Träume nicht dein Leben

Warum jeder seine Träume leben sollte

… und wie es bei mir dazu kam

 

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Wahrscheinlich haben viele von uns einen Traum oder ein Ziel und hoffen, dass er/es irgendwann Wirklichkeit wird.

Träumen ist schön, aber irgendwann wird es Zeit daran zu arbeiten, wenn man es wirklich möchte.

Ich wollte immer aus Deutschland weg und da wohnen, wo es warm ist. Am Strand. Von Menschen umgeben sein, denen einfache Dinge viel wichtiger sind. Ich wollte mir ein Leben am Strand aufbauen, wovon ich genau wusste, dass ich dort glücklicher bin.

Ich vermisse meine Familiy, meine Schwester und eine Mama, aber ich bin glücklich so. Und ich weiß, dass ich nicht aus der Welt bin.

Es hat lange gedauert, bis ich angefangen wirklich daran zu arbeiten, dass mein Traum in Erfüllung geht. Eigentlich ist es eine lustige Geschichte. Ich bin mit meiner Schwester nach Hamburg gezogen. Ich habe einen neuen Job angefangen. Alles war anfangs tip top und ich bin gerne zur Arbeit gegangen. Bis mir der Alltag auch wieder zu viel wurde und ich keine Lust mehr hatte jeden Tag um die gleiche Zeit aufzustehen und jeden Tag das gleiche zu machen.

Dann habe ich mir überlegt, ich gehe wieder zur Schule. Ich interessiere mich für Psychologie. Warum mache ich nicht einen Abendkurs in Psychotherapie? Habe ich auch gemacht. Allerdings habe ich die Schule nicht abgeschlossen. Sie hat etwas ganz anderes in mir bewirkt.

Ich bin abends in die Schule gefahren und auf dem Programm stand ein Selbstversuch:

Träume verwirklichen und Ziele erreichen

In dieser Stunde sollten wir unseren Traum, bzw. unser Ziel in klaren deutlichen Worten formulieren.

Das war für mich nicht schwer: Ich lebe dort, wo der Sand weiß, das Meer türkis und die Menschen ausgelassener sind!

Andere hatten da schon mehr Probleme ihr Ziel zu formulieren. Viele haben gar kein richtiges Ziel, glaube ich. Das liegt wahrscheinlich am zu vielen Fernsehen und der komischen Konsumgesellschaft, in der man viel zu überflutet von allem ist, statt daran zu denken, was wirklich gut für einen selbst wäre und was einen glücklich machen würde.

Formuliere dein Ziel!

Im nächsten Schritt sollten wir in einer Mindmap um unseren Traum, die Menschen aufzählen, die uns wirklich wichtig sind.

Und dann im nächsten Schritt als Hausaufgabe überlegen, wer uns davon denn jetzt abhält dieses Ziel zu erreichen. Oder was uns davon abhält dieses Ziel zu erreichen.

Ich kann euch sagen, ich habe lange darüber nachgedacht. Und am Schluss steht wahrscheinlich jeder mit der gleichen Antwort da.

Nur ich halte mich ab, dieses Ziel zu erreichen!

Kurz danach war ich vier Wochen in Thailand. Mein Wille, mein Ziel zu erreichen wurde noch stärker. Als ich wieder zurück war, habe ich angefangen mich dahinter zu klemmen und alle Möglichkeiten herauszufinden, wie ich es anstellen kann.

Ich bin sowieso eher risikofreudig und offen für Neues. Eigentlich brauche ich das sogar. Sonst wird mir schnell langweilig. Sicher sind die meisten nicht so oder wissen es nicht, weil sie sich gerne nach anderen richten oder alles sicherheitshalber so laufen lassen, weil es sich so gehört oder sich eben anbietet.

Wir haben auch einfach Angst, dass wir scheitern!

Die Frage ist nur wobei oder vor wem?

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Ich habe zwar gerade erst angefangen, aber ich bin jetzt schon glücklicher, dass ich es wenigstens versucht habe, statt einfach alles so laufen zu lassen, wie es erwartet wird.

Wenn man an sich und seine Träume glaubt, dann wird die Energie den Rest schon lenken.

Und wenn nicht, dann hat man daraus gelernt und macht es beim nächsten Mal besser.

Das Leben ist zu kurz: No risk, no fun! Und was kann schon passieren?

Ich habe schon wieder alles über den Haufen geschmissen und von vorne angefangen, aber dieses Mal komplett, so wie ich es mir immer erträumt habe! Entweder es klappt oder eben nicht! WTF!

Und ich bin sicher, dass alles seine Wege geht!

Lieber scheitern, als es nicht zu probieren!

Und für mich ist diese Erfahrung doppelt gut. Alleine sein hat auch was Positives. Man lernt sich selbst zu schätzen und man lernt sich selbst kennen. Und ich kann, egal, wie es am Ende ausgeht, stolz auf das sein, was ich erlebt habe. Ich schmiede gerade neue Pläne und die Energie weiß schon Bescheid 😉

Und selbst, wenn man negatives Feedback bekommt… Es ist dein Traum! Wir alle wachsen an unsern Aufgaben.

Ich musste mir sehr oft anhören:

Ach, du schon wieder!

Machst du doch eh nicht!

Das klappt doch eh nicht!

In zwei Monaten bist du eh wieder zurück!

Was soll´s! Es ist dein Traum und macht dich glücklich. Die anderen sollen erst mal selber einen Traum haben.

In erster Linie lebe ich für mich und nicht für andere.

Im Buddhismus steht das ICH zwar nicht an erster Stelle. Allerdings sagt man auch: Wenn es einem selbst nicht gut geht, kann man auch niemand anderem helfen!

Jeder sollte ausgeglichen und zufrieden mit sich selbst sein. Nicht arrogant oder ich-bezogen, aber glücklich!

Wichtig ist, dass man sich immer selber in die Augen schauen kann. Man sollte seine eigenen Fehler sehen und sich eingestehen, sich aber selbst dabei nicht vergessen und keinem dabei schaden, wenn man seinen Traum verwirklicht.

Träume nicht dein Leben. Träume setzen Ziele und Ziele kannst du erreichen

Wir sind alle verbunden und wir sind eins. Glaubt an die positive Energie und der Rest ergibt sich von selbst.

Ich habe das und andere haben eben anderes. Viele lassen sich lenken von Gier und Eifersucht, aber das führt nicht zum Ziel.

