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Wifi Passwörter für internationale Flughäfen


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Dinge, auf die man verzichten kann


Hier lernt man schnell, was man zum Leben braucht und auf welchen Luxus man verzichten kann

 

Gewöhnungsbedürftig, aber ich liebe das einfache Leben

Hier in Indonesien muss man schnell lernen, auf das Gewohnte zu verzichten. Das fängt schon bei kleinen Selbstverständlichkeiten an. Für mich war ein Pauschal-All-Inclusive nie das Richtige. Im Hotel und am Pool mit anderen Touris hängen, ist für mich kein richtiger Urlaub.

Lieber mit dem Backpack unterwegs sein, andere Kulturen, Menschen und das Leben vor Ort kennen lernen!

Dabei lernt man schnell auf vieles zu verzichten, was eigentlich selbstverständlich ist. Anfangs ist es gewöhnungsbedürftig und man fragt sich oft: “Muss das jetzt wirklich sein?” Aber nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt, dass alles anders ist und dass die Menschen mit dem “wenigen” super klar kommen und dass es völlig ausreicht. Der Vorteil ist natürlich, dass alles viel günstiger ist. Mit einem europäischen Einkommen und den geringen Kosten vor Ort, kann man sich auch schon mal ein teureres Essen außerhalb der Warungs leisten. Zumal ich Reis schon nicht mehr sehen kann und immer gegen Fritten austausche… Hier essen die Menschen schon morgens Reis… sind dann aber auch erst mal satt und haben keine Magenprobleme. Ob ich mich daran gewöhnen kann? Ich glaube, eher nicht.

Ich vermisse Brötchen…. und Graubrot und Körnerbrot 😀 

Hier ist alles anders. Ich liebe die Natur, die Strände, die Ruhe und vor allem die Menschen, die sich immer gegenseitig helfen. Ich fühle mich sehr wohl und ich bin nie alleine gelassen. Jeder, der einem auf der Straße entgegen kommt, fragt: “How are you?” Als Europäer weiß man erst mal gar nicht, wie man reagieren soll und ob das jetzt ernst gemeint ist. Aber so sind die Menschen hier. Man muss nur fragend gucken und schon steht einem jemand zur Seite.

Bei den Straßen, sind wir schon beim ersten Punkt zu dem Thema, worauf man verzichten kann. Die Straßen sind alt und kaputt und hier auf Gili Meno bestehen sie zu größten Teilen aus Staub. Die richtige Art durch den Staub zu laufen, ohne dass die Füße und Beine absolut dreckig sind, habe ich noch nicht raus. Aber scheint irgendwie zu funktionieren.

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Und diese Straße ist bei Google Maps verzeichnet 😀

Mein Lieblingspunkt beim Thema “worauf man verzichten kann”  ist: die Zeit!

Die Sonne geht jeden Morgen um sechs auf und abends um sechs Uhr unter… und das tut sie auch morgen. Also….

Take it easy!

Wenn nicht heute, dann eben morgen. Das ist auch bei jeder Arbeit hier so. Stress gibt es nicht! Wird aber trotzdem “pünktlich” fertig 😛

Gegessen wird hier mit den Händen. Spart auf jeden Fall einiges an Hausarbeit.

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Bei Veranstaltungen wird auf dem Boden gesessen. Kein großes Aufgebot an Stühlen, Bänken oder Tischen. Alle sitzen auf dem Boden. In Deutschland unvorstellbar. Ich finde es super.

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Da wären wir aber schon beim nächsten Thema…. was mir die meisten Probleme bereitet. INSEKTEN und kleine Kriechtiere, die hier im Gegensatz zu anderen Tieren und Menschen, vergleichbar groß ausfallen.

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Im Badezimmer trifft man auf einige Mitbewohner. Ob Spinnen, Kakerlaken oder sogar kleine Skorpione. Auch die Käfer haben eine beängstigende Größe für mich, dass ich gestern fast vor Schreck, während der Fahrt hinterrücks vom Roller gefallen wäre. Und kleine Schlangen im Garten muss ich auch nicht unbedingt haben. Letzte Woche haben wir einen Frosch gerettet, der von einer Schlange ins Loch gezogen wurde. Dass Frösche solche Geräusche machen können, hätte ich auch nicht gedacht. Aber auch die Einheimischen verstehen keinen Spaß bei Schlangen im Garten.

