Archiv der Kategorie: Gili Meno

Menschen in Indonesien


Verschiedene Kulturen und Religionen machen die Menschen in Indonesien so besonders

Indonesien besteht aus vielen tausend verschiedenen Inseln. Die Kultur ist nicht einheitlich und jede Insel hat seine eigene Geschichte.

Die Menschen in Indonesien sind anders als in Europa und vielen asiatischen Ländern

Ich habe hier viele sehr interessante und herzliche Menschen getroffen. Man wird überall gut aufgenommen. Auf der Straße wird man auch von fremden mit einem Lächeln begrüßt und oft gefragt, wie es einem geht. Die Menschen in Indonesien plaudern sehr gerne und stellen viele Fragen. Dabei geht es meist um persönliche Dinge oder die Familie. Über Politik oder Arbeit wird selten gesprochen.

Laut gestritten, wie man das aus Europa kennt, wird hier nicht. Das gehört sich nicht. So wahrt man sein Gesicht, auch im Streit.

Religionen

Da es hier so viele verschiedene Religionen gibt, sind die Menschen sehr tolerant und respektieren einander. Die meisten gehören dem Islam an, aber sie leben gemeinsam mit Hindus, Christen, Buddhisten und anderen Religionen ohne große Schwierigkeiten.

Mich interessieren besonders die Zeremonien und Rituale der Hindus, die sehr dem Buddhismus ähneln und naturbezogen sind. Diese trifft man besonders häufig auf Bali oder Lombok.

Sprachen

Vor allem die jungen Menschen sind sehr weltoffen. Fast jeder spricht Englisch, was die Kommunikation sehr einfach macht.

Trotzdem freuen sich die Menschen in Indonesien, wenn man ein paar Worte indonesisch spricht und auf “Apa kabar” antworten kann.

In Indonesien gibt es hunderte verschiedene Sprachen und Dialekte. Die Hauptsprache ist Indonesisch. Sie wird überall gesprochen, auf Bali und Lombok sprechen die meisten aber Balinesisch.

Lebensstil

Die meisten Menschen in Indonesien leben einfach und bescheiden. Für viele Europäer bedeutet das sicher Überwindung. Vor allem in abgelegenen Regionen gibt es keine westlichen Toiletten, geschweige denn Toilettenpapier oder eine normale Dusche. Dort wird aus einem Schöpfbad “Mandi” geduscht. Man schöpft mit einer das Kelle das Wasser aus dem Bad und gießt es über sich… neben dem Bad natürlich!

Wenn man ein Haus betritt, gilt: Schuhe ausziehen!

Die Menschen in Indonesien achten sehr auf ihre Kleidung. Vor allem zu festlichen oder religiösen Anlässen oder bei Behördengängen.

Der Bikini gehört an den Strand und oben ohne zu baden ist in ganz Indonesien verboten!

Die Familie steht an allererster Stelle. Wenn jemand Probleme hat, wird geholfen. In den Dörfern leben die Menschen in Indonesien in kleinen Gemeinschaften und teilen sich alles. Wenn eine Familie kein Geld hat das Kind in die Schule zu schicken, wird ausgeholfen, wenn es möglich ist. Geld spielt hier keine große Rolle und es wird nicht drüber gesprochen.

Meine Erfahrungen

Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht und bin begeistert von der Kultur und den Menschen.

Ich habe viele nette Menschen kennengelernt, die mich mit in ihr Dorf zu ihrer Familie oder auf Feste mitgenommen haben. Sie freuen sich, wenn man sich für ihr Leben interessiert und geben einem gerne einen Einblick.

Ich habe schon bei einer Familie im Wohnzimmer geschlafen, war mit auf einem Cockfight im Dschungel und habe in einem kleinen Dorf in Bangsal übernachtet. Abends sitzen die Menschen zusammen und trinken Reiswein, hören Musik und quatschen. Ich wurde überall super aufgenommen und fand es toll.