Ich glaube an Karma. Das bedeutet “Wirken” oder “Tat”. Alles, was wir tun, hat eine Folge und kommt irgendwann auf uns zurück. Im Buddhismus glaubt man daran, dass man sich aus dem Samsara, dem ewigen Kreislauf des Leidens befreien kann. Man soll eins mit sich selbst und frei von schlechten Gedanken sein. Besitztümer und Reichtümer alleine machen nicht glücklich. Es sei denn, sie sind Bestandteil unserer Träume. Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit spielen dabei eine große Rolle.

Jeder sät die Samen für seine Zukunft!

Im Buddhismus gibt es viel Spielraum zu dem, was als richtig empfunden wird. Und die Menschen sollen nicht vergessen selber zu denken und Regeln und Vorschriften in Fragen zu stellen, Der Buddhismus hat eine kritische Haltung zum von Menschen geschriebenem Wort und zu bestehendem Glauben und Lehren.

Vielleicht fragt ihr euch, warum ich das gerade mit einbeziehe?

Ich denke am Wichtigsten ist es, sich soweit es geht, auch mal aus den Zwängen den Alltags zu befreien und wirklich das zu tun, was einen glücklich macht. Auch wenn es den anderen vielleicht in diesem Moment, aus welchen Gründen auch immer, nicht in den Kram passt.

Take it easy, feel free and enjoy!

Das Leben ist zu kurz zum Nachdenken!

 

 

 

 

 

 

Menschen in Indonesien

Verschiedene Kulturen und Religionen machen die Menschen in Indonesien so besonders

Indonesien besteht aus vielen tausend verschiedenen Inseln. Die Kultur ist nicht einheitlich und jede Insel hat seine eigene Geschichte.

Die Menschen in Indonesien sind anders als in Europa und vielen asiatischen Ländern

Ich habe hier viele sehr interessante und herzliche Menschen getroffen. Man wird überall gut aufgenommen. Auf der Straße wird man auch von fremden mit einem Lächeln begrüßt und oft gefragt, wie es einem geht. Die Menschen in Indonesien plaudern sehr gerne und stellen viele Fragen. Dabei geht es meist um persönliche Dinge oder die Familie. Über Politik oder Arbeit wird selten gesprochen.

Laut gestritten, wie man das aus Europa kennt, wird hier nicht. Das gehört sich nicht. So wahrt man sein Gesicht, auch im Streit.

Religionen

Da es hier so viele verschiedene Religionen gibt, sind die Menschen sehr tolerant und respektieren einander. Die meisten gehören dem Islam an, aber sie leben gemeinsam mit Hindus, Christen, Buddhisten und anderen Religionen ohne große Schwierigkeiten.

Mich interessieren besonders die Zeremonien und Rituale der Hindus, die sehr dem Buddhismus ähneln und naturbezogen sind. Diese trifft man besonders häufig auf Bali oder Lombok.

Sprachen

Vor allem die jungen Menschen sind sehr weltoffen. Fast jeder spricht Englisch, was die Kommunikation sehr einfach macht.

Trotzdem freuen sich die Menschen in Indonesien, wenn man ein paar Worte indonesisch spricht und auf “Apa kabar” antworten kann.

In Indonesien gibt es hunderte verschiedene Sprachen und Dialekte. Die Hauptsprache ist Indonesisch. Sie wird überall gesprochen, auf Bali und Lombok sprechen die meisten aber Balinesisch.

Lebensstil

Die meisten Menschen in Indonesien leben einfach und bescheiden. Für viele Europäer bedeutet das sicher Überwindung. Vor allem in abgelegenen Regionen gibt es keine westlichen Toiletten, geschweige denn Toilettenpapier oder eine normale Dusche. Dort wird aus einem Schöpfbad “Mandi” geduscht. Man schöpft mit einer das Kelle das Wasser aus dem Bad und gießt es über sich… neben dem Bad natürlich!

Wenn man ein Haus betritt, gilt: Schuhe ausziehen!

Die Menschen in Indonesien achten sehr auf ihre Kleidung. Vor allem zu festlichen oder religiösen Anlässen oder bei Behördengängen.

Der Bikini gehört an den Strand und oben ohne zu baden ist in ganz Indonesien verboten!

Die Familie steht an allererster Stelle. Wenn jemand Probleme hat, wird geholfen. In den Dörfern leben die Menschen in Indonesien in kleinen Gemeinschaften und teilen sich alles. Wenn eine Familie kein Geld hat das Kind in die Schule zu schicken, wird ausgeholfen, wenn es möglich ist. Geld spielt hier keine große Rolle und es wird nicht drüber gesprochen.

Meine Erfahrungen

Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht und bin begeistert von der Kultur und den Menschen.

Ich habe viele nette Menschen kennengelernt, die mich mit in ihr Dorf zu ihrer Familie oder auf Feste mitgenommen haben. Sie freuen sich, wenn man sich für ihr Leben interessiert und geben einem gerne einen Einblick.

Ich habe schon bei einer Familie im Wohnzimmer geschlafen, war mit auf einem Cockfight im Dschungel und habe in einem kleinen Dorf in Bangsal übernachtet. Abends sitzen die Menschen zusammen und trinken Reiswein, hören Musik und quatschen. Ich wurde überall super aufgenommen und fand es toll.

Ich weiß nicht, wie viele Einladungen ich schon bekommen habe, die noch nicht angenommen habe.  Ich habe auf jeden Fall noch einiges vor 🙂

In Bali habe ich am ersten Abend einen Jungen aus Java kennengelernt. Am nächsten Tag haben gemeinsam mit dem Roller die Insel erkundet, was auch für ihn spannend war. Es war ein super Tag und ich habe viel erfahren. Im Oktober werde ich in kleines Dörfchen in Java fahren und ein paar Tage mit seiner Familie verbringen. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet.

Ich bin eigentlich nie alleine und wenn ich etwas erledigen muss, steht mir immer jemand zur Seite. Man muss nicht mal fragen. Ich musste zum Beispiel nicht alleine nach Mataram zur Visa Verlängerung und habe direkt noch die ganze Insel gezeigt bekommen.

Hier auf Meno wohne ich seit ein paar Wochen in einem Bungalow. Die Bungalows werden von Mutter und Tochter geführt. Ich fühle mich hier sehr wohl und sie sind sehr herzlich. Ich kann alles fragen und sie helfen mir immer. Als ich einige Tage in Lombok war und nicht nach Hause gekommen bin, haben sie sich richtig Sorgen gemacht. Sie wissen ja, dass ich alleine unterwegs bin. Seitdem sage ich immer Bescheid, wenn ich über Nacht nicht zurück komme 🙂

Ich werde auf jeden Fall noch mal 60 Tage in Indonesien dran hängen, wenn mein Visum im Oktober abgelaufen ist und hoffentlich noch viele Freunde finden und eine coole Zeit haben!

