Archiv der Kategorie: Alleine reisen

Trampen in Indien


Eine der besten Erfahrungen, die ich je hatte

Meine Mama hat immer gesagt: Trampen ist gefährlich

Aber man kann ja auch mal Glück haben und auf den indischen Santa Claus treffen

…. Ich liebe Indien!

 

Gestern war wirklich ein richtig cooler Tag. Vorgestern wussten wir nicht, ob wir überhaupt aus Alleppey rauskommen. Bei einem Protest wurde jemand umgebracht. Das bedeutet in Indien ein vom Staat aufgezwungener Protest. Alle Geschäfte sind geschlossen, die Busse fahren nicht und auf den Straßen war es ungewohnt ruhig. Das ständige Hupen verstummt wohl nur an solchen Tag. Wirklich creepy!

Da wir aber in Alleppey alles gesehen hatten, wollten wir Richtung Munnar in die Berge. Uns wurde gesagt, das ist heute unmöglich. Aber nichts ist unmöglich! Wir können ja versuchen zu trampen. Drei Traveller mit großen Backpacks! Warum nicht 🙂

Wir waren eingestellt auf einen heißen Tag und einige Kilometer zu Fuß.

Von der Polizei eingesammelt

Wir sind keine hundert Meter gelaufen, da hielt schon ein Polizeibus neben uns an, der uns aufgegabelt hat und zum Bahnhof gefahren hat. Die Züge fahren zum Glück doch!

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Für 35 Rupees, nicht mal 50 Cent sind wir von Alleppey bis Kochi gefahren. Wir Sparfüchse haben natürlich nicht daran gedacht, ein paar Cent mehr auszugeben für die zweite Klasse und durften die ganze Zeit stehen, da der Zug so voll war. In Kochi war auch alles geschlossen. Von Koch bis Munnar sind es noch über hundert Kilometer. Also mussten wir irgendwie an die Hauptstraße kommen, die nach Munnar führt. Aber kein Tuctuc wollte uns mitnehmen. Ein Tuctuc-Fahrer zeigte nur auf das Loch in seiner Scheibe. Auf dem Weg waren mehrere Proteste und wenn die Protestanten mitbekommen, dass jemand Touristen fährt, werden Steine geschmissen.

Hitchhike #1

12 Kilometer laufen mit dem Backpack. Für mich eine Horrorvorstellung in dem Moment. Aber nach zehn Minuten hielt der erste schon an und hat uns nicht nur bis zu dem Punkt gebracht, den wir uns ausgeguckt hatten, sondern noch 25 Kilometer weiter bis zu einer Bushaltestelle an der Hauptstraße. Dort hätte man notfalls noch ab sechs Uhr abends einen Bus nehmen können. Es stellte sich aber nachher raus, dass die Busse wohl nur vielleicht ab sechs Uhr fahren.

Hitchhike #2

Von diesem Punkt aus waren noch ca. 80 Kilometer bis Munnar. Also an die Straße und hoffen, dass eins der wenigen Autos, die vorbeifahren, Mitleid hat. Es hat wieder keine fünf Minuten gedauert.

Deepu hat uns angeboten 30 Kilometer mitzunehmen. Besser als nichts! Allerdings war es schon 16 Uhr. Die Sonne geht um 18 Uhr unter. Deepu hat sich kurzerhand entschieden, seinen Geschäftstermin in Munnar von morgen auf heute zu verlegen, die Kinder seiner Schwester einzusammeln und uns nach Munnar zu bringen.  Allerdings waren alle Tankstellen geschlossen. Kein Problem. Ein paar Telefonate und man findet Benzin irgendwo unter der Hand in Flaschen. Ist nur etwas teurer. Wir haben so lange in seinem Haus gewartet. Sehr schönes Haus. Deepu arbeitet in Saudi-Arabien und Dubai und seine Schwester handelt mit Gewürzen.

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Es war schon unglaublich genug, dass Deepu uns vier Stunden bis Munnar gefahren hat. Es hat geregnet, wie aus Eimern, es war nebelig, die Straßen eng und kurvig und die Hauptstraße wegen dem Regen gesperrt. Aber was danach kam, war so unglaublich nett, dass wir es gar nicht glauben konnten…

Essen im 5-Star-Hotel

Deepu hat uns noch zum Essen eingeladen. Eine der unangenehmen Situationen, die man manchmal irgendwie nicht ausschlagen kann. Der Weg zum Restaurant war noch enger als die Straßen zuvor. Wir haben schon gescherzt: Das ist dann jetzt wohl der Moment, in dem wir gekidnappt werden. Glaub uns, das lohnt sich nicht und meine Eltern würden auch nicht für mich bezahlen 😀

Auf einmal standen wir vor einem 5 Sterne Hotel. Buffet! Indisches Essen ist immer lecker, aber das war richtig, richtig gut. Es war ein so toller Abend.

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Wir können es immer nicht glauben, was aus unserem Low-Budget-Hitchhike-Trip geworden ist.

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Von wegen Trampen ist gefährlich. Wenn wir bis morgen gewartet hätten oder mit dem Bus gefahren wären, hätten wir aber sowas von alles verpasst! Ungeplant und unerwartet – so muss das sein! 08/15 – keine Chance!

Streik in Indien – alles ist geschlossen, nichts geht

Trotzdem 150 Kilometer zurücklegen

Für insgesamt 35 Rupees, also nicht mal 50 Cent

So geht das!

Homestay in the woods

Und das ist noch nicht alles. Wir hatten ja auch kein Hotel! Deepu hat uns obendrein noch bei seinem Freund untergebracht, der ein großes Hotel hier in Munnar hat. Nebenan, aber abgelegen sind sechs Zimmer, die ausschließlich für die Familie und Freunde gebaut wurden. Eigentlich kostet es 15.000 Rupees pro Nacht und wir haben es für…. Ich muss immer noch lachen… 500 Rupees die Nacht bekommen!!! Wir sind zu dritt und haben zwei Zimmer mit Lobby, Gazebo im Garten und unseren eigenen Housekeeper und Guide. Der eigentlich schon seinen Feierabend genossen hat und absolut betrunken hier angekommen ist, weil es nicht geplant war.

Das Hotel liegt 10 Kilometer außerhalb von Munnar. Umgeben von Wald und Cardamom- und Teeplantagen. Wunderschön! Um in die Stadt zu kommen, brauchen wir nur anzurufen und wir werden für 150 Rupees mit dem Auto gebracht.

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Wir sind als Freunde und nicht als Gäste.

Wir können es immer nicht glauben…

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Gestern Abend haben wir uns kurz gefragt, wo der Haken ist.

Wann kommt die Stelle aus dem Horrorfilm?

In the woods of Munnar

 

Die Aussicht hier ist wirklich top! Und die Geräuschkulisse hier im Dschungel einmalig!