Ich weiß nicht, wie viele Einladungen ich schon bekommen habe, die noch nicht angenommen habe.  Ich habe auf jeden Fall noch einiges vor 🙂

In Bali habe ich am ersten Abend einen Jungen aus Java kennengelernt. Am nächsten Tag haben gemeinsam mit dem Roller die Insel erkundet, was auch für ihn spannend war. Es war ein super Tag und ich habe viel erfahren. Im Oktober werde ich in kleines Dörfchen in Java fahren und ein paar Tage mit seiner Familie verbringen. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet.

Ich bin eigentlich nie alleine und wenn ich etwas erledigen muss, steht mir immer jemand zur Seite. Man muss nicht mal fragen. Ich musste zum Beispiel nicht alleine nach Mataram zur Visa Verlängerung und habe direkt noch die ganze Insel gezeigt bekommen.

Hier auf Meno wohne ich seit ein paar Wochen in einem Bungalow. Die Bungalows werden von Mutter und Tochter geführt. Ich fühle mich hier sehr wohl und sie sind sehr herzlich. Ich kann alles fragen und sie helfen mir immer. Als ich einige Tage in Lombok war und nicht nach Hause gekommen bin, haben sie sich richtig Sorgen gemacht. Sie wissen ja, dass ich alleine unterwegs bin. Seitdem sage ich immer Bescheid, wenn ich über Nacht nicht zurück komme 🙂

Ich werde auf jeden Fall noch mal 60 Tage in Indonesien dran hängen, wenn mein Visum im Oktober abgelaufen ist und hoffentlich noch viele Freunde finden und eine coole Zeit haben!

In der kurzen Zeit, die ich hier bin, habe ich schon viele Freunde gefunden und hatte eine ganz tolle Zeit mit unvergesslichen Erfahrungen!

 

 

Traditional Bamboo Tattoo Lombok / Gili Meno


Traditional Bamboo Tattoo -außergewöhnliches Andenken

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Viele Urlauber entscheiden sich in asiatischen Ländern für ein Traditonal Bamboo Tattoo als Andenken

In Thailand habe ich das erste Mal von dieser Art des Tätowierens gehört und bin nach Wat Bang Phra in der Nähe von Bangkok gefahren, um mich von den Mönchen tätowieren zu lassen.  Die Mönche tätowieren zwar auch mit Bamboo, trotzdem unterscheidet sich diese Art von der traditionellen Bamboo Art. Die Mönche nutzen Metallstäbe, was das Stechen um einiges schmerzhafter macht.

http://wayward-gypsy.com/der-heilige-stich-sak-yant/

Hier auf Gili Meno habe ich mich spontan wieder zu einem Bamboo Tattoo entschieden. Einen Gecco auf dem Fuß.

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Die Insel Meno ist sehr klein und obwohl hier überall Schilder hängen, war ich mir nicht sicher, ob ich tatsächlich einen Tätowierer finde.

Sonteng – Jumping Stone Tattoo Studio Gili Meno

Abends wurde ich dann von Freunden zum Jumping Stone Tattoo Studio gebracht. Ich habe mich direkt wohl gefühlt. Das Haus und das Grundstück sind außergewöhnlich. Sonteng hat Jahrzehntelange Erfahrung und war schon einige Male in Frankfurt.

Ich war absolut begeistert und habe nicht lange überlegt.

Tolle Atmosphäre, coole Leute und jeder geht zufrieden nach Hause!

Zwei Tage später habe ich mich dazu entschieden, auch meinen großen Tattoo-Plan von Sonteng machen zu lassen. Allerdings mit Maschine und nicht mit Bamboo, da es schneller geht. Ich denke schon seit vier Jahren über dieses Tattoo nach, habe aber in Deutschland keinen Tätowierer gefunden, der ohne Anzahlung auch nur etwas auf Papier vorzeichnet und habe es daher gelassen. Bei Sonteng war ich mir sicher, dass es super schön wird. Es ist absolut toll geworden. Ich liebe es!

Kunst unter der Haut

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Wer sich also für ein traditional Bamboo Tattoo als Andenken entscheidet, ist bei Sonteng in Lombok oder Gili Meno bestens aufgehoben. Gili Meno ist nicht nur dafür eine Reise wert und sowohl von Lombok als auch den beiden anderen Gili Inseln Trawangan und Air in wenigen Minuten erreichbar.