In der kurzen Zeit, die ich hier bin, habe ich schon viele Freunde gefunden und hatte eine ganz tolle Zeit mit unvergesslichen Erfahrungen!

 

 

Kosten in Indonesien

Übersicht zu den Kosten in Indonesien

Ich dachte heute mache ich mal Übersicht zu den Kosten, die man in Indonesien so hat.

Eigentlich ist alles recht günstig. Essen kann man in den Warungs schon für einen Euro. Allerdings kann ich keinen Reis mehr sehen und bevorzuge momentan Western Food, was ein bisschen mehr ins Portmonee schlägt.

Wechselkurs

Der Wechselkurs liegt ca. bei 14.600 rp.

Diese Umrechnerei war anfangs extrem nervig, aber man bekommt schnell ein Händchen dafür.

Und man braucht ein großes Portmonee oder zwei, weil das ganze Geld in deutschen Portmonees keinen Platz hat. 😀

Handeln

Ich finde die Preise recht günstig. Natürlich zahlt man als Tourist immer einen Touristenaufschlag. Wenn man kann, nimmt man sich bei größeren Ausgaben, besser einen Local mit, der das ganze übernimmt. Hilft auch schon bei kleinen Beträgen.

Ich bin nicht gut im Handeln und kann es auch nicht leiden. Wenn ich merke, dass ich übers Ohr gehauen werde, spreche ich es an oder kaufe woanders. Ich habe ein westliches Gehalt, natürlich muss ich ein bisschen auf das Geld achten, aber ich es übertreibe es nicht und sehe es lieber im Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Leute müssen ja auch von etwas leben. Ich mache mir nichts aus den paar Cent.

Letztens habe ich zwei Australierinnen gesehen, die wegen 2.000 rp zum Parken einen Aufstand gemacht haben. Ich muss immer noch lachen und habe mich so geschämt, dass ich dem Mann 4.000 rp für den schönen Ausblick zum Sonnenuntergang bezahlt habe.

Banknoten

Im Umlauf sind Scheine im Wert von 1.000, 2.000 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000 rp.

Es gibt auch Münzen. Ich sammle gerade Münzen im Wert von 1.000, 500 und 100  rp, weil ich keine Ahnung hab, wo ich die ausgeben soll und diese Zählerei beim Bezahlen schon genug nervt.

Geld abheben

Das Geld abheben hier ist eher lästig. Manche Automaten haben ein Limit von 1.500.000 rp oder 2.500.000 rp. Da man für das Abheben bezahlt, versuche ich immer einen Automaten mit hohem Limit zu erwischen und wenn man zum Beispiel die Unterkunft für ein paar Wochen bezahlen muss, muss man schon mal öfter zum Automaten oder eben mit zwei verschiedenen Kreditkarten Geld abheben. Mit Karte zahlen ist teurer und nicht überall möglich. Vor allem nicht hier auf Gili Meno, wo es nur zwei Geldautomaten gibt, von denen einer eigentlich immer kaputt ist.

Manche Automaten geben auch nur 50.000 rp aus. Dafür braucht man ein besonders großes Portmonee.

Vorsicht vor Kreditkarten Betrug

Ich habe schon öfter gehört, dass Kreditkarten in den Automaten kopiert werden.

Also Vorsicht!

Ich nutze nur Prepaidkarten, damit der Schaden nicht so groß ist, wenn es mir mal passiert!

Kosten in Indonesien

Im Gegensatz zu Europa sind die Kosten hier in Indonesien sehr gering.

Flug

Für den Flug bis Singapur habe ich 370 Euro gezahlt. Und 600 Euro zurück bekommen. Lucky!

Ich bevorzuge Gabelflüge mit Stopps. Das ist günstiger und wenn ein Flug ausfällt oder Verspätung hat, bekommt man auf Kosten der Airline noch den Aufenthalt in dem Land bezahlt.

Außerdem kann man so zwischendurch mal was laufen und sich eine rauchen. 🙂

Von Singapur bis Bali habe ich 50 Euro bezahlt.

Das teure daran war, dass ich  einen Rückflug gebucht hatte und umbuchen musste.

Ich würde beim nächsten Mal, wenn ich nicht weiß, wie lange ich bleiben möchte keinen Rückflug buchen. Das Rückflugticket brauchte ich nur bei der Verlängerung des Visums zu zeigen.

Inlandsflüge

Inlandsflüge bekommt man schon ab 20 Euro. Je nachdem, wann man bucht. Diesen Luxus kann man sich also auch gut leisten, wenn man längere Strecken zurück legt.

Visa on arrival

Das Visa on Arrival kostet 35 Euro. Die Verlängerung 350.000 rp. Hinzu kommen die Transportkosten zum nächsten Immigration Office.

Und man muss sich vorher schlau machen, an welchem Flughafen es möglich ist ein Visa on Arrival zu bekommen.

Mehr dazu hier

Unterkunft

Da kommt es natürlich darauf an, worauf man wert legt. Ein bisschen Luxus brauche ich schon. Daher buche ich Bungalows oder Zimmer mit gewissen Standart und immer mit Wifi, weil ich arbeiten muss.

Einen Unterschied macht es natürlich, ob man Aircondition braucht oder nur einen Ventilator.

Ich komme auch gut ohne Aircondition aus. Momentan habe ich einen Bungalow ohne Fenster und auf Gili Meno ist es sehr warm. Darum bin ich froh über die Klimaanlage. Zum Arbeiten ist das manchmal ganz schön. Obwohl ich mich schon erkältet habe 🙂

Ich zahle hier auf Gili Meno, wo alles etwas teurer ist, 225.000 rp die Nacht.

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Vorher immer so um die 150.000 bis 180.000 rp die Nacht.

Hostel kommen für mich nicht in Frage. Ich brauche mein eigenes Reich und mir reichen ein paar Kakerlaken im Badezimmer. Ich habe schon öfter von Bettwanzen gehört. Muss ich nicht haben! Einmal hatte ich auch schon Pech mit dem Zimmer und bin ganz schnell umgezogen.

Für diese Fälle habe ich meine Schlafsack Inlays, die ich als Decke benutze.

Super Sache, günstig und nimmt nicht viel Platz weg!

Ich buche immer über Booking.com

Warum? Infos hier!

Essen

In den Warungs bekommt man ein Essen schon manchmal ab 10.000 rp. Zum Beispiel Gado Gado oder Nasi Goreng mit Reis.

Wer auf das Locakl steht, kommt hier sehr günstig über die Runden.