Heute morgen wurden direkt von unserem Guide zu einem Aussichtspunkt geführt und dann zu seiner Familie eingeladen. Sie haben sich wirklich gefreut. Wir kennen hier niemanden, aber ich wurde noch nie so gut empfangen. Es ist schon fast unangenehm. Ich habe noch nie Fremde getroffen, die so nett waren.

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Da soll noch mal einer sagen, trampen ist gefährlich!

Basicly the best experience!

Morgen geht es auf eine Jeep-Tour. Ich hoffe ich sehe Zweiköpfige Schlangen, Elefanten und Tiger! Mal sehen, ob das Glück auf unserer Seite ist.

Das einzige, was mir nicht so gut gefällt, ist der Regen. Es gießt plötzlich aus Eimern und die Tuc Tucs mutieren zu Offroad Tuc Tucs, die Bäche überqueren können 🙂

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In den Dörfern von Lombok


Mein Wochenende in den Dörfern von Lombok

… fernab von Strand, Tourismus und easy life

von dem Gefühl der erste Tourist im Dorf zu sein bis zur traditionellen Hochzeitsfeier war alles dabei

Ich habe mich überwunden und meine Lieblingsinsel Gili Meno mal für ein paar Tage verlassen. Ich wurde von einem Freund aus Lombok, den ich auf der Rinjani Trekking Tour kennengelernt habe, in die Dörfer von Lombok eingeladen. Mir hat die Ruhe auf Gili Meno auf jeden Fall ein bisschen gefehlt, aber ich habe viel gesehen und tolle Erfahrungen gemacht.

Wir haben uns in Senggigi getroffen und wollten dann abends in die Mitte von Lombok fahren und uns vorher einen Wasserfall angucken. Aus dem Plan wurde wie immer nichts, denn es fing an zu regnen. Nach einem kurzen Abstecher bei seiner Mutter, sind wir dann direkt durch zu einer Beschneidungsfeier in einem Dorf mitten im Nirgendwo gefahren. Ich war, wie immer, perfekt vorbereitet. Nicht! Da saß ich dann in Hotpans und durchsichtigem Oberteil auf einer muslimischen Feier in einem Dorf, das noch nie ein Tourist betreten hat! Ich kam mir vor wie von einem anderen Stern. Die Frauen und Kinder hatten wirklich noch nie einen Tourist gesehen und alle wollten Händeschütteln. Ich weiß nicht, wie viele Fotos ich an diesem Wochenende machen musste.  Ich war die Attraktion!

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Als wir ankamen, gab es erst mal “Kaffee und Kuchen”. Beziehungsweise alle möglichen Variationen aus süßem Reis 🙂 Hat ganz gut geschmeckt.

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Nach der Feier sind wir mit zu einem Bekannten und wollten eigentlich dort schlafen.

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Schon, als die Leute mich auf dem Roller im vorbei fahren gesehen haben, haben sie gerufen: Tourist! Und jeder hat gewunken und Hello gerufen. Die Mädels finden dann alle an zu kichern, wenn ich zurück gewunken habe. Sehr strange! Aber war auf jeden Fall lustig. Der erste Tourist im Dorf zu sein, kann ich jetzt auch schon mal von meiner Liste streichen.

Erst mal gab es eine luxuriöse Dusche ohne Licht, mit Taschenlampe. Das macht mir mittlerweile gar nichts mehr. Nur die Toiletten sind immer noch eine Herausforderung und manchmal erspare ich mir den ein oder anderen Toilettengang.

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Danach gab es erst mal großes Fotoshooting mit den Dorfkindern. Sehr süß!

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Wir haben uns dann irgendwie umentschieden und sind zu der Schwester von dem Bekannten gefahren. Dort habe ich dann mit der Schwester und ihrem Sohn in einem Zimmer geschlafen. Sie haben mir die Matratze überlassen und haben zusammen auf dem Boden geschlafen. Super lieb, aber irgendwie war es mir doch ein bisschen unangenehm. Ich habe super gut geschlafen. Das Haus ist umgeben von Reisfeldern und in der Nähe ist ein Fluss. Die Geräusche der Natur waren super zum entspannen!

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Am nächsten Tag musste ich mir erst mal festtaugliche Klamotten besorgen, da wir auf eine Hochzeitszeremonie eingeladen waren und da ich nicht schon wieder halb nackt auf einer muslimischen Feier auftauchen wollte. Also ab zum Markt und ein langärmliges Top und eine lange Hose besorgt.

Geopark Rinjani

Wir hatten noch was Zeit und sind dann zu den Wasserfällen im Geopark Rinjani

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Die Wasserfälle sind schön, aber nicht so schön, wie die Wasserfälle in Senaru. Eine gute Abkühlung für zwischendurch, allerdings ist der ständige Regen dort schon Abkühlung genug. Der Eintritt kostet bis zum zweiten Wasserfall 125.000 rp. Für Locals ist der Eintritt frei. Und es waren viele Locals dort. Es war fast schon überfüllt. Ich hab es lieber, wenn nicht so viele Menschen auf einmal da sind.

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Landschaft

Die Landschaft ist super schön. Überall sind Reisfelder und kleine einfache Dörfchen. Allerdings regnet es sehr oft.

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Man sollte sich auf jeden Fall eine Jacke oder ein Regencape einpacken, wenn man dort unterwegs ist. Auf dem Roller kann es dann schon mal kalt werden.

Hochzeitszeremonie in den Dörfern von Lombok

Danach sind wir dann direkt zur Hochzeitsfeier weiter gefahren.

In den Dörfern ist es Brauch vor der Hochzeit zum Haus der Braut zu laufen. Die Strecke war ungefähr einen Kilometer lang. Es ähnelt einer Parade und wirklich jeder aus der Umgebung läuft mit. Die meisten tragen ein traditionelles Outfit und es wird traditionelle Musik aus einem Wagen gespielt, getrommelt und getanzt.

Wir waren natürlich zu spät dran. Ich musste mich schnell in mein neues Outfit zwängen, das mir aufgrund der asiatischen Größe “leicht” zu klein war. Und zu allem Übel war die Zeit zu knapp, dass mein Bikini trocknen konnte und ich hatte nichts zum Wechseln dabei. Sah sehr toll aus mit einem nassen Bikini Abdruck auf dem neuen türkisen Oberteil. Ich werde mir auf jeden Fall jetzt immer Notfallklamotten in meinen Rucksack packen, wenn ich unterwegs bin. Kommt ja doch schon mal öfter vor, dass sich der Plan ändert und ich nicht im Hotel schlafe.