Ich bin absolut begeistert! Danke Sonteng, Doctor of Pain 🙂

Ich habe zwar fürs Erste genug, aber es wird bestimmt nicht lange dauern, bis mir etwas Neues einfällt!

Alleine reisen


Alleine reisen – und doch nie allein

– was mir am alleine Reisen gefällt, worauf man achten sollte

…. und warum jeder mal alleine Reisen sollte

 

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Als ich mich dazu entschieden habe, in Deutschland vorerst alles aufzugeben und meinen Traum von der Weltreise zu verwirklichen, war die erste Frage von Freunden und Bekannten immer: Ganz alleine?

Ja, ganz alleine. Tatsächlich war es auch für mich meine erste Reise, die ich ganz alleine gestartet habe, aber jetzt weiß ich:

Alleine reisen – alles halb so wild

Was viele davon abhält sind wahrscheinlich Horrorgeschichten, wie im Film Hostel oder die Tatsache, dass man eben ganz alleine ist und Angst hat, keine Freunde zu finden.

Natürlich sollte man, wenn man alleine reist, besonders vorsichtig sein. Hier in Indonesien, habe ich noch keine schlechte Erfahrung gemacht. Die Leute sind sehr hilfsbereit, super freundlich und Freunde findet man schnell. Ob Backpacker, Touristen, Weltreisende oder Locals. Alleine ist man nie, wenn man es nicht möchte.

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Ich persönlich, habe schnell Gefallen am alleine sein gefunden. Am Anfang war es etwas ungewohnt, aber jetzt weiß ich es zu schätzen. Ich liebe die Ruhe, die jetzt habe. Besonders hier auf Gili Meno, wo man richtig entspannen kann. Die Möglichkeiten sind begrenzt und es ist wenig los. Perfekt! Auch zum Arbeiten.

Was für mich die Vorteile am Alleine reisen sind:

  • Ich bin absolut flexibel und frei
  • Ich komme auch ohne wirklichen Plan, immer ans Ziel
  • Ich muss mich nach niemandem richten und plane jeden Tag spontan, wie ich möchte
  • Ich habe gelernt, die Stille zu Genießen
  • Ich habe viel über mich gelernt
  • Ich lerne viel leichter und schneller Menschen kennen

Das waren jetzt ganz schön viele “Ichs”, aber beim Thema alleine Reisen gar nicht so verkehrt. 😉

Man trifft sehr schnell auf Menschen und ist eigentlich nie alleine. Oft muss man nicht mal den ersten Schritt machen, aber wenn man ein paar Tage hinter sich hat, ist auch diese Schüchternheit oder Zurückhaltung vergessen.

Man kommt sehr schnell ins Gespräch, dazu braucht nicht mehr als ein “Hi, how are you?” oder “Where are you from?”

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Man hat ja nichts zu verlieren.

Schnell hat man sich ein paar Brocken der Landessprache angeeignet und kommt auch mit den Locals ins Gespräch. Es kommt immer gut an, wenn man sich bemüht und den Einheimischen damit sein Interesse und seine Freundschaft signalisiert.

Heutzutage gibt es so viele Netzwerke oder Gruppen auf Facebook, dass man gar nicht alleine sein muss. Man muss nicht mehr altmodisch abends in eine Disco oder eine Bar gehen. Man kann man im Hostel schlafen, sich über ein Couchsurfing einen Schlafplatz suchen oder sich in den vielen Gruppen auf Facebook verabreden.

Mit ein bisschen Menschenkenntnis kommt relativ gefahrlos über die Runden. Natürlich besteht immer ein bisschen Risiko, aber das hat man überall und auch, wenn man zu mehreren unterwegs ist.

Ich buche zum Beispiel meine Unterkunft nie länger als zwei Tage im Voraus. Ich schaue mir die Räume oder Bungalows an, finde heraus, ob ich mich wohl fühle und ob das Personal nett ist.

Wenn ich mich wohl fühle, verlängere ich meinen Aufenthalt oder suche mir vor Ort ein Zimmer, was mir besser gefällt.

Anfangs hatte ich Probleme mit Insekten oder sonstigen Kriechtieren, die öfter mal im Badezimmer anzutreffen sind, aber das überwindet man schnell.