Western Food kostet etwas mehr. Für einen Burger, eine Pizza oder Nudeln zahlt man zwischen 40.000 und 60.000 rp.

Für ein Barbecue können es auch schon mal 80.000 oder 100.000 sein.

Für ein gutes Frühstück, wenn es nicht inklusive ist, zahlt man ab 35.000 rp.

Zum Frühstück gibt es meist Omlett, Toast oder Pancakes.

Getränke

Eine 1,5 Liter Flasche Wassser kostet zwischen 7.000 und 10.000 rp. Auf den kleineren Inseln ist es immer teurer.

Für einen Saft zwischen 10.000 und 30.000 rp, je nachdem, wo man ihn kauft.

Cola und co. bekommt man auch schon ab 10.000 rp.

Bier ist relativ teuer. Ein kleines Bintang gibt es für Touristen ab 25.000 und ein großes ab 35.000 rp. Hier auf Gili Meno zahle ich meist 45.000 oder manchmal auch 50.000 rp.

Ein Cocktail kostet in der Happy Hour 40.000 und sonst ab 60.000 aufwärts.

Zigaretten

Eine Packung Marlboro kostet 25.000 rp. Als Tourist zahlt man auch schon mal mehr.

Die lokalen Zigaretten sind günstiger, schmecken aber nach Gewürzen und Nelken. Gar nicht mein Geschmack!

Wäsche waschen

Ein Kilo Wäsche kostet hier auf Meno 25.000 rp und man hat die Wäsche noch am gleichen Abend oder am nächsten Tag.

Transport

Roller

Einen Roller kann man sich für einen Tag schon ab 50.000 rp mieten. Benzin kostet fast nichts.

Auto mit Fahrer

Von Bangsal bis Mataram habe ich 200.000 rp bezahlt. Da kommt es auch aufs Handeln an. Für längere Touren eignen sich eher Roller. Da steckt man auch nicht im Verkehr fest.

Taxi

Für ein Taxi von Mataram bis Bangsal habe ich 110.000 rp bezahlt. Also immer versuchen ein normales Taxi zu bekommen, wenn man sich den Auto-Luxus gönnt.

Boote

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Public Boat

Die günstigste Variante von Insel zu Insel ist das Public Boat. Von Gli Meno bis Lombok zahlt man gerade mal 14.000. Man muss sich allerdings nach den Zeiten richten. Und man fährt mit einem vollen Boot voller Gemüse, Früchte und lebenden Hühnern.

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Fast Boat

Die Fast Boats kosten mehr, aber sie fahren öfter. Die Preise sind unterschiedlich.

Private Boat

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Ein private Boat von Trawangan bis Meno kostet für zwei Personen 200.000.

Bis Lombok um die 350.000 rp. Je nachdem, wie gut man handelt.

Ich glaube ich bevorzuge ab sofort die Public Variante. Gerade letzte Woche ist ein Speedboat auf dem Weg von Bali nach Trawangan explodiert. Es gab viele Verletzte und Tote. Aber das muss jeder selber entscheiden. Risiko gibt es überall.

Ausflüge

Bei den Ausflügen gibt es große Unterschiede. Auch hier kann man Handeln.

Ein Schnorchelausflug kostet 150.000 rp.

Horse Riding 400.000 rp.

Der Besuch im Monkey Forest in Ubud 40.000 rp.

Auch bei der Rinjani Tour variieren die Preise von 80 bis 150 Euro.

Die viertägige Komodo-Tour mit dem Boot wird meist mit 2.000.000 rp angeboten.

Tauchen und Surfen ist auch immer unterschiedlich. Das steht als nächstes auf meiner Liste.

 

Die Kosten halten sich also für die meisten Dinge in Grenzen.

Das war die erste Zusammenfassung. Der Rest wird ergänzt 😉

Wenn ihr noch Infos habt zu den Kosten in Indonesien, gerne in den Kommentaren ergänzen!

 

Experten raten bei Hitze zu Bier

Das ist doch mal eine positive Nachricht!

… Experten raten zu Bier!

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Jetzt kann ich mal zu meinem Lieblingsthema schreiben.

Ich liebe Bier!

Jeder hat bestimmt schon mal gehört, dass Bier in “geringen” Mengen gesund ist. Was “gering” in diesem Zusammenhang bedeutet, ist Auslegungssache.

Ich fand Bier schon immer toll. Ich würde mal schätzen, daran ist mein Opa Schuld, wie das folgende Bild beweist 😉 Ich genieße es 😀

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Ich kann wirklich in jeder Situation Bier trinken.

Am Strand:

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Beim Arbeiten:

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Beim Essen:

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Nach der Rinjani Tour mit Muskelentspannungsöl, das der Kellner aus Mitleid direkt mitgebracht hat:

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Oder mit Schuss. Bier mit Reiswein. Empfehlung der Locals. Übrigens sehr lecker.

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Oder Bier mit Sand:

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Ihr seht, ich trinke wirklich leidenschaftlich gerne Bier. Darum hab ich mich sehr über die Nachricht gefreut.

Experten raten bei Hitze zu Bier.

Schon der griechische Philosoph Plutarch wusste Bier zu schätzen (46 – 128 n. Chr.).

“Bier ist unter den Getränken das Nützlichste, unter den Arzneien die Schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das Angenehmste.”

Sehr weiser Mann!

Mein Vater hat schon immer gesagt, wenn ich krank war: “Kind, tu ein Bier in die Mikrowelle und dann leg dich ins Bett!”

Das hab ich nur einmal gemacht!!! Warmes Bier muss keiner haben!

Warum Bier?

Bier hat in geringen Mengen positive Auswirkungen. Nicht nur auf die Laune!

Als mich letztens ein Freund gefragt hat: How are you? War meine Antwort: With beer always better! 😉

Bier macht glücklich

Tatsächlich wurde bei einer Studie belegt, dass nicht der Alkohol, sondern der Geschmack von Bier die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin auslöst.

Bier macht nicht dick

Viele behaupten, dass Bier dick macht. Auch das stimmt nicht. Ein Glas Bier hat weniger Kalorien als ein Glas Apfelsaft oder O-Saft. Ruft allerdings bei manchen Heißhunger hervor. Bei mir zum Glück nicht.

Vitamine und Mineralstoffe

Bier besteht aus Hopfen, Malz, Wasser und Gerste und enthält wichtige B-Vitamine und Mineralstoffe, wie Phosphorsäure, die Bestandteil von lebenswichtigen Zellbausteinen sind.

Außerdem enthält Bier Kalium und Magnesium und hat eine isotonische Wirkung.

Mit Bier kann der Wasserhaushalt reguliert werden

Bier besteht zu größten Teilen aus Wasser.