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Es war auf jeden Fall interessant anzusehen. Allerdings war ich froh, als ich wieder in Senggigi war und Ruhe hatte. Überall eine Attraktion zu sein, ist für mich zu anstrengend 🙂  Zwischendurch kam ich mir vor, wie ein Tier im Zoo. Und ich habe schon Muskelkater im Rücken vom ganzen auf dem Boden sitzen. Das bin ich absolut nicht gewohnt.

Es war ein schönes Wochenende und es ist immer wieder schön zu sehen, wie gastfreundlich die Menschen hier sind. Die Landschaft hat mir sehr gut gefallen. Eine Rollertour fernab der Touristengebiete lohnt sich auf jeden Fall.

 

Träume nicht dein Leben


Warum jeder seine Träume leben sollte

… und wie es bei mir dazu kam

 

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Wahrscheinlich haben viele von uns einen Traum oder ein Ziel und hoffen, dass er/es irgendwann Wirklichkeit wird.

Träumen ist schön, aber irgendwann wird es Zeit daran zu arbeiten, wenn man es wirklich möchte.

Ich wollte immer aus Deutschland weg und da wohnen, wo es warm ist. Am Strand. Von Menschen umgeben sein, denen einfache Dinge viel wichtiger sind. Ich wollte mir ein Leben am Strand aufbauen, wovon ich genau wusste, dass ich dort glücklicher bin.

Ich vermisse meine Familiy, meine Schwester und eine Mama, aber ich bin glücklich so. Und ich weiß, dass ich nicht aus der Welt bin.

Es hat lange gedauert, bis ich angefangen wirklich daran zu arbeiten, dass mein Traum in Erfüllung geht. Eigentlich ist es eine lustige Geschichte. Ich bin mit meiner Schwester nach Hamburg gezogen. Ich habe einen neuen Job angefangen. Alles war anfangs tip top und ich bin gerne zur Arbeit gegangen. Bis mir der Alltag auch wieder zu viel wurde und ich keine Lust mehr hatte jeden Tag um die gleiche Zeit aufzustehen und jeden Tag das gleiche zu machen.

Dann habe ich mir überlegt, ich gehe wieder zur Schule. Ich interessiere mich für Psychologie. Warum mache ich nicht einen Abendkurs in Psychotherapie? Habe ich auch gemacht. Allerdings habe ich die Schule nicht abgeschlossen. Sie hat etwas ganz anderes in mir bewirkt.

Ich bin abends in die Schule gefahren und auf dem Programm stand ein Selbstversuch:

Träume verwirklichen und Ziele erreichen

In dieser Stunde sollten wir unseren Traum, bzw. unser Ziel in klaren deutlichen Worten formulieren.

Das war für mich nicht schwer: Ich lebe dort, wo der Sand weiß, das Meer türkis und die Menschen ausgelassener sind!

Andere hatten da schon mehr Probleme ihr Ziel zu formulieren. Viele haben gar kein richtiges Ziel, glaube ich. Das liegt wahrscheinlich am zu vielen Fernsehen und der komischen Konsumgesellschaft, in der man viel zu überflutet von allem ist, statt daran zu denken, was wirklich gut für einen selbst wäre und was einen glücklich machen würde.

Formuliere dein Ziel!

Im nächsten Schritt sollten wir in einer Mindmap um unseren Traum, die Menschen aufzählen, die uns wirklich wichtig sind.

Und dann im nächsten Schritt als Hausaufgabe überlegen, wer uns davon denn jetzt abhält dieses Ziel zu erreichen. Oder was uns davon abhält dieses Ziel zu erreichen.

Ich kann euch sagen, ich habe lange darüber nachgedacht. Und am Schluss steht wahrscheinlich jeder mit der gleichen Antwort da.

Nur ich halte mich ab, dieses Ziel zu erreichen!

Kurz danach war ich vier Wochen in Thailand. Mein Wille, mein Ziel zu erreichen wurde noch stärker. Als ich wieder zurück war, habe ich angefangen mich dahinter zu klemmen und alle Möglichkeiten herauszufinden, wie ich es anstellen kann.

Ich bin sowieso eher risikofreudig und offen für Neues. Eigentlich brauche ich das sogar. Sonst wird mir schnell langweilig. Sicher sind die meisten nicht so oder wissen es nicht, weil sie sich gerne nach anderen richten oder alles sicherheitshalber so laufen lassen, weil es sich so gehört oder sich eben anbietet.

Wir haben auch einfach Angst, dass wir scheitern!

Die Frage ist nur wobei oder vor wem?

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Ich habe zwar gerade erst angefangen, aber ich bin jetzt schon glücklicher, dass ich es wenigstens versucht habe, statt einfach alles so laufen zu lassen, wie es erwartet wird.

Wenn man an sich und seine Träume glaubt, dann wird die Energie den Rest schon lenken.

Und wenn nicht, dann hat man daraus gelernt und macht es beim nächsten Mal besser.

Das Leben ist zu kurz: No risk, no fun! Und was kann schon passieren?

Ich habe schon wieder alles über den Haufen geschmissen und von vorne angefangen, aber dieses Mal komplett, so wie ich es mir immer erträumt habe! Entweder es klappt oder eben nicht! WTF!

Und ich bin sicher, dass alles seine Wege geht!

Lieber scheitern, als es nicht zu probieren!

Und für mich ist diese Erfahrung doppelt gut. Alleine sein hat auch was Positives. Man lernt sich selbst zu schätzen und man lernt sich selbst kennen. Und ich kann, egal, wie es am Ende ausgeht, stolz auf das sein, was ich erlebt habe. Ich schmiede gerade neue Pläne und die Energie weiß schon Bescheid 😉

Und selbst, wenn man negatives Feedback bekommt… Es ist dein Traum! Wir alle wachsen an unsern Aufgaben.

Ich musste mir sehr oft anhören:

Ach, du schon wieder!

Machst du doch eh nicht!

Das klappt doch eh nicht!

In zwei Monaten bist du eh wieder zurück!

Was soll´s! Es ist dein Traum und macht dich glücklich. Die anderen sollen erst mal selber einen Traum haben.

In erster Linie lebe ich für mich und nicht für andere.

Im Buddhismus steht das ICH zwar nicht an erster Stelle. Allerdings sagt man auch: Wenn es einem selbst nicht gut geht, kann man auch niemand anderem helfen!

Jeder sollte ausgeglichen und zufrieden mit sich selbst sein. Nicht arrogant oder ich-bezogen, aber glücklich!

Wichtig ist, dass man sich immer selber in die Augen schauen kann. Man sollte seine eigenen Fehler sehen und sich eingestehen, sich aber selbst dabei nicht vergessen und keinem dabei schaden, wenn man seinen Traum verwirklicht.

Träume nicht dein Leben. Träume setzen Ziele und Ziele kannst du erreichen

Wir sind alle verbunden und wir sind eins. Glaubt an die positive Energie und der Rest ergibt sich von selbst.