Hier auf Gili Meno empfiehlt es sich auf jeden Fall eine Taschenlampe dabei zu haben. Denn hier gibt es nicht nur keine Autos oder feste Straßen, sondern auch nur sehr wenig Straßenlaternen. Ich habe mich schon öfter mal gewundert, dass einige Straßen tatsächlich in Google Maps verzeichnet sind. Da es hier schnell dunkel wird, und ich es vermeiden möchte auf einen Waran oder eine Schlange zu treffen, habe ich immer eine Taschenlampe dabei.

Ich sage nie am Anfang des Gesprächs, dass ich alleine unterwegs bin. So hat man immer die Möglichkeit aus unangenehmen Situationen zu entkommen.

Was ein bisschen nervt ist, dass ich jetzt langsam auch zum Selfie Profi werde und immer mit einem Selfie Stick rumrenne 🙂

Für mich war der Schritt alleine loszuziehen die richtige Entscheidung. Ich glaube, ich werde noch viel lernen. Es ist schön, auf ich alleine gestellt zu sein.

Ich habe in der kurzen Zeit schon so viel gesehen und erlebt. Begonnen habe ich einen Tag später, da der Pilot in Frankfurt nicht starten konnte, weil er zu betrunken war, in Singapur wurde ich festgenommen, wegen Pfefferspray und ich habe den Vulkan Rinjani bestiegen. Alles habe ich alleine gemacht und es wirklich ein tolles Gefühl.

Ich kann jedem nur empfehlen, das alleine Reisen mal auszuprobieren!

Sich im Vorfeld abzusichern und ein paar Dinge zu überlegen, die einem unterwegs hilfreich sind, macht auf jeden Fall Sinn. Man sollte sich auf gar keinen Fall zu sehr verrückt machen und jede Gefahr, die einem in einem Gespräch erzählt wird, zu ernst nehmen. Es ist viel schöner sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen, offen zu sein für alles, was kommt und die Zeit zu genießen!

Alleine reisen entspannt und man findet sehr schnell zu sich selbst!

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Horse Riding – Gili Meno


Insel-Tour zum Sonnenuntergang

Horse Riding – Gili Meno

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Auf der Insel kann man sich entweder ein Fahrrad mieten, mit der Kutsche die Insel umrunden oder eben auf einem Pferd.

Gili Meno hat es mir echt angetan. Ich liebe diese Stille. Es sind vergleichbar wenige Touristen hier und man kann richtig gut entspannen. Ich wollte eigentlich nur ein paar Tage hier bleiben, habe meinen Aufenthalt hier in den Island Lake Bungalows aber schon drei Mal verlängert. Ich muss jetzt langsam mal einen Special-Preis aushandeln für einen längeren Aufenthalt 🙂

Fahrradfahren ist nicht wirklich mein Ding und ich gehe lieber zu Fuß. Darum dachte ich mir, es muss auch einen anderen Weg geben, wie man die Insel umrunden kann.

Reiten im Sonnenuntergang

Es war eine sehr schöne Tour. Ich habe seit Ewigkeiten nicht mehr auf einem Pferd gesessen, aber zum Glück verlernt man das nicht so schnell. Ich hatte das Glück alleine mit dem Besitzer die Tour machen zu können. So konnte man auch mal ein Stück über den Strand galoppieren.

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Eine Tour zum Sonnenaufgang ist dazu noch besser geeignet, weil die Strände dann noch leer sind. Das hatte ich auch eigentlich so geplant. Allerdings hab ich es nicht so mit dem Planen und spontan am Vorabend entschieden mir ein Tattoo stechen zu lassen und danach noch mit “einem” Bier anzustoßen. Habe natürlich verschlafen und die Tour dann zum Sonnenuntergang nachgeholt.

Eine Inselumrundung kostet 400.000. Beim zweiten Mal bekommt man einen Rabatt. Vielleicht schaue ich mir den Sonnenaufgang auch noch mal an 🙂

 

Kleiner Exkurs in die traditionelle indonesische Baukunst


Bauen auf indonesisch

Da wird einem der Unterschied zu Europa extrem deutlich

Ich habe mich über die indonesische Art zu Arbeiten und vor allem zu Bauen schon so beömmelt seit ich angekommen bin.