Alkohol dehydriert ja bekanntlich. Das ist aber bei Bier nicht weiter schlimm. Es wirkt eher motivierend. Denn bei Hitze soll man ja nicht einfach nur trinken, sondern viel trinken!

Ich bin überzeugt!

 

Also Prost! Cheers! Tos!

Save Water, Drink Bintang!

 

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Was am alleine Reisen wirklich nervt

Probleme, die einem wirklich begegnen, wenn man alleine reist

… über Sonnenbrand auf dem Rücken, Selfie-Stellung auf Fotos und keinen zu haben, der einen bemitleidet

In meinem Artikel Alleine Reisen, habe ich schon über die Vorteile geschrieben.

Es gibt viele Vorurteile, die die Leute davon abhalten alleine zu reisen. Ich habe schon vieles gehört:

  1. Es ist viel zu gefährlich
  2. Ich bin einsam
  3. Ich weiß nicht, was ich machen soll
  4. Ich komm alleine doch gar nicht klar
  5. Ich habe keinen zum Reden
  6. Andere denken, ich habe keine Freunde
  7. etc.

Wenn man einmal alleine unterwegs ist, hat man all diese Vorurteile nach zwei Tagen vergessen.

Denn alleine sein ist schön!

Schweigen wird völlig unterschätzt!

Und richtig gefährlich ist es wahrscheinlich nur in bestimmten Teilen der Welt. Ich denke, jedes Risiko kann man, mit ein bisschen Menschenkenntnis, abschätzen.

Hier in Indonesien fragen einen die Leute oft: Are you alone? Sie gucken bei der Antwort immer ein wenig mitleidig.  Schnell legt man sich dafür Standardantworten zurecht.

Hier steht die Familie über allem. In meinem Alter ist man für gewöhnlich schon verheiratet und hat Kinder. Wenn man in meinem Alter noch single ist, gilt man als unvermittelbar. Irgendwas muss mit der nicht stimmen!

Dass ich alleine unterwegs bin, ist für viele unverständlich und ein Grund Mitleid zu haben.

Andere sehen darin auch wiederum die Chance!

Sie muss also auf Männersuche sein!

Unzählige Angebote zum Spazieren im Sonnenuntergang oder für die beliebte Massage, die wohl besonders gut ziehen muss, habe ich schon bekommen. Oft mit einer Schulterkostprobe, die ich schnell und direkt ablehne.

Where are you staying? …. Ähhhm, somewhere close to….

Bloß nicht direkt antworten 😀

Aber ein Risiko besteht darin nicht. Wenn man seinen Standpunkt klar macht, wird man auch wieder alleine gelassen.

Was aber wirklich am alleine reisen nervt!

Ich habe keinen, der mir den Rücken mit Sonnencreme eincremt und momentan hat mein Rücken die Farbe eines Lobsters!

Ich bin immer alleine auf Fotos und immer in Selfie-Stellung. Dass ich mal zum Selfie-Profi mutiere und mit einem Selfie-Stick rumlaufe, hätte ich auch nicht gedacht. Diese Modeerscheinung fand ich immer schrecklich. Damit muss man sich, wenn man alleine reist, abfinden! Jetzt bin ich froh über diese Technik 😉 Ab und zu findet man natürlich auch jemanden, der gerne bereit ist, ein Foto zu machen.

Ich habe keinen, der mir mit den unerwünschten Tieren und Insekten, wie Kakerlaken, Riesenspinnen, Käfern oder Skorpionen hilft… Außer meine Geccos.

Ich muss abends im Dunkeln ganz alleine durch den dunklen Wald nach Hause laufen. Und hatte schon öfter Schockmomente mit Waranen oder Angst, dass ich einer Cobra begegne. Was heute übrigens das Erste Mal der Fall war. Gut, dass ich immer nur mit Licht laufe, wenn es Dunkel ist!

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Ich habe keinen, der mit mir zu Abend isst oder mit mir den Sonnenuntergang ansieht. Mich stört es eigentlich nicht besonders. Aber wenn einem dann spaßeshalber ein romantischer Tisch im Restaurant angeboten wird, wenn man alleine kommt, muss man schon mal schmunzeln oder denkt wenigstens einen kleinen Moment darüber nach, dass es doch schön wäre, jetzt nicht alleine zu sein.

Und ich habe keinen, der mich bei meinem Gejammere über die unzähligen Moskitostiche bemitleidet.

Und niemanden, den ich für die Trekkingtour zum Rinjani verantwortlich machen konnte 😀 Wenn man alleine reist, ist man eben für alles selbst verantwortlich!

Dazu kommt, dass ich meinen schweren Rucksack immer selber tragen muss und keinen habe, der ihn mir abnimmt oder mit mir tauscht 😀

Das sind alles Probleme!!

Was ich damit sagen möchte, alleine reisen ist super und mit diesen kleinen Problemchen kommt man schnell zurecht.

Man sollte aufhören zu viel über das Risiko nachzudenken, was man überall hat.

Und was ist schon ein Sonnenbrand auf dem Rücken gegen die geilste Zeit, die man je hatte???

 

Warum ich reisen liebe

Freiheit, Inspiration, Herausforderungen und Abenteuer

… das sind die Gründe, warum ich reisen liebe!

 

Seit ich unterwegs bin, ist mein Motto:

Take it easy, feel free and enjoy!

Ich liebe diesen Satz.

Ich kenne Menschen, die noch nie geflogen sind. Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Schon in der Schule habe ich jede Klassenfahrt und jeden Austausch mitgenommen. Also an dieser Stelle einen dicken Knutscher an meine Mama, die mir das ermöglicht hat :-*

Fremde Familien und Lebensweisen kennen zulernen hat mich immer fasziniert. So habe ich fast ganz Europa gesehen und war in St. Petersburg.

Für mich war es absolut an der Zeit meinen Traum zu verwirklichen und durch die Welt zu reisen.

Schon, wenn ich aus dem Flugzeug aussteige, kann ich es kaum erwarten, wie es dort riecht 😀

Für mich gibt es nichts Schöneres, als mit den Füßen im Sand, dem Rauschen der Wellen zu zuhören und die unendliche Weite des Meeres zu sehen.

Mein Zimmer und mein Bett sind am Ende des Tages immer voller Sand 😀

Es ist wundervoll abends die unglaublich vielen Sterne zu betrachten.

Ich liebe die Menschen und die Natur. Und den Wind in den Haaren beim Boot fahren.

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Im Hier und Jetzt leben, ist das, was mich erfüllt.