Ich habe das und andere haben eben anderes. Viele lassen sich lenken von Gier und Eifersucht, aber das führt nicht zum Ziel.

Ich glaube an Karma. Das bedeutet “Wirken” oder “Tat”. Alles, was wir tun, hat eine Folge und kommt irgendwann auf uns zurück. Im Buddhismus glaubt man daran, dass man sich aus dem Samsara, dem ewigen Kreislauf des Leidens befreien kann. Man soll eins mit sich selbst und frei von schlechten Gedanken sein. Besitztümer und Reichtümer alleine machen nicht glücklich. Es sei denn, sie sind Bestandteil unserer Träume. Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit spielen dabei eine große Rolle.

Jeder sät die Samen für seine Zukunft!

Im Buddhismus gibt es viel Spielraum zu dem, was als richtig empfunden wird. Und die Menschen sollen nicht vergessen selber zu denken und Regeln und Vorschriften in Fragen zu stellen, Der Buddhismus hat eine kritische Haltung zum von Menschen geschriebenem Wort und zu bestehendem Glauben und Lehren.

Vielleicht fragt ihr euch, warum ich das gerade mit einbeziehe?

Ich denke am Wichtigsten ist es, sich soweit es geht, auch mal aus den Zwängen den Alltags zu befreien und wirklich das zu tun, was einen glücklich macht. Auch wenn es den anderen vielleicht in diesem Moment, aus welchen Gründen auch immer, nicht in den Kram passt.

Take it easy, feel free and enjoy!

Das Leben ist zu kurz zum Nachdenken!

 

 

 

 

 

 

Kosten in Indonesien


Übersicht zu den Kosten in Indonesien

Ich dachte heute mache ich mal Übersicht zu den Kosten, die man in Indonesien so hat.

Eigentlich ist alles recht günstig. Essen kann man in den Warungs schon für einen Euro. Allerdings kann ich keinen Reis mehr sehen und bevorzuge momentan Western Food, was ein bisschen mehr ins Portmonee schlägt.

Wechselkurs

Der Wechselkurs liegt ca. bei 14.600 rp.

Diese Umrechnerei war anfangs extrem nervig, aber man bekommt schnell ein Händchen dafür.

Und man braucht ein großes Portmonee oder zwei, weil das ganze Geld in deutschen Portmonees keinen Platz hat. 😀

Handeln

Ich finde die Preise recht günstig. Natürlich zahlt man als Tourist immer einen Touristenaufschlag. Wenn man kann, nimmt man sich bei größeren Ausgaben, besser einen Local mit, der das ganze übernimmt. Hilft auch schon bei kleinen Beträgen.

Ich bin nicht gut im Handeln und kann es auch nicht leiden. Wenn ich merke, dass ich übers Ohr gehauen werde, spreche ich es an oder kaufe woanders. Ich habe ein westliches Gehalt, natürlich muss ich ein bisschen auf das Geld achten, aber ich es übertreibe es nicht und sehe es lieber im Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Leute müssen ja auch von etwas leben. Ich mache mir nichts aus den paar Cent.

Letztens habe ich zwei Australierinnen gesehen, die wegen 2.000 rp zum Parken einen Aufstand gemacht haben. Ich muss immer noch lachen und habe mich so geschämt, dass ich dem Mann 4.000 rp für den schönen Ausblick zum Sonnenuntergang bezahlt habe.

Banknoten

Im Umlauf sind Scheine im Wert von 1.000, 2.000 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000 rp.

Es gibt auch Münzen. Ich sammle gerade Münzen im Wert von 1.000, 500 und 100  rp, weil ich keine Ahnung hab, wo ich die ausgeben soll und diese Zählerei beim Bezahlen schon genug nervt.

Geld abheben

Das Geld abheben hier ist eher lästig. Manche Automaten haben ein Limit von 1.500.000 rp oder 2.500.000 rp. Da man für das Abheben bezahlt, versuche ich immer einen Automaten mit hohem Limit zu erwischen und wenn man zum Beispiel die Unterkunft für ein paar Wochen bezahlen muss, muss man schon mal öfter zum Automaten oder eben mit zwei verschiedenen Kreditkarten Geld abheben. Mit Karte zahlen ist teurer und nicht überall möglich. Vor allem nicht hier auf Gili Meno, wo es nur zwei Geldautomaten gibt, von denen einer eigentlich immer kaputt ist.

Manche Automaten geben auch nur 50.000 rp aus. Dafür braucht man ein besonders großes Portmonee.

Vorsicht vor Kreditkarten Betrug

Ich habe schon öfter gehört, dass Kreditkarten in den Automaten kopiert werden.

Also Vorsicht!

Ich nutze nur Prepaidkarten, damit der Schaden nicht so groß ist, wenn es mir mal passiert!

Kosten in Indonesien

Im Gegensatz zu Europa sind die Kosten hier in Indonesien sehr gering.

Flug

Für den Flug bis Singapur habe ich 370 Euro gezahlt. Und 600 Euro zurück bekommen. Lucky!

Ich bevorzuge Gabelflüge mit Stopps. Das ist günstiger und wenn ein Flug ausfällt oder Verspätung hat, bekommt man auf Kosten der Airline noch den Aufenthalt in dem Land bezahlt.

Außerdem kann man so zwischendurch mal was laufen und sich eine rauchen. 🙂

Von Singapur bis Bali habe ich 50 Euro bezahlt.

Das teure daran war, dass ich  einen Rückflug gebucht hatte und umbuchen musste.

Ich würde beim nächsten Mal, wenn ich nicht weiß, wie lange ich bleiben möchte keinen Rückflug buchen. Das Rückflugticket brauchte ich nur bei der Verlängerung des Visums zu zeigen.

Inlandsflüge

Inlandsflüge bekommt man schon ab 20 Euro. Je nachdem, wann man bucht. Diesen Luxus kann man sich also auch gut leisten, wenn man längere Strecken zurück legt.

Visa on arrival

Das Visa on Arrival kostet 35 Euro. Die Verlängerung 350.000 rp. Hinzu kommen die Transportkosten zum nächsten Immigration Office.

Und man muss sich vorher schlau machen, an welchem Flughafen es möglich ist ein Visa on Arrival zu bekommen.

Mehr dazu hier

Unterkunft

Da kommt es natürlich darauf an, worauf man wert legt. Ein bisschen Luxus brauche ich schon. Daher buche ich Bungalows oder Zimmer mit gewissen Standart und immer mit Wifi, weil ich arbeiten muss.

Einen Unterschied macht es natürlich, ob man Aircondition braucht oder nur einen Ventilator.