In der Zeit, in der hier eine Hütte aus Holz gebaut wird, wird in Deutschland wahrscheinlich ein ganzes Neubauprojekt für ein Mehrfamilienhaus fertiggestellt.

Das erste Mal, dass ich so richtig lachen musste, war als ich dieses Bild gesehen habe.

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Häusertransport auf indonesisch

Ich musste so lachen, dass die armen Transporteure auch lachen und erst mal absetzen mussten.

Seit ein paar Tagen beobachte ich die Baustelle vor meinem Bungalow.

Traditionelle indonesische Zaunbaukunst

… würde ich das mal nennen.

Bild vorher

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Seit einer Woche wird hier hoch motiviert gewerkelt.

Die Stelle, um den Beton zu mischen befindet sich hier

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Alles wird auf den Boden gekippt und gemischt.

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Ich glaube, es wurde sogar extra vorher ein Loch ausgehoben, das als Brunnen dient.

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Ziemlich clever! Spart man sich die Lauferei. Gut, dass wir auf einer Insel sind und der See nur 15 Meter weiter entfernt liegt.

Fertig gemischt und in Eimer gefüllt, kommt es dann in diese traditionelle Zaunbauvorrichtung.

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Anfangs hatte ich Probleme zu erkennen, was das Ziel ist, aber jetzt ist es doch schon erkennbar 🙂

Warenanlieferung auf einer Insel

Biernachschub ist gesichert 🙂

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Lange reicht das wohl nicht!

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Vom Boot auf die Kutschen. Danach müssen die Bambusrohre erst mal in einer extra Werkstatt zugeschnitten und bearbeitet werden.

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Zufälligerweise wird gerade nebenan ein Haus gebaut. Man achte auf die Details 🙂

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Anbauen auf indonesich

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Indonesische Schiffswerft

Quizzfrage für heute:

Wie bekommen sie wohl das Schiff ins Wasser???

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Um das herauszufinden reicht wohl meine Zeit hier auf der Insel nicht 🙂

Ich finde den Unterschied zu Europa immer wieder erstaunlich. Das ein oder andere Grinsen kann ich mir nicht verkneifen.

Ich bleibe dran! 😀

Gili Islands – Gili Meno


Gili Meno

Paradiesische kleine Insel

Keine Scooter, keine Autos – perfekt zum Entspannen

Nach den Strapazen der Rinjani Tour, habe ich mich auf die Entspannung auf den Gilis gefreut. Die Gili Islands liegen direkt neben Lombok und sind mit dem Boot innerhalb einer halben Stunde erreichbar.

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Gili Trawangan haben die meisten angesteuert. Es ist die meist besuchte von den drei Inseln und eher für Partygänger geeignet, die die Nacht durchmachen wollen. Die Musik von Trawangan kann ich nachts bis hier hören!

Gili Meno ist die ruhigste Insel. Hier gibt es keine Autos und keine Scooter, nur Fahrräder und Kutschen. Die Insel ist nur einen Kilometer groß, also war auch für mich alles zu Fuß gut zu erreichen. Ich hatte es mit dem Laufen in den ersten Tagen nach der Trekking Tour schon schwer genug 🙂

Glasklares Wasser,  weiße Strände und Schildkröten!

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Das einzige, was man hier hört sind Tiere und Natur. Außer wenn man Richtung Trawangan schläft… dann auch die extrem laute Musik der Partyinsel.

Hier ist alles etwas teurer, aber verglichen mit westlichen Standards immer noch günstig. Typische Honeymoon Insel.

Natürlich ist alles auf Tourismus ausgerichtet, aber man merkt schon, dass es ein anderes Leben ist auf einer kleinen Insel. Es gibt nicht viel Auswahl an Shops, die Möglichkeiten sind begrenzt und es fällt öfter mal der Strom aus.

Der Transport wird hier grundsätzlich etwas anders gehandhabt 🙂

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Restaurants gibt es genug und man kann sehr gut essen. Auch Western Food, wenn man, wie ich keinen Reis, Eier oder Banana Pancakes mehr sehen kann. Rinjani geschädigt 😛 Die Leute essen hier zu allem Ei. Keine Ahnung warum. Aber selbst auf einen Beefburger wird ein Spiegelei gepackt.