In Deutschland war das für mich nie möglich. Ich habe so viele unnütze Dinge gekauft. Jeder braucht dies, hat das und es immer noch nicht genug.

Es war eine absolute Befreiung, all diesen Kram loszuwerden und zu verschenken.

Mein Leben passt in einen Rucksack und ich liebe es!

All dieser ganze Kram hat mich nie glücklich gemacht.

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Ich brauche keinen Luxus und keinen Konsum. Ich lebe in bescheidenen Unterkünften und komme auch mal eine Nacht klar, wenn das Bett und das Zimmer nicht ganz so sauber sind. Ich brauche keine warme Dusche oder überhaupt eine Dusche, wie wir sie kennen.

Ein Pauschalurlaub hat für mich nichts mit Reisen zu tun. Da kann ich auch zu Hause ins Freibad gehen. All Inclusive in einer großen Hotelanlage und andauernd brüllt jemand: Minigolf? Wassergymnastik? Am Abend wird der Club-Tanz getanzt und Bingo gespielt, statt sich das Leben außerhalb anzusehen. Gegessen wird jeden Tag zur gleichen Zeit und es ist kein Platz für Planänderungen.

Für mich spielt die Zeit beim Reisen keine Rolle, ich plane nicht mal den nächsten Tag!

Das ist Freiheit!

Ich nutze jede Gelegenheit das Leben vor Ort kennen zulernen und genau das bereitet mir unvergessliche Momente mit Menschen, die ganz anders Leben und für die ganz andere Dinge wichtig sind.

Menschen, die gar nichts haben, heißen einen willkommen, geben einem Einblick in ihr Leben und würden alles geben, was sie haben, um zu helfen.

Das macht für mich das Leben aus und das habe ich in Deutschland immer vermisst.

Mich inspirieren diese besonderen Erfahrungen und die Zeit, die ich gemeinsam mit den Menschen verbringe.

Ich lerne andere Bräuche, Feste, Sprachen und Gerichte kennen.

Klar, bedeutet das manchmal auch Überwindung. Aber an die anderen Umstände gewöhnt man sich schnell. Man braucht sehr wenig zum Leben, um glücklich zu sein.

Man macht neue Erfahrungen und überwindet Herausforderungen und erlebt Abenteuer.

Dadurch verändert man sich und seine Ansichten.

Und das Gefühl, wenn man etwas geschafft hat, was man vorher nie gedacht hätte, ist unbeschreiblich toll.

Neues ausprobieren ist spannend und erweitert den Horizont.

Du lernst, wer du wirklich bist und was alles möglich ist.

Diese Erfahrungen und Erinnerungen bleiben für immer und man kann Jahre später noch die Geschichten erzählen.

Man sagt, man bereut nur, was man nicht getan hat und da ist viel Wahres dran!

Auf Reisen sieht man das Leben aus einer ganz anderen Sicht. Man sieht neue Perspektiven, macht neue Bekanntschaften und Begegnungen.

Reisen eröffnet einem neue Möglichkeiten und macht kreativ.

Ich bin glücklich, dass ich meinen Traum erfüllt habe und hoffe, dass ich diese Reise noch lange fortsetzen kann.

Wer weiß, wo ich eines Tages hängen bleibe!

Geht raus in die Welt, seid offen für Neues und lernt euch und die verschiedenen Menschen kennen!

Lombok mit dem Roller

Wer Lombok mit dem Roller erkundigt, gelangt an viele schöne Ecken

Als ich mein Visum in Mataram verlängern musste, hat es sich angeboten eine Nacht in Lombok zu bleiben und einen Teil der Insel Lombok mit dem Roller zu erkunden.

Ich bin gerade die erfahrenste Rollerfahrerin, daher war ich froh, dass ein Freund mir angeboten hat, mich nach Mataram zu bringen und mir die Insel zu zeigen.

Monkey Forest

Auf dem Weg nach Mataram fährt man durch den Monkey Forest. Überall an der Straßen sitzen die Affen und beobachten die vorbeifahrenden Autos.

Es gibt schöne Aussichtspunkte und auf jeden Fall vorher auf dem Weg Erdnüsse kaufen!!!

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Mataram

Die Stadt Mataram war für mich ein Kulurschock. Von Gili Meno in die Autohölle. Es ist sehr viel los. Mit dem Roller wäre ich bei dem Verkehr alleine verloren gewesen. Zum Shoppen gibt es zwei große Einkaufszentren.

In der Mataram Mall gibt es viel Auswahl und draußen einen kleinen Outletstore für Markenklamotten.

Wenn man etwas braucht, ist Mataram sehr praktisch, ansonsten würde ich es nicht empfehlen!

Strände

Wenn man von Mataram Richtung Senggigi fährt, kommt man an vielen schönen Stellen vorbei. An der Straße gibt es viele Aussichtspunkte, von denen man den tollen Sonnenuntergang sehen kann.

Das Parken kostet an diesen Stellen 2.000 IDR, was ja nicht gerade viel ist. Und trotzdem musste ich mich für ein australisches fremdschämen, die es nicht zahlen wollten, weil sie kein Schild gesehen haben, auf dem es drauf steht 😀 Peinlich!

Ich zahle gerne die paar Cent, damit sich jemand darum kümmert, dass der Müll nachher entfernt ist. Hier sieht man so viele Stellen, an denen alles liegen bleibt. Einfach schade!

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Also einfach die 2.000 IDR zahlen und den wunderschönen Sonnenuntergang und den Blick auf die Gili Islands genießen!

Tandjung

Tandjung liegt in der Nähe von Bangsal. Es ist ein etwas größerer Ort mit vielen kleinen Geschäften.

Auf dem Weg von Bangsal nach Tandjung kommt man einigen schönen Stränden vorbei, die im Gegensatz zu Senggigi absolut menschenleer sind!

Und man kann beim Schnorcheln die roten und blauen Seesterne bewundern! Leider hat meine Gopro den Geist aufgegeben 🙁

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Wälder und Wasserfälle

Lombok hat einiges zu bieten und gefällt mir persönlich besser als Bali. Es ist ruhiger und es sind nicht so viele Touristen auf der Insel.

Man kann sich in Ruhe die Natur und die Wälder in den Bergen ansehen. Und es gibt viele Stellen, wo man auf niemanden trifft.

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Für tapfere Trekkingbegeisterte kann ich die Rinjani Tour empfehlen, die ich nie wieder machen würde! Es war aber ein tolles Erlebnis.

http://wayward-gypsy.com/3-days-2-nights-rinjani-trekking-lombok/

Senaru

Auch der kleine Ort Senaru in der Nähe vom Mount Rinjani lohnt sich für einen Besuch. Die Aussicht ist super schön und es gibt drei Wasserfälle im Dschungel, von denen zwei schnell zu erreichen sind.