Ich komme auch gut ohne Aircondition aus. Momentan habe ich einen Bungalow ohne Fenster und auf Gili Meno ist es sehr warm. Darum bin ich froh über die Klimaanlage. Zum Arbeiten ist das manchmal ganz schön. Obwohl ich mich schon erkältet habe 🙂

Ich zahle hier auf Gili Meno, wo alles etwas teurer ist, 225.000 rp die Nacht.

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Vorher immer so um die 150.000 bis 180.000 rp die Nacht.

Hostel kommen für mich nicht in Frage. Ich brauche mein eigenes Reich und mir reichen ein paar Kakerlaken im Badezimmer. Ich habe schon öfter von Bettwanzen gehört. Muss ich nicht haben! Einmal hatte ich auch schon Pech mit dem Zimmer und bin ganz schnell umgezogen.

Für diese Fälle habe ich meine Schlafsack Inlays, die ich als Decke benutze.

Super Sache, günstig und nimmt nicht viel Platz weg!

Ich buche immer über Booking.com

Warum? Infos hier!

Essen

In den Warungs bekommt man ein Essen schon manchmal ab 10.000 rp. Zum Beispiel Gado Gado oder Nasi Goreng mit Reis.

Wer auf das Locakl steht, kommt hier sehr günstig über die Runden.

Western Food kostet etwas mehr. Für einen Burger, eine Pizza oder Nudeln zahlt man zwischen 40.000 und 60.000 rp.

Für ein Barbecue können es auch schon mal 80.000 oder 100.000 sein.

Für ein gutes Frühstück, wenn es nicht inklusive ist, zahlt man ab 35.000 rp.

Zum Frühstück gibt es meist Omlett, Toast oder Pancakes.

Getränke

Eine 1,5 Liter Flasche Wassser kostet zwischen 7.000 und 10.000 rp. Auf den kleineren Inseln ist es immer teurer.

Für einen Saft zwischen 10.000 und 30.000 rp, je nachdem, wo man ihn kauft.

Cola und co. bekommt man auch schon ab 10.000 rp.

Bier ist relativ teuer. Ein kleines Bintang gibt es für Touristen ab 25.000 und ein großes ab 35.000 rp. Hier auf Gili Meno zahle ich meist 45.000 oder manchmal auch 50.000 rp.

Ein Cocktail kostet in der Happy Hour 40.000 und sonst ab 60.000 aufwärts.

Zigaretten

Eine Packung Marlboro kostet 25.000 rp. Als Tourist zahlt man auch schon mal mehr.

Die lokalen Zigaretten sind günstiger, schmecken aber nach Gewürzen und Nelken. Gar nicht mein Geschmack!

Wäsche waschen

Ein Kilo Wäsche kostet hier auf Meno 25.000 rp und man hat die Wäsche noch am gleichen Abend oder am nächsten Tag.

Transport

Roller

Einen Roller kann man sich für einen Tag schon ab 50.000 rp mieten. Benzin kostet fast nichts.

Auto mit Fahrer

Von Bangsal bis Mataram habe ich 200.000 rp bezahlt. Da kommt es auch aufs Handeln an. Für längere Touren eignen sich eher Roller. Da steckt man auch nicht im Verkehr fest.

Taxi

Für ein Taxi von Mataram bis Bangsal habe ich 110.000 rp bezahlt. Also immer versuchen ein normales Taxi zu bekommen, wenn man sich den Auto-Luxus gönnt.

Boote

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Public Boat

Die günstigste Variante von Insel zu Insel ist das Public Boat. Von Gli Meno bis Lombok zahlt man gerade mal 14.000. Man muss sich allerdings nach den Zeiten richten. Und man fährt mit einem vollen Boot voller Gemüse, Früchte und lebenden Hühnern.

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Fast Boat

Die Fast Boats kosten mehr, aber sie fahren öfter. Die Preise sind unterschiedlich.

Private Boat

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Ein private Boat von Trawangan bis Meno kostet für zwei Personen 200.000.

Bis Lombok um die 350.000 rp. Je nachdem, wie gut man handelt.

Ich glaube ich bevorzuge ab sofort die Public Variante. Gerade letzte Woche ist ein Speedboat auf dem Weg von Bali nach Trawangan explodiert. Es gab viele Verletzte und Tote. Aber das muss jeder selber entscheiden. Risiko gibt es überall.

Ausflüge

Bei den Ausflügen gibt es große Unterschiede. Auch hier kann man Handeln.

Ein Schnorchelausflug kostet 150.000 rp.

Horse Riding 400.000 rp.

Der Besuch im Monkey Forest in Ubud 40.000 rp.

Auch bei der Rinjani Tour variieren die Preise von 80 bis 150 Euro.

Die viertägige Komodo-Tour mit dem Boot wird meist mit 2.000.000 rp angeboten.

Tauchen und Surfen ist auch immer unterschiedlich. Das steht als nächstes auf meiner Liste.

 

Die Kosten halten sich also für die meisten Dinge in Grenzen.

Das war die erste Zusammenfassung. Der Rest wird ergänzt 😉

Wenn ihr noch Infos habt zu den Kosten in Indonesien, gerne in den Kommentaren ergänzen!

 

Was am alleine Reisen wirklich nervt


Probleme, die einem wirklich begegnen, wenn man alleine reist

… über Sonnenbrand auf dem Rücken, Selfie-Stellung auf Fotos und keinen zu haben, der einen bemitleidet

In meinem Artikel Alleine Reisen, habe ich schon über die Vorteile geschrieben.

Es gibt viele Vorurteile, die die Leute davon abhalten alleine zu reisen. Ich habe schon vieles gehört:

  1. Es ist viel zu gefährlich
  2. Ich bin einsam
  3. Ich weiß nicht, was ich machen soll
  4. Ich komm alleine doch gar nicht klar
  5. Ich habe keinen zum Reden
  6. Andere denken, ich habe keine Freunde
  7. etc.

Wenn man einmal alleine unterwegs ist, hat man all diese Vorurteile nach zwei Tagen vergessen.

Denn alleine sein ist schön!

Schweigen wird völlig unterschätzt!

Und richtig gefährlich ist es wahrscheinlich nur in bestimmten Teilen der Welt. Ich denke, jedes Risiko kann man, mit ein bisschen Menschenkenntnis, abschätzen.

Hier in Indonesien fragen einen die Leute oft: Are you alone? Sie gucken bei der Antwort immer ein wenig mitleidig.  Schnell legt man sich dafür Standardantworten zurecht.

Hier steht die Familie über allem. In meinem Alter ist man für gewöhnlich schon verheiratet und hat Kinder. Wenn man in meinem Alter noch single ist, gilt man als unvermittelbar. Irgendwas muss mit der nicht stimmen!

Dass ich alleine unterwegs bin, ist für viele unverständlich und ein Grund Mitleid zu haben.

Andere sehen darin auch wiederum die Chance!