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Bei meinem ersten Hotel hatte ich richtig Pech. Es war nicht sauber und ich habe mein Zimmer mit vielen kleinen Kriechtieren, Spinnen und Kakerlaken geteilt. Ich bin nicht empfindlich, aber das war schon übertrieben. Ich buche immer nur zwei Tage im Voraus, also konnte ich in Ruhe etwas Neues finden.

Ich habe mich für die Island Lake Bungalows entschieden. Sehr sauber und ordentlich, nur wenig unliebsame Mitbewohner und das Personal super lieb. Frühstück gibt es auf der Terrasse vor dem Bungalow. Super Service!

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Die Leute hier auf der Insel sind sehr freundlich. Fast jeder, der einem begegnet, fragt, wie es einem geht. Die Locals sind absolut nicht aufdringlich. Hier kann man richtig die Ruhe genießen.

In Hafennähe – wenn man das Hafen nennen kann 🙂 eher die Stelle, wo man ankommt –  gibt es einen schönen langen weißen Strand zum Baden.

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Auf der anderen Seite ist es ruhiger. Hier gibt es tolle Plätze zum Schnorcheln und ein sehr schönes, gemütliches neues Café.

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Die Stelle ist wunderschön und für den Sonnenuntergang abends perfekt. Seit meiner Ankunft bin ich jeden Abend dort. Der Besitzer ist ein Franzose, der Manager kommt aus Holland. Die Bungalows werden in diesem Jahr noch fertig gestellt. Das Essen ist top! Auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Location überzeugt einfach jeden!

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Und mit ein bisschen Glück kann man am frühen Morgen ein paar Schildkröten beim Schnorcheln erwischen 😉

Vom Café aus kann man super ins Wasser laufen und die Unterwasserwelt bestaunen. Es gibt viele verschiedene bunte Fische dort. Auch, wenn man keine Turtles erwischt, lohnt es sich!

Wenn man ganz alleine sein möchte, dann gibt es noch einen sehr schönen See auf der Insel. Vor allem zum Sonnenuntergang die perfekte Stelle zum Meditieren. Vielleicht trifft man ein paar Locals, die angeln. Sonst ist man ganz allein und kann die Stille genießen und die Vögel beobachten.

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Woran man sich gewöhnen muss, sind Stromausfälle. Viel gibt es hier nicht. Auch die Tierchen überall sind anfangs gewöhnungsbedürftig. Kakerlaken, Spinnen, auch kleine Schlangen und Skorpione wurden schon in Badezimmern gesichtet. Über einen großen Lizzard habe ich mich besonders gefreut.

Für den Schutz gegen die Insekten habe ich jetzt meine kleine Gecco-Familie 😛

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Ansonsten findet man hier alles, von Pferden, über frei laufende Ziegen bis hin zu Kühen, die im Garten grasen 😀

Die Insel ist sehr muslimisch, mehrmals am Tag ertönen hier die Gebete. Ich habe gehört, dass Buddhisten und Hindus nicht länger als drei Monate hier geduldet sind. Bei der Frage “warum”, kam nur “it´s better”. Ich kann nicht sagen, wie es hier gehandhabt wird, aber es macht schon den Anschein, dass es hier eher Vetternwirtschaft ist.

Auch bei den Preisen muss man aufpassen. Die ändern sich wohl ständig. Wenn man von Anfang an drauf achtet, wird man nicht übers Ohr gehauen. Sonst geht man eben einen Shop weiter.

Für mich war Gili Meno auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Wer mehr Trubel und Party braucht, sollte sich für Trawangan entscheiden. Gili Air ist eine Mischung aus beiden Inseln.

<3 I love Gili Meno <3

Ich wollte nur zwei Tage auf Gili Meno bleiben, daraus sind schon zwei Wochen geworden und ich habe gestern meinen Aufenthalt noch mal um zwei Wochen verlängert. Diese Insel macht es mir sehr schwer meine Reise fortzusetzen… Aber ich habe ja Zeit!

Die besten Unterkünfte in Gili Meno: kostenlos stornierbar, Zahlung vor Ort, ohne Kreditkarte



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