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Eine schöne Abkühlung!

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Wer Lombok mit dem Roller erkundet, landet automatisch an schönen Ecken.

In Lombok ist für jeden etwas dabei!

Ich habe noch lange nicht alles gesehen. Als nächstes plane ich Surfen in Kuta!

Ich wünsche Euch viel Spaß auf Eurer Reise!

 

Digitales Nomadentum – überall arbeiten

Digitales Nomadentum – Vorteile und Vorbereitungen

Warum ich meinen Job für das digitale Nomadenleben aufgegeben habe und wie ich mich vorbereitet habe

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Infos zu den Themen Abmeldung in Deutschland, Kündigungen, Online Geld verdienen, Krankenversicherung, Vorbereitungen, Arbeiten unterwegs, etc.

 

Ich bin schon immer viel gereist. Das war mir immer am Wichtigsten. Mein Traum war es eine Weltreise zu machen oder dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen. Der Traum schien immer recht weit weg, bis ich mich Anfang des Jahres damit beschäftigt habe. Im Internet bin ich schnell auf die Blogs zum Thema digitales Nomadentum aufmerksam gestoßen. Die Vorstellung hat mich begeistert und ich habe nicht lange überlegt und in Deutschland neben der Arbeit ein Gewerbe angemeldet.

Die Themen Online Arbeiten, passives Einkommen und Webseiten waren für mich absolutes Neuland. Ich habe erst mal einen Online Kurs gemacht und mir etliche Webseiten, Webinare und youtube Videos angeschaut. In die Grundlagen arbeitet man sich schnell ein. Momentan beschäftige ich mich mit dem Thema passives Einkommen, da ich immer noch zu viel arbeite 🙂

Virtuelle Assistenz

Warum online Geld verdienen?

Das 08/15 Leben war mir immer zu langweilig. Morgens aufstehen und für andere Geld verdienen und trotzdem nicht genug haben! Im Winter bin ich fast depressiv geworden. Ich musste etwas ändern!

Nine to five – Nein Danke!

Jetzt bin ich ein freier Mensch, kann mir meine Zeit frei einteilen und profitiere von den sechs Stunden Zeitverschiebung zu Deutschland. Morgens kann ich chillen, die Ruhe hier in Gili Meno genießen und nachmittags arbeiten. Selbst um 23 Uhr ist in Deutschland noch gewöhnliche Arbeitszeit.

Was ich brauche?

Einen Laptop und Wifi.

Tatsächlich ist das mit dem Wifi manchmal gar nicht so einfach. Hier fällt öfter mal der Strom aus, aber dann gehe ich eben in ein Café, dass ein Aggregat hat. Letztens durfte ich sogar das Wifi nutzen, als das Café schon geschlossen hatte. Ich sollte nur das Licht ausmachen, wenn ich gehe!

Take it easy!

Ich habe mir eine lokale SIM-Karte besorgt und dank der Technik kann ich auch mit meinem Smart Phone jederzeit auf E-Mails oder Anrufe reagieren.

Ich arbeite, wo andere Urlaub machen. Ich genieße den Lifestyle, ich liebe die Menschen hier, die einfach ganz anders leben, als wir Europäer. Hier ist alles entspannter und man kommt mit viel weniger aus. Hier habe ich in der kurzen Zeit viel mehr wertvolle Menschen getroffen, von denen ich etwas lernen kann, als in Deutschland.  In Deutschland kenne ich viele seit Jahren und wundere mich manchmal nur, wie gefangen man in seinem Hamsterrad und wie unzufrieden man sein kann.

Das Leben ist zu kurz für 08/15

In Deutschland habe ich mich viel mit den aktuellen Nachrichten beschäftigt. Nicht mit den Nachrichten, die man im TV oder von anderen Qualitätsmedien aufgetischt bekommt, aber mit alternativen Medien. Wer sich ein bisschen mit der aktuellen Wirtschaft und Weltpolitik auskennt, weiß, dass der Crash nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Die Banken sind pleite, die Zinsen im Keller und beim Thema Bargeldabschaffung wird mir schlecht. Auch, wenn viele es immer noch nicht glauben wollen, Europa wird sich verändern und das war der Grund, warum ich so schnell wie möglich meinen Traum verwirklichen wollte. Was hat man schon zu verlieren?

Ich genieße die Zeit hier, lerne ein anderes Leben kennen und versuche der Wirtschaftskrise zu entkommen. Ich bin auf einem guten Weg!

Ich habe keinen Chef, vor dem ich mich rechtfertigen muss oder nervige Kunden oder sonstige Verpflichtungen, auf die ich keinen Bock habe.

So macht Arbeit frei!

Wenn ich jetzt noch schaffe ein Buch zu schreiben und mein passives Einkommen zu sichern ist alles perfekt!

Digitales Nomadentum

Ich mache keinen halben Sachen, wenn es um meinen Traum geht. Entweder ganz oder gar nicht. Wird schon schief gehen.

Das hieß für mich

  1. Abmeldung in Deutschland – kein Wohnsitz
  2. Abmeldung vom Gewerbe
  3. Job kündigen
  4. Keine Steuern – fuck the system
  5. Kündigung aller Verträge
  6. und los!

Zurück geht immer, also WTF!

Ich weiß nicht, wie oft ich mir anhören musste, dass ich es eh nicht mache oder dass ich nicht abgesichert bin….

Risiko, Risiko, Risiko

Ich sage: No risk, no fun

Das viel schlimmere Risiko wäre für mich für immer im Hamsterrad gefangen sein zu müssen und vor mich hin zu leben und immer nur zu träumen

Und mal ganz ehrlich: Wer glaubt ernsthaft noch etwas von seiner Rente zu haben?

Ich habe alles gekündigt. Meine Riesterrente, meine VWL – alles!

Abmeldung in Deutschland

Die Abmeldung in Deutschland war so ziemlich das Einfachste. Auf jeden Fall viel einfacher als das Kündigen von Verträgen.

Entweder man geht in das Einwohnermeldeamt in der Stadt, wo man gemeldet ist oder macht es wie ich: per Post!

Einzug in unbekanntes Ausland

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Es wird zwar nach einer Folgeadresse gefragt, aber die muss man nicht angeben.

Zwei Monate kann ich ohne Probleme nach Deutschland zu Besuch. Aber auch wenn es länger wäre, am Flughafen wurde ich noch nie nach einer Meldebestätigung gefragt!

Steuern

Kein Wohnsitz in Deutschland und keine Einkünfte in Deutschland = keine Steuern!