Sie muss also auf Männersuche sein!

Unzählige Angebote zum Spazieren im Sonnenuntergang oder für die beliebte Massage, die wohl besonders gut ziehen muss, habe ich schon bekommen. Oft mit einer Schulterkostprobe, die ich schnell und direkt ablehne.

Where are you staying? …. Ähhhm, somewhere close to….

Bloß nicht direkt antworten 😀

Aber ein Risiko besteht darin nicht. Wenn man seinen Standpunkt klar macht, wird man auch wieder alleine gelassen.

Was aber wirklich am alleine reisen nervt!

Ich habe keinen, der mir den Rücken mit Sonnencreme eincremt und momentan hat mein Rücken die Farbe eines Lobsters!

Ich bin immer alleine auf Fotos und immer in Selfie-Stellung. Dass ich mal zum Selfie-Profi mutiere und mit einem Selfie-Stick rumlaufe, hätte ich auch nicht gedacht. Diese Modeerscheinung fand ich immer schrecklich. Damit muss man sich, wenn man alleine reist, abfinden! Jetzt bin ich froh über diese Technik 😉 Ab und zu findet man natürlich auch jemanden, der gerne bereit ist, ein Foto zu machen.

Ich habe keinen, der mir mit den unerwünschten Tieren und Insekten, wie Kakerlaken, Riesenspinnen, Käfern oder Skorpionen hilft… Außer meine Geccos.

Ich muss abends im Dunkeln ganz alleine durch den dunklen Wald nach Hause laufen. Und hatte schon öfter Schockmomente mit Waranen oder Angst, dass ich einer Cobra begegne. Was heute übrigens das Erste Mal der Fall war. Gut, dass ich immer nur mit Licht laufe, wenn es Dunkel ist!

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Ich habe keinen, der mit mir zu Abend isst oder mit mir den Sonnenuntergang ansieht. Mich stört es eigentlich nicht besonders. Aber wenn einem dann spaßeshalber ein romantischer Tisch im Restaurant angeboten wird, wenn man alleine kommt, muss man schon mal schmunzeln oder denkt wenigstens einen kleinen Moment darüber nach, dass es doch schön wäre, jetzt nicht alleine zu sein.

Und ich habe keinen, der mich bei meinem Gejammere über die unzähligen Moskitostiche bemitleidet.

Und niemanden, den ich für die Trekkingtour zum Rinjani verantwortlich machen konnte 😀 Wenn man alleine reist, ist man eben für alles selbst verantwortlich!

Dazu kommt, dass ich meinen schweren Rucksack immer selber tragen muss und keinen habe, der ihn mir abnimmt oder mit mir tauscht 😀

Das sind alles Probleme!!

Was ich damit sagen möchte, alleine reisen ist super und mit diesen kleinen Problemchen kommt man schnell zurecht.

Man sollte aufhören zu viel über das Risiko nachzudenken, was man überall hat.

Und was ist schon ein Sonnenbrand auf dem Rücken gegen die geilste Zeit, die man je hatte???

 

Warum ich reisen liebe


Freiheit, Inspiration, Herausforderungen und Abenteuer

… das sind die Gründe, warum ich reisen liebe!

 

Seit ich unterwegs bin, ist mein Motto:

Take it easy, feel free and enjoy!

Ich liebe diesen Satz.

Ich kenne Menschen, die noch nie geflogen sind. Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Schon in der Schule habe ich jede Klassenfahrt und jeden Austausch mitgenommen. Also an dieser Stelle einen dicken Knutscher an meine Mama, die mir das ermöglicht hat :-*

Fremde Familien und Lebensweisen kennen zulernen hat mich immer fasziniert. So habe ich fast ganz Europa gesehen und war in St. Petersburg.

Für mich war es absolut an der Zeit meinen Traum zu verwirklichen und durch die Welt zu reisen.

Schon, wenn ich aus dem Flugzeug aussteige, kann ich es kaum erwarten, wie es dort riecht 😀

Für mich gibt es nichts Schöneres, als mit den Füßen im Sand, dem Rauschen der Wellen zu zuhören und die unendliche Weite des Meeres zu sehen.

Mein Zimmer und mein Bett sind am Ende des Tages immer voller Sand 😀

Es ist wundervoll abends die unglaublich vielen Sterne zu betrachten.

Ich liebe die Menschen und die Natur. Und den Wind in den Haaren beim Boot fahren.

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Im Hier und Jetzt leben, ist das, was mich erfüllt.

In Deutschland war das für mich nie möglich. Ich habe so viele unnütze Dinge gekauft. Jeder braucht dies, hat das und es immer noch nicht genug.

Es war eine absolute Befreiung, all diesen Kram loszuwerden und zu verschenken.

Mein Leben passt in einen Rucksack und ich liebe es!

All dieser ganze Kram hat mich nie glücklich gemacht.

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Ich brauche keinen Luxus und keinen Konsum. Ich lebe in bescheidenen Unterkünften und komme auch mal eine Nacht klar, wenn das Bett und das Zimmer nicht ganz so sauber sind. Ich brauche keine warme Dusche oder überhaupt eine Dusche, wie wir sie kennen.

Ein Pauschalurlaub hat für mich nichts mit Reisen zu tun. Da kann ich auch zu Hause ins Freibad gehen. All Inclusive in einer großen Hotelanlage und andauernd brüllt jemand: Minigolf? Wassergymnastik? Am Abend wird der Club-Tanz getanzt und Bingo gespielt, statt sich das Leben außerhalb anzusehen. Gegessen wird jeden Tag zur gleichen Zeit und es ist kein Platz für Planänderungen.

Für mich spielt die Zeit beim Reisen keine Rolle, ich plane nicht mal den nächsten Tag!

Das ist Freiheit!

Ich nutze jede Gelegenheit das Leben vor Ort kennen zulernen und genau das bereitet mir unvergessliche Momente mit Menschen, die ganz anders Leben und für die ganz andere Dinge wichtig sind.

Menschen, die gar nichts haben, heißen einen willkommen, geben einem Einblick in ihr Leben und würden alles geben, was sie haben, um zu helfen.

Das macht für mich das Leben aus und das habe ich in Deutschland immer vermisst.

Mich inspirieren diese besonderen Erfahrungen und die Zeit, die ich gemeinsam mit den Menschen verbringe.

Ich lerne andere Bräuche, Feste, Sprachen und Gerichte kennen.

Klar, bedeutet das manchmal auch Überwindung. Aber an die anderen Umstände gewöhnt man sich schnell. Man braucht sehr wenig zum Leben, um glücklich zu sein.

Man macht neue Erfahrungen und überwindet Herausforderungen und erlebt Abenteuer.

Dadurch verändert man sich und seine Ansichten.

Und das Gefühl, wenn man etwas geschafft hat, was man vorher nie gedacht hätte, ist unbeschreiblich toll.

Neues ausprobieren ist spannend und erweitert den Horizont.

Du lernst, wer du wirklich bist und was alles möglich ist.

Diese Erfahrungen und Erinnerungen bleiben für immer und man kann Jahre später noch die Geschichten erzählen.

Man sagt, man bereut nur, was man nicht getan hat und da ist viel Wahres dran!

Auf Reisen sieht man das Leben aus einer ganz anderen Sicht. Man sieht neue Perspektiven, macht neue Bekanntschaften und Begegnungen.

Reisen eröffnet einem neue Möglichkeiten und macht kreativ.

Ich bin glücklich, dass ich meinen Traum erfüllt habe und hoffe, dass ich diese Reise noch lange fortsetzen kann.

Wer weiß, wo ich eines Tages hängen bleibe!

Geht raus in die Welt, seid offen für Neues und lernt euch und die verschiedenen Menschen kennen!

Dinge, auf die man verzichten kann


Hier lernt man schnell, was man zum Leben braucht und auf welchen Luxus man verzichten kann

 

Gewöhnungsbedürftig, aber ich liebe das einfache Leben

Hier in Indonesien muss man schnell lernen, auf das Gewohnte zu verzichten. Das fängt schon bei kleinen Selbstverständlichkeiten an. Für mich war ein Pauschal-All-Inclusive nie das Richtige. Im Hotel und am Pool mit anderen Touris hängen, ist für mich kein richtiger Urlaub.

Lieber mit dem Backpack unterwegs sein, andere Kulturen, Menschen und das Leben vor Ort kennen lernen!

Dabei lernt man schnell auf vieles zu verzichten, was eigentlich selbstverständlich ist. Anfangs ist es gewöhnungsbedürftig und man fragt sich oft: “Muss das jetzt wirklich sein?” Aber nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt, dass alles anders ist und dass die Menschen mit dem “wenigen” super klar kommen und dass es völlig ausreicht. Der Vorteil ist natürlich, dass alles viel günstiger ist. Mit einem europäischen Einkommen und den geringen Kosten vor Ort, kann man sich auch schon mal ein teureres Essen außerhalb der Warungs leisten. Zumal ich Reis schon nicht mehr sehen kann und immer gegen Fritten austausche… Hier essen die Menschen schon morgens Reis… sind dann aber auch erst mal satt und haben keine Magenprobleme. Ob ich mich daran gewöhnen kann? Ich glaube, eher nicht.

Ich vermisse Brötchen…. und Graubrot und Körnerbrot 😀 

Hier ist alles anders. Ich liebe die Natur, die Strände, die Ruhe und vor allem die Menschen, die sich immer gegenseitig helfen. Ich fühle mich sehr wohl und ich bin nie alleine gelassen. Jeder, der einem auf der Straße entgegen kommt, fragt: “How are you?” Als Europäer weiß man erst mal gar nicht, wie man reagieren soll und ob das jetzt ernst gemeint ist. Aber so sind die Menschen hier. Man muss nur fragend gucken und schon steht einem jemand zur Seite.

Bei den Straßen, sind wir schon beim ersten Punkt zu dem Thema, worauf man verzichten kann. Die Straßen sind alt und kaputt und hier auf Gili Meno bestehen sie zu größten Teilen aus Staub. Die richtige Art durch den Staub zu laufen, ohne dass die Füße und Beine absolut dreckig sind, habe ich noch nicht raus. Aber scheint irgendwie zu funktionieren.

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Und diese Straße ist bei Google Maps verzeichnet 😀

Mein Lieblingspunkt beim Thema “worauf man verzichten kann”  ist: die Zeit!

Die Sonne geht jeden Morgen um sechs auf und abends um sechs Uhr unter… und das tut sie auch morgen. Also….

Take it easy!

Wenn nicht heute, dann eben morgen. Das ist auch bei jeder Arbeit hier so. Stress gibt es nicht! Wird aber trotzdem “pünktlich” fertig 😛

Gegessen wird hier mit den Händen. Spart auf jeden Fall einiges an Hausarbeit.

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Bei Veranstaltungen wird auf dem Boden gesessen. Kein großes Aufgebot an Stühlen, Bänken oder Tischen. Alle sitzen auf dem Boden. In Deutschland unvorstellbar. Ich finde es super.

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Da wären wir aber schon beim nächsten Thema…. was mir die meisten Probleme bereitet. INSEKTEN und kleine Kriechtiere, die hier im Gegensatz zu anderen Tieren und Menschen, vergleichbar groß ausfallen.

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Im Badezimmer trifft man auf einige Mitbewohner. Ob Spinnen, Kakerlaken oder sogar kleine Skorpione. Auch die Käfer haben eine beängstigende Größe für mich, dass ich gestern fast vor Schreck, während der Fahrt hinterrücks vom Roller gefallen wäre. Und kleine Schlangen im Garten muss ich auch nicht unbedingt haben. Letzte Woche haben wir einen Frosch gerettet, der von einer Schlange ins Loch gezogen wurde. Dass Frösche solche Geräusche machen können, hätte ich auch nicht gedacht. Aber auch die Einheimischen verstehen keinen Spaß bei Schlangen im Garten.

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Tooooo much!

Dafür kann man hier viel schönes in der Natur beobachten. Der Himmel ist einmalig, vor allem bei Nacht. Ich liebe Affen und Geccos. Einfach toll!

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Tatsächlich konnte ich mich an die anderen Mitbewohner schon halbwegs gewöhnen.

Die Toiletten sind da schon wieder eine andere Sache. Wer braucht schon eine Kloschüssel oder eine Spülung. Hier geht das auch mit einer Kelle. Klopapier habe ich immer dabei! Das ist hier absolute Mangelware. Wie genau das funktioniert habe ich noch nicht rausgefunden,  muss ich auch nicht unbedingt!

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Gestern habe ich bei Einheimischen geschlafen. Als ich das Badezimmer gesehen habe, stand ich kurz vor einem Rätsel: “Wo ist die Dusche?” Geduscht wird mit Wasser aus dem Brunnen und einer Kelle. Kein Abfluss weit und breit. Die Toilette habe ich gar nicht erst angefangen zu suchen. Fresh Water ist auch keine Selbstverständlichkeit. Als wir den Rinjani hoch sind, gab es nachher auch nur noch Wasser aus der Quelle. Abgefüllt in Flaschen, aus denen vorher weiß wer getrunken hat. Aber…

I love it!

Im Endeffekt wird dieser ganze Schnickschnack völlig überwertet und ich komme mir oft vor, wie die hilflose Prinzessin auf der Erbse. Bei den einfachsten Sachen…

Dabei ist alles einfach nur einfach!