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Tooooo much!

Dafür kann man hier viel schönes in der Natur beobachten. Der Himmel ist einmalig, vor allem bei Nacht. Ich liebe Affen und Geccos. Einfach toll!

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Tatsächlich konnte ich mich an die anderen Mitbewohner schon halbwegs gewöhnen.

Die Toiletten sind da schon wieder eine andere Sache. Wer braucht schon eine Kloschüssel oder eine Spülung. Hier geht das auch mit einer Kelle. Klopapier habe ich immer dabei! Das ist hier absolute Mangelware. Wie genau das funktioniert habe ich noch nicht rausgefunden,  muss ich auch nicht unbedingt!

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Gestern habe ich bei Einheimischen geschlafen. Als ich das Badezimmer gesehen habe, stand ich kurz vor einem Rätsel: “Wo ist die Dusche?” Geduscht wird mit Wasser aus dem Brunnen und einer Kelle. Kein Abfluss weit und breit. Die Toilette habe ich gar nicht erst angefangen zu suchen. Fresh Water ist auch keine Selbstverständlichkeit. Als wir den Rinjani hoch sind, gab es nachher auch nur noch Wasser aus der Quelle. Abgefüllt in Flaschen, aus denen vorher weiß wer getrunken hat. Aber…

I love it!

Im Endeffekt wird dieser ganze Schnickschnack völlig überwertet und ich komme mir oft vor, wie die hilflose Prinzessin auf der Erbse. Bei den einfachsten Sachen…

Dabei ist alles einfach nur einfach!

Schuhe braucht kein Mensch. Wenn überhaupt Flipflops.. Ich bin in beidem nicht gut… barfuß und Flipflops.

Auch Fenster oder Betten werden völlig überbewertet. Hier ist alles offen. Und eine Nacht im Gazebo ist auch toll. Bis auf die Moskitos und die Hähne, die jede Stunde in der Nacht Lärm machen und einen wecken.

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Feel free and enjoy!

 

Worauf ich absolut nicht verzichten kann, ist: Bier! Das gestaltet sich aber tatsächlich manchmal schwieriger als erhofft. Vor allem im muslimischen Mataram! Ein Supermarkt ohne Bier ist für mich kein Supermarkt! Dazu ist es noch teurer als Zigaretten oder ein Mittagessen!

Save Water, drink Bintang!

The more Bintang you drink, the more stars you see!

 

Leichtes Gepäck


Vorbereitungen – leichtes Gepäck

Meine Hymne beim Packen

Wie packe ich mein Leben in einen Rucksack

Für mich stimmt leichtes Gepäck eher weniger. Ich habe viel zu viel dabei, aber je weniger, desto besser.

Normalerweise habe ich auf Backpackreisen 11 Kilo in meinem Rucksack und Handgepäck.

Jetzt habe ich 21 Kilo in meinem Rucksack und Handgepäck. Allerdings habe ich auch meine Tauchsachen mit.

Vor meiner Reise habe ich wochenlang gebraucht, um meine Sachen zu sortieren.

Da fällt einem erst mal auf, wie viel unnützes Zeug sich so über Jahrzehnte ansammelt.

Ich glaube, ich habe insgesamt vier blaue Säcke einfach in den Müll geschmissen. “Die Schublade habe ich schon lange nicht mehr aufgemacht… ab in den Müll!”

Meine Klamotten habe ich fast alle verschenkt, außer ein paar Winterklamotten für den Notfall, die ich bei meiner Oma untergestellt habe. Bei einem Freund stehen ein paar Kartons mit Unterlagen und sonstigem Kram, den ich nicht wegschmeißen konnte, wie Fotos, etc. Aber viel ist das nicht. Möbel habe ich auch alle über ebay Kleinanzeigen verkauft.

Was ich eingepackt habe sind

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