Meine Firma ist in den USA.

http://wayward-gypsy.com/firmengruendung-in-den-usa-wyoming-llc/

Sozialleistungen

Das Thema, was die meisten beschäftigt.

Ich mache mir keine Gedanken um meine Rente. Wer weiß, wie es bis dahin in Deutschland aussieht. Warum soll ich für mein ganzes Leben unglücklich für meine Rente arbeiten? Ich lebe jetzt, wenn ich jung bin und nicht für die Zeit, wenn ich mal alt bin.

Meine Ansprüche auf Sozialleistungen in Deutschland ruhen aktuell, ich kann aber einen Antrag auf Wiederaufnahme stellen und als “deutscher Staatsbürger” habe ich schon eingezahlt und bin sicher, dass es kein Problem darstellt, falls ich überhaupt noch mal im grauen Deutschland wohnen möchte.

Krankenversicherung

In Deutschland braucht man sich darum keine Gedanken machen. Jeder ist pflichtversichert. Ich habe bei der TK gekündigt und mich über internationale Krankenversicherungen schlau gemacht.

Es besteht auch die Möglichkeit die Krankenversicherung still zu legen mit einer Anwartschaft, aber mit dem Thema habe ich mich ehrlich gesagt nicht wirklich auseinander gesetzt .

Jeder kennt Reisezusatzversicherungen oder Urlaubsversicherungen. Für eine bestimmte Zeit sind diese ausreichend. Wenn man aber plant länger zu verreisen oder seinen Wohnsitz abmeldet, braucht man eine internationale Krankenversicherung.

Ich habe einen Freund, der Versicherungsmakler ist, gebeten sich schlau zu machen.

Wichtig ist dabei, dass die Krankenversicherung auch Leistungen, wie Krankenhausaufenthalte oder Zahnarztbehandlungen übernimmt.

In welchem Umfang muss jeder selber entscheiden und seine Vorerkrankungen bedenken.

Ich habe mit der internationalen Krankenversicherung Care Concept alles abgedeckt.

Die Kosten richten sich nach Dauer der Versicherung, Alter, Vorerkrankungen und Ländern, die man bereisen möchte.

Außer USA, Japan und Kanada bin ich für alle Länder versichert.

Eine gute Krankenversicherung ist ein Muss

Man weiß nie was passiert. Ob man sich etwas im Dschungel einfängt oder beim Essen oder beim Schnorcheln, Tauchen oder Trekking verletzt!

Unterwegs arbeiten

Mit meinem Laptop und einer halbwegs guten Wifi Verbindung, ist das alles kein Problem.

Mit Kunden kommuniziere ich über Skype oder E-Mail.

Ich habe eine deutsche Telefonnummer, unter der ich mit geringen Kosten erreichbar bin. Internet macht´s möglich!

Sogar die mobilen Daten der lokalen SIM-Karte reichen für ein stabiles Gespräch aus.

Die mobilen Daten sind in asiatischen Ländern viel besser als in Deutschland. Selbst auf der Fähre zwischen zwei Inseln hat man Empfang. Beim Trekking in den Bergen und im Dschungel hat man natürlich schlechte Karten.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen und sich ein passives Einkommen aufzubauen. Mir macht diese Arbeit Spaß und vor allem weiß ich, wofür ich arbeite. Für mich!

 

Bankkonto und Kreditkarten

Um diese Themen sollte man sich auf alle Fälle im Vorfeld kümmern. Viele Banken verlangen eine Meldebescheinigung.

Mehr dazu hier:

Kreditkarten im Ausland

Also nicht zögern! Alles ist möglich!

Live your dream, feel free and enjoy!

Und wenn es nicht klappt, hat man es wenigstens versucht!

Text me for more infos!

Wifi Passwörter für internationale Flughäfen

Sehr nützlicher Link für Reisende

Ab sofort überall schnell ins Wifi einloggen, ohne langes Suchen:

Wifi Passwörter für internationale Flughäfen

Traditional Bamboo Tattoo Lombok / Gili Meno

Traditional Bamboo Tattoo -außergewöhnliches Andenken

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Viele Urlauber entscheiden sich in asiatischen Ländern für ein Traditonal Bamboo Tattoo als Andenken

In Thailand habe ich das erste Mal von dieser Art des Tätowierens gehört und bin nach Wat Bang Phra in der Nähe von Bangkok gefahren, um mich von den Mönchen tätowieren zu lassen.  Die Mönche tätowieren zwar auch mit Bamboo, trotzdem unterscheidet sich diese Art von der traditionellen Bamboo Art. Die Mönche nutzen Metallstäbe, was das Stechen um einiges schmerzhafter macht.

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Hier auf Gili Meno habe ich mich spontan wieder zu einem Bamboo Tattoo entschieden. Einen Gecco auf dem Fuß.

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Die Insel Meno ist sehr klein und obwohl hier überall Schilder hängen, war ich mir nicht sicher, ob ich tatsächlich einen Tätowierer finde.

Sonteng – Jumping Stone Tattoo Studio Gili Meno

Abends wurde ich dann von Freunden zum Jumping Stone Tattoo Studio gebracht. Ich habe mich direkt wohl gefühlt. Das Haus und das Grundstück sind außergewöhnlich. Sonteng hat Jahrzehntelange Erfahrung und war schon einige Male in Frankfurt.

Ich war absolut begeistert und habe nicht lange überlegt.

Tolle Atmosphäre, coole Leute und jeder geht zufrieden nach Hause!

Zwei Tage später habe ich mich dazu entschieden, auch meinen großen Tattoo-Plan von Sonteng machen zu lassen. Allerdings mit Maschine und nicht mit Bamboo, da es schneller geht. Ich denke schon seit vier Jahren über dieses Tattoo nach, habe aber in Deutschland keinen Tätowierer gefunden, der ohne Anzahlung auch nur etwas auf Papier vorzeichnet und habe es daher gelassen. Bei Sonteng war ich mir sicher, dass es super schön wird. Es ist absolut toll geworden. Ich liebe es!

Kunst unter der Haut

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Wer sich also für ein traditional Bamboo Tattoo als Andenken entscheidet, ist bei Sonteng in Lombok oder Gili Meno bestens aufgehoben. Gili Meno ist nicht nur dafür eine Reise wert und sowohl von Lombok als auch den beiden anderen Gili Inseln Trawangan und Air in wenigen Minuten erreichbar.

Ich bin absolut begeistert! Danke Sonteng, Doctor of Pain 🙂

Ich habe zwar fürs Erste genug, aber es wird bestimmt nicht lange dauern, bis mir etwas Neues einfällt!