3 days 2 nights Rinjani Trekking Lombok


3 days, 3000 m, 24 hours of walking, 53 km, pain !!!

Nichts für schwache Nerven

Mein Facebook Post, als wir endlich den letzten Punkt in Senaru erreicht hatten:

3 days, 3000 m, 24 hours of walking, 53 km, pain !!! no shower, no beer!!! walking walking.. ?Das Wandern ist nicht der Finkes Lust.. ? slowly slowly!!!  On the 2nd day I was called Mountanja ???? In the end: Victory!!!

Booking here!!! http://www.lomboknature.com/

Als ich in Padangbai am White Sand Beach lag, hatte ich eigentlich den Plan direkt weiter zu den Gili Islands zu fahren, um am Strand zu relaxen und zu arbeiten. Daraus wurde ein dreitägiger Trip, der alles andere als relaxt war.

Als ich im Guesthouse ankam, wollte ich die Fähre nach Gili buchen. Im Hotel ist es günstiger als am Hafen. Dann erzählte mir der Hotelbesitzer, dass morgen zufällig eine Trekking Tour zum Mountain Rinjani startet. 3 Tage, zwei Nächte… alles total easy… braucht man nicht fit für sein. Und anschließend ist die Fähre nach Gili Meno im Preis mit drin. Also noch Geld gespart!

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Ich dachte mir nichts dabei. Coole Idee. Machen wir mal! Man gönnt sich ja sonst nichts. Hab schon lange nicht mehr gezeltet ?

Am nächsten Tag ging es dann los von Padangbai nach Lombok. Am Hafen wurde ich dann mit dem Auto abgeholt und es ging weiter nach Senaru, ein kleines Dörfchen am Berg. Die Zimmer waren erst mal ein Schock. Aber für eine Nacht hat es gereicht. Die Aussicht ist top! Es gibt drei Wasserfälle, von denen man zwei schnell erreicht. Super Abkühlung! Da wir Sonntags da waren, konnten wir noch das traditionelle Stickfighting bestaunen. Ursprünglich kämpften dabei zwei Männer um die Tochter des Königs und dann wurde es zum traditionellen Sport auf der Insel.

Die Leute in Senaru sind super lieb. Viel gibt es dort nicht. Der nächste Bankautomat ist 5 km entfernt.
Ich war, wie immer bestens vorbereitet 🙂 Nicht! Dass ich erst mal mit dem Roller dorthin fahren musste. Ich habe an dem Abend am Wasserfall und im Restaurant so viel Spaß mit den Locals gehabt, dass ich erst mal das Briefing für den nächsten Tag verpasst hab. Vielleicht war es besser so ?

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Ich bin absolut unvorbereitet losgestartet. Hätte ich gewusst, dass dieser Trip so krass wird, hätte ich es mir wohl anders überlegt… Eine bessere Ausrüstung wäre auf jeden Fall von Vorteil gewesen.

Zelt, Schlafsack, Wasser und Essen sind inklusive. Trekkingschuhe, Lampe und Jacke musste ich mir vor Ort leihen. Das Ende vom Lied war: Die Nächte waren kalt, ich habe mir dicke Blasen gelaufen und ein paar Trekkingstöcke hätte ich dem dicken Holzstock, der mich die ganze Tour begleitet hat, auch vorgezogen. Handschuhe und ein Schal wären auch nicht schlecht gewesen. Und ein paar mehr Klamotten zum Wechseln. Der Weg war so staubig, ich sah nachher aus! Unglaublich! Keine Dusche! Sehnsüchtig haben wir auf die Ankunft am See und den Hotsprings am zweiten Tag gewartet.

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Tag 1: 7 Uhr Banana Pancakes zum Frühstück und alles Wichtige in einen kleinen Rucksack gepackt. Los geht’s! Eine Stunde mit dem Auto zum Startpunkt. Total bequem hinten auf die Ladefläche gequetscht versteht sich! Dann ging es erstmal 4 Stunden durch die pralle Sonne. Bis wir am Berg ankamen. Das Stück war schon zu viel für mich. Die Sonne hat mich fertig gemacht und schonen  da hab ich beschlossen das Schlusslicht der Gruppe zu werden.

Aber! Das war noch gar nichts. Dann ging es drei Stunden einen steilen Abhang aus Staub hoch. Ein Gekracksel mit etlichen Pausen und stöhnenden Leidensgenossen! Ich weiß nicht, wie oft ich mich gefragt hab, wann das wohl ein Ende hat. Die Wolken auf gleicher Höhe! So weit kann es ja nicht sein… Denkste!

Als wir im Camp ankamen, bot sich ein genialer Ausblick!

