das war gefühlt der anstrengendste Part für mich. Durch den Wald hoch zum Camp. Gut, dass alle fertig waren. Einige Stellen waren echt eine Herausforderung. Aber alles kein Problem. Spätestens da hat sich jeder kurz gefragt, was passiert eigentlich, wenn sich jemand ein Bein bricht? Nachher habe ich unseren Guide gefragt. Die Antwort war: I don´t know.

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Gut, dass ich das nachher erst gefragt habe!

Wenn man sich unterwegs die Porter angeguckt hat, die die ganze Ausrüstung für uns diesen Weg schleppen, kam man sich eh vor, wie ein westlicher Waschlappen.

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Die zweite Nacht im Nacht im Camp nach 18 Stunden auf den Beinen war arschkalt und ich gab kaum geschlafen.

Tag 3: Zum Glück erst um 6 Uhr aufstehen! ? Der letzte Teil war verhältnismäßig easy. Schön im Schatten durch den Tropenwald. Tolle Natur, Affen und außergewöhnliche Bäume. Obwohl uns allen alles weh tat, das Ende war in Sicht und wir konnten Stolz sein! Die Zeit zusammen in der Gruppe hat viel Spaß gemacht. Teamspirit! One Team, one Body!

Angekommen in Senaru, brauchte ich erst mal ein large Bintang!

Jetzt heißt es chillen in Gili Meno am Strand!

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Das war ein kurzer harter Umweg auf die paradiesische kleine Insel. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Adventure pur! Ich weiß nicht, ob ich es in nächster Zeit noch mal machen würde. Geht auch nicht, weil ich momentan so Muskelkater habe, dass jede Treppe anstrengend ist, aber mit besserer Ausrüstung ist das Ganze bestimmt leichter und die Strapazen waren es wert! Geiles Gefühl!
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Alles richtig gemacht! Nach der Balinese Massage auf Meno alles halb so wild!

Ein bisschen positiver Stress im Paradies!

War geil!

Victory! ✌

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Hier könnt ihr den Trip buchen! Super Service und leckeres Essen!

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