Schuhe braucht kein Mensch. Wenn überhaupt Flipflops.. Ich bin in beidem nicht gut… barfuß und Flipflops.

Auch Fenster oder Betten werden völlig überbewertet. Hier ist alles offen. Und eine Nacht im Gazebo ist auch toll. Bis auf die Moskitos und die Hähne, die jede Stunde in der Nacht Lärm machen und einen wecken.

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Feel free and enjoy!

 

Worauf ich absolut nicht verzichten kann, ist: Bier! Das gestaltet sich aber tatsächlich manchmal schwieriger als erhofft. Vor allem im muslimischen Mataram! Ein Supermarkt ohne Bier ist für mich kein Supermarkt! Dazu ist es noch teurer als Zigaretten oder ein Mittagessen!

Save Water, drink Bintang!

The more Bintang you drink, the more stars you see!

 

Alleine reisen


Alleine reisen – und doch nie allein

– was mir am alleine Reisen gefällt, worauf man achten sollte

…. und warum jeder mal alleine Reisen sollte

 

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Als ich mich dazu entschieden habe, in Deutschland vorerst alles aufzugeben und meinen Traum von der Weltreise zu verwirklichen, war die erste Frage von Freunden und Bekannten immer: Ganz alleine?

Ja, ganz alleine. Tatsächlich war es auch für mich meine erste Reise, die ich ganz alleine gestartet habe, aber jetzt weiß ich:

Alleine reisen – alles halb so wild

Was viele davon abhält sind wahrscheinlich Horrorgeschichten, wie im Film Hostel oder die Tatsache, dass man eben ganz alleine ist und Angst hat, keine Freunde zu finden.

Natürlich sollte man, wenn man alleine reist, besonders vorsichtig sein. Hier in Indonesien, habe ich noch keine schlechte Erfahrung gemacht. Die Leute sind sehr hilfsbereit, super freundlich und Freunde findet man schnell. Ob Backpacker, Touristen, Weltreisende oder Locals. Alleine ist man nie, wenn man es nicht möchte.

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Ich persönlich, habe schnell Gefallen am alleine sein gefunden. Am Anfang war es etwas ungewohnt, aber jetzt weiß ich es zu schätzen. Ich liebe die Ruhe, die jetzt habe. Besonders hier auf Gili Meno, wo man richtig entspannen kann. Die Möglichkeiten sind begrenzt und es ist wenig los. Perfekt! Auch zum Arbeiten.

Was für mich die Vorteile am Alleine reisen sind:

  • Ich bin absolut flexibel und frei
  • Ich komme auch ohne wirklichen Plan, immer ans Ziel
  • Ich muss mich nach niemandem richten und plane jeden Tag spontan, wie ich möchte
  • Ich habe gelernt, die Stille zu Genießen
  • Ich habe viel über mich gelernt
  • Ich lerne viel leichter und schneller Menschen kennen

Das waren jetzt ganz schön viele “Ichs”, aber beim Thema alleine Reisen gar nicht so verkehrt. 😉

Man trifft sehr schnell auf Menschen und ist eigentlich nie alleine. Oft muss man nicht mal den ersten Schritt machen, aber wenn man ein paar Tage hinter sich hat, ist auch diese Schüchternheit oder Zurückhaltung vergessen.

Man kommt sehr schnell ins Gespräch, dazu braucht nicht mehr als ein “Hi, how are you?” oder “Where are you from?”

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Man hat ja nichts zu verlieren.

Schnell hat man sich ein paar Brocken der Landessprache angeeignet und kommt auch mit den Locals ins Gespräch. Es kommt immer gut an, wenn man sich bemüht und den Einheimischen damit sein Interesse und seine Freundschaft signalisiert.

Heutzutage gibt es so viele Netzwerke oder Gruppen auf Facebook, dass man gar nicht alleine sein muss. Man muss nicht mehr altmodisch abends in eine Disco oder eine Bar gehen. Man kann man im Hostel schlafen, sich über ein Couchsurfing einen Schlafplatz suchen oder sich in den vielen Gruppen auf Facebook verabreden.

Mit ein bisschen Menschenkenntnis kommt relativ gefahrlos über die Runden. Natürlich besteht immer ein bisschen Risiko, aber das hat man überall und auch, wenn man zu mehreren unterwegs ist.

Ich buche zum Beispiel meine Unterkunft nie länger als zwei Tage im Voraus. Ich schaue mir die Räume oder Bungalows an, finde heraus, ob ich mich wohl fühle und ob das Personal nett ist.

Wenn ich mich wohl fühle, verlängere ich meinen Aufenthalt oder suche mir vor Ort ein Zimmer, was mir besser gefällt.

Anfangs hatte ich Probleme mit Insekten oder sonstigen Kriechtieren, die öfter mal im Badezimmer anzutreffen sind, aber das überwindet man schnell.

Hier auf Gili Meno empfiehlt es sich auf jeden Fall eine Taschenlampe dabei zu haben. Denn hier gibt es nicht nur keine Autos oder feste Straßen, sondern auch nur sehr wenig Straßenlaternen. Ich habe mich schon öfter mal gewundert, dass einige Straßen tatsächlich in Google Maps verzeichnet sind. Da es hier schnell dunkel wird, und ich es vermeiden möchte auf einen Waran oder eine Schlange zu treffen, habe ich immer eine Taschenlampe dabei.

Ich sage nie am Anfang des Gesprächs, dass ich alleine unterwegs bin. So hat man immer die Möglichkeit aus unangenehmen Situationen zu entkommen.

Was ein bisschen nervt ist, dass ich jetzt langsam auch zum Selfie Profi werde und immer mit einem Selfie Stick rumrenne 🙂

Für mich war der Schritt alleine loszuziehen die richtige Entscheidung. Ich glaube, ich werde noch viel lernen. Es ist schön, auf ich alleine gestellt zu sein.

Ich habe in der kurzen Zeit schon so viel gesehen und erlebt. Begonnen habe ich einen Tag später, da der Pilot in Frankfurt nicht starten konnte, weil er zu betrunken war, in Singapur wurde ich festgenommen, wegen Pfefferspray und ich habe den Vulkan Rinjani bestiegen. Alles habe ich alleine gemacht und es wirklich ein tolles Gefühl.

Ich kann jedem nur empfehlen, das alleine Reisen mal auszuprobieren!

Sich im Vorfeld abzusichern und ein paar Dinge zu überlegen, die einem unterwegs hilfreich sind, macht auf jeden Fall Sinn. Man sollte sich auf gar keinen Fall zu sehr verrückt machen und jede Gefahr, die einem in einem Gespräch erzählt wird, zu ernst nehmen. Es ist viel schöner sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen, offen zu sein für alles, was kommt und die Zeit zu genießen!

Alleine reisen entspannt und man findet sehr schnell zu sich selbst!

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