Ich glaube es war so so gegen 18 Uhr. Ich hab kurz das Gemüse Curry verschlungen und bin eingeschlafen.

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Tag 2: Extrem langer Tag! 1 Uhr nachts aufstehen. Biscuits und Tea zum Aufwärmen. Um 2 Uhr ging es los zum Gipfel. Heftige Zeit und heftiger Weg! Stirnlampe auf und dick angezogen und die Strapazen nahmen seinen Lauf. Ich kann es schon nicht leiden am Strand durch den Sand zu laufen. Aber das ganze bergauf und das 4 Stunden ?? Ich war drauf und dran aufzugeben. Sobald ich Pause gemacht habe.. und das war oft! Hab ich so übelst gefroren. Das letzte Stück war der Horror. Es hat sich angefühlt als wär ich keinen Millimeter vorwärts gekommen. Wenn unser Guide Gandhi mir nicht Gesellschaft geleistet und mich angeschoben hätte, wär ich niemals oben angekommen!  Und mein Stock war goldwert. Nachher hatte ich zwei!!Im Nachhinein war ich froh, dass es dunkel war. Als ich den Weg im Hellen gesehen hab und die Abhänge, die es an den Seiten runter ging, wurd mir so schwindelig, dass ich dachte, da komm ich nie wieder runter! Ich konnte ja nicht mal jemanden für den Trip verantwortlich machen! ? Blöd, wenn man alleine unterwegs ist!!?

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Der Ausblick hat sich gelohnt! Es war unglaublich!

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Runter ging es easy… Surfing! Eine spaßige und staubige Rutschpartie!

Im Camp gab es Banana Pancakes und Tee, ich bin im Zelt gerade eingeschlafen und schon ging es los zum Lake und den Hotsprings. Nur 3 Stunden  Berg runter! Aber wie!!! Gar nicht entspannt. Meine Beine konnten da schon nicht mehr. Aber wieder war es der Ausblick, der alles wieder gut gemacht hat. Alle waren fertig und absolut dreckig als wir unten ankamen.

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Baden in den Hotsprings! Einmalig!

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Kurz gegessen und weiter ging´s. Das war gefühlt der anstrengendste Part für mich. Durch den Wald hoch zum Camp. Gut, dass alle fertig waren. Einige Stellen waren echt eine Herausforderung. Aber alles kein Problem. Spätestens da hat sich jeder kurz gefragt, was passiert eigentlich, wenn sich jemand ein Bein bricht? Nachher habe ich unseren Guide gefragt. Die Antwort war: I don´t know.

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Gut, dass ich das nachher erst gefragt habe!

Wenn man sich unterwegs die Porter angeguckt hat, die die ganze Ausrüstung für uns diesen Weg schleppen, kam man sich eh vor, wie ein westlicher Waschlappen.

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Die zweite Nacht im Nacht im Camp nach 18 Stunden auf den Beinen war arschkalt und ich gab kaum geschlafen.

Tag 3: Zum Glück erst um 6 Uhr aufstehen! ? Der letzte Teil war verhältnismäßig easy. Schön im Schatten durch den Tropenwald. Tolle Natur, Affen und außergewöhnliche Bäume. Obwohl uns allen alles weh tat, das Ende war in Sicht und wir konnten Stolz sein! Die Zeit zusammen in der Gruppe hat viel Spaß gemacht. Teamspirit! One Team, one Body!

Angekommen in Senaru, brauchte ich erst mal ein large Bintang!

Jetzt heißt es chillen in Gili Meno am Strand!

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Das war ein kurzer harter Umweg auf die paradiesische kleine Insel. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Adventure pur! Ich weiß nicht, ob ich es in nächster Zeit noch mal machen würde. Geht auch nicht, weil ich momentan so Muskelkater habe, dass jede Treppe anstrengend ist, aber mit besserer Ausrüstung ist das Ganze bestimmt leichter und die Strapazen waren es wert! Geiles Gefühl!
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Alles richtig gemacht! Nach der Balinese Massage auf Meno alles halb so wild!

Ein bisschen positiver Stress im Paradies!

War geil!

Victory! ✌

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Hier könnt ihr den Trip buchen! Super Service und leckeres Essen!

http://www.lomboknature.com/

3 Gedanken zu „3 days 2 nights Rinjani Trekking Lombok“

    1. Hi 🙂 Danke! Ich habe umgerechnet 170 Euro bezahlt. Das war definitiv zu viel. Da würde ich handeln. Ich habe schon gehört, dass manche unter 100 bezahlt haben. Ich weiß nicht, ob es da einen Unterschied gibt zwischen den Veranstaltern, bzgl. Verpflegung, aber sehr groß kann der nicht sein. Luxus findet man auf der Tour ohnehin nicht 